Beiträge von Agamo

    Wenn Leute im Raum sind, die wie Darth Vader klingen, ist in der Regel z. B. keine Zeit für einen Fluchtrucksack.

    Jupp, aber auch dann muss man die Person manchmal noch überzeugen, dass man jetzt nicht noch wartet bis die Schuhe angezogen sind und auch der Schlafanzug als Bekleidung ausreichend ist. Und natürlich macht es auch einen Unterschied ob vorsorglich evakuiert wird weil es nebenan brennt, braucht es ne Fluchthaube, hat man das Feuer quasi schon unterm Arsch usw.

    Genau, ich muss nicht erst durch die ganze Bude, um den Rucksack zu suchen.

    Wäre das nicht sinnvoller, dass in einen feuerfesten Safe zu legen? Je nach Situation kommt man ja auch nicht an der Haustür vorbei, oder ist in einem Zimmer eingeschlossen oder oder oder. Ich finde das Thema total spannend, auch wenn ich selbst nicht dazu gehöre. Ehrlich gesagt größtenteils aus Faulheit und weil ich so schrecklich unorganisiert bin. Aber spannend finde ich das allemal.

    Ich hab da als recht einfache und günstige Lösung Kopien wichtiger Unterlagen einfach wo ganz anders gelagert (z. B. Freunde/Familie denen man sowas anvertrauen kann)

    Liegt alles griffbereit im Rucksack, schon deshalb, falls es mal brennt.

    Ein Brand ist wahrscheinlich der einzige Sachverhalt, wo man nicht versuchen sollte, seinen Fluchtrucksack zu holen. ;)

    Naja kommt ja schon drauf an wo der steht. Ist der Rucksack direkt griffbereit an der Haustür und mein Fluchtweg geht dran vorbei kann man den ja schon noch greifen. Zurück irgendwohin um den zu holen sollte man aber tunlichst unterlassen.

    Heute war ich so fassungslos wie tatsächlich noch nie bei ner Begegnung beim Hundegassi.

    Dachte zuerst gestern Abend waren 2 Radler doch schon zuviel Alkohol. Stapfte da ein Mensch (erst recht spät entdeckt, da Tarnklamotten an und drüber ein grosses weisse T-Shirt) am Waldrand entlang und geht mit nem Reh (das ne Neonwarnweste an hat) spazieren. Das Reh war aber auch sehr irritiert von uns (ok, mein Jagdhund hat auch schon sein Lätzchen umgebunden, wenn da ein Mensch ihm da ein Reh so vor die Nase hält) und wurde von ihm weitergeschoben und dann irgendwann getragen. Auf meine fassungslose Frage was das ist (vielleicht irgendein Auswilderungsprogramm oder so) kam nur das ist ein Hausreh und er hat sich bedankt dass der Hund an der Leine ist, sein Reh wäre aber wehrhaft gegen Hunde das wäre durchaus gefährlich (ok, da musste ich dann lachen, denke bei nem Zusammentreffen läge das Problem auf der anderen Seite). Für weitere Unterhaltung war ich aber auch zu baff und hab auch lieber schnell das Weite gesucht, wer weiss wie bekloppt der noch ist.


    Also freilaufendes Reh toppt Katze an Leine deutlich.

    Kennt ihr vielleicht deutsche Hundetrainer, die vielleicht auch Erfahrungen mit TSH haben und die ich mal konsultieren könne?

    Du brauchst Trainer die Erfahrung mit Jagdhunden in Nichtjägerhand haben.

    Nur kurz zur Belohnungssache: ich habe ja selbst einen Jagdhundmischling aus dem Tierschutz der sehr ambitioniert ist was jagen angeht. Glaub es hat ein Jahr gedauert bis in entsprechenden Situationen Futter als Belohnung gesehen wurde. Viel besser hat da actionreiche Belohnung funktioniert, also sowas wie zusammen in die entgegengesetzte Richtung rennen, ein Spielzeug geben das er sich so richtig um die Ohren hauen kann usw. Die Energie muss hier einfach raus, auch (oder vor allem) wenn er dem Objekt der Begierde nicht hinterher rennen darf.

    Und was auch ganz entscheidend ist, dass der Hund seinem Jagdteieb kontrolliert nachgehen darf, je nach Typ Hund kann das Dummietraining, diverse Nasenarbeit usw sein. Agility oder Obedience würde mir da nicht als erstes einfallen (kann dem Hund trotzdem Spass machen, aber befriedigt jetzt nicht so unbedingt den Jagdtrieb).

    on meinen Tierärzten habe ich das noch nie gehört dass der DSH der Hauptverantwortliche wäre für Schwerverletzte Hunde in ihren Praxen

    Die sind vielleicht auch einfach nicht bescheuert und wollen sich gute Kunden verprellen? Wieviele Tierärzte sagen ihren Kunden dass der Hund offensichtlich übergewichtig ist, die Qualzucht so drauf weil sie aufgrund der rassetypischen Merkmale Schmerzen hat usw?

    Das ist doch aber nun nix Neues.
    Irgendwo stand die Politik geht von einer Dunkelziffer von 40% in der Hundehaltung aus. Und da reden wir nur von der steuerlichen Anmeldung.
    Ich denk mir dann immer - so schlecht kann es um die deutsche Haushaltskasse dann ja nicht stehen, wenn man es nicht für nötig erachtet die fehlenden Hundesteuereinnahmen reinzuholen. Müsste man ja nur mal mehr kontrollieren.

    Dummerweise kosten diese Kontrollen aber auch Geld und dann bleibt fraglich wieviel plus da eine Gemeinde noch mit der Hundesteuer macht wenn mehr kontrolliert werden muss. Gibt wohl einige Kommunen in denen es keine Hundesteuer gibt unter anderem weil es sich für die Gemeinde nicht lohnt.

    Ich selbst wurde in 20 Jahren z. B. tatsächlich noch nie darauf kontrolliert, ob ich Steuern zahle und bin längst nicht bereit nur ländlich unterwegs, im Gegenteil ich war mit Hund wohl schon in allen 16 Bundesländern unterwegs und auch in sehr vielen Großstädten. Was da eine bessere Überwachung kosten würde mag ich mir gar nicht vorstellen (und was dann die Hundesteuer kosten muß um das ganze überhaupt zu tragen). Es ist einfach nicht praktikabel.