Ich hatte einen in meiner Clique in der Schule. Hochintelligent. Der war der Wahnsinn. Tja. Nur doof, dass er wusste, dass er klüger als die meisten Lehrer war. Der hat alle an dir Wand gespielt und d hatte null Bock auf diese schul-geschichte. (War auch immer ein Außenseiter im schwarzen Mantel, überall Knochen an ihm rumbaumelnd etc. Aber er war ein Schatz.
Ende vom Lied? Nach der 10. Mit schlechtem Abschluss abgegangen.
Sitzt heute noch über der Bar von seinem Vater Soweit ich weiß. Ob er sie übernommen hat, weiß ich nicht, wir haben leider keinen Kontakt mehr
Sein Vater war genau so eine tragische Figur. Der hatte "immerhin" noch Kunst studiert, aber Geld konnte er damit nicht machen.
Waren sehr abgerissen, aber tolle Menschen, wenn man sie kannte. Aber kein Geld für ne Heizung, das Haus völlig heruntergekommen, Teppiche statt Türen.
Für ihn wäre es aber wohl besser gewesen, weniger intelligent zu sein, denn ich weiß er war so nie wirklich glücklich.
Hoffe aber, dass er es mittlerweile doch irgendwie geworden ist. Fürchte aber, dass er noch mehr in Depressionen gerutscht ist.
(Und ich wäre auch manchmal lieber gewesen wie die Blondinchen aus meiner Klasse (ich darf das sagen, bin selbst blond ;-) ), die sich, statt sich Gedanken über den ausgebrochen Irak-Krieg machen, nur Gedanken darüber machen, welcher Gürtel wohl am Abend zur Party am besten zu welchen Schuhen passt (originalgespräch am Tag des Kriegsausbruchs). Muss also für einen selbst nicht immer schlecht sein (und ich bin sicher keine Intelligenzbestie)
Ups, sorry, ist jetzt irgendwie zu viel OT geworden 😅