Weil ich grad Wachtel les. Is ja ganz interessant, die Überlegung, ob man nicht nur Rassen, sondern eigentlich auch die althergebrachtesten, gängigen Zuchtmethoden als Qualzucht bezeichnen kann, weil die ursächlich sind für Defekte, die in Populationen dann irgendwann auftreten. Und Übertypisierung massiv begünstigen.
Soweit würde ich nicht gehen, aber es sollte klar sein, dass es sich bei der typischen Rassenhundezucht (geschlossene Population, Selektion auf Einheitlichkeit) um eine unnatürliche und gefährliche Methode handelt.
Immerhin gibt es Rassen, die genetisch vielfältig, gesund und langlebig sind. Vielleicht sollte man viel mehr schauen, was die eigentlich richtig machen. Und es wurde in den letzten Jahren endlich verstanden, wie negativ sich genetische Verarmung auswirkt. Auch hier wird mehr getestet, vielleicht hilft das ja mit. Allerdings ist es schon einfach verrückt, welch ein tiermedizinischer Aufwand betrieben wird, um die negativen Folgen der Zuchtmethoden zu bekämpfen, anstatt die Methode selber zu ändern.