Wenn ich auf meinen fast 15jährigen Hund (Einzel- und Bürohund mit Frauchen) schaue, schätze ich das so ein:
Bis etwa 10 Jahre hätte er vom Einzug einer Hündin profitiert. (einen anderen Rüden hätte er wohl nie gern im Haus gehabt). Ab 12 oder 13 wäre ihm eine jüngere Hündin eher auf die Nerven gegangen. Auch wenn er immer noch fit und gut zu Fuß ist, ist sein Bewegungsbedürfnis im letzten Jahr stark zurück gegangen. Bei düsteren Wetter reichen ihm jetzt auch mal Pippi-Runden, dann möchte er wieder heim. Er braucht viel mehr Zeit zum Schnuppern und steht oft nur da und schnuppert in die Luft (vermutlich weil er nichts mehr hört und auch das Sehen schlechter wird.) An Tricks und Übungen hat er in den letzten Monaten das Interesse verloren. Allein bleiben kann er zwar, mag es aber immer weniger.
Von einem meganetten, zurückhaltenden und sicheren Zweithund würde er jetzt vermutlich profitieren. Von jeder anderen Art Hund wäre er genervt. Für mich (als berufstätiger Single) wäre es schwierig, einen jüngeren Hund mit unterzubringen. Und die wirklich harten Zeiten mit dem Senior kommen ja noch...