Also mein/unser Urlaubsverhalten hat sich einfach sehr gewandelt, wie sich halt auch das Leben an sich entwickelt/verändert. Früher (ungebunden, kein Hund usw) haben wir auch gerne Fernreisen unternommen, auch in den typischeb riesen AI-Anlagen und dann aber trotzdem auf eigene Faust raus ins Land unter die Bevölkerung (lerne z.B. immer etwas die Landessprache, weil ich mich auch sehr gerne in der Pampa dann mit Einheimischen unterhalte und man damit manche Touren überhaupt erst machen kann usw.). Zu Studentenzeiten war ich aber auch gerne minimalistisch unterwegs, das ist aber auch schon lange her, bzw ich war da so in der Pampa unterwegs, dass ich selbst beim wild "zelten" auf Korsika oder Sardinien keine Probleme mit der ansässigen Bevölkerung bekommen habe. Aber da hab ich mich dann auch einfach nur in nem Schlafsack ins Gebüsch gelegt und nicht wirklich gecampt. Und inzwischen sind wir arbeitsbedingt das Jahr über soviel in ganz Deutschland unterwegs in Hotels und gehen essen, das reizt mich für Urlaub so gar nicht mehr. Als unser Hund eingezogen ist war uns klar, dass Flugreisen erstmal gestrichen sind, weil wir nicht ohne Hund Urlaub machen wollen, das wäre einfach kein Urlaub für uns. Urlaub ist für uns inzwischen, dass wir mit dem Hund in Deutschland oder mit dem Auto zu erreichende Ziele ansteuern, die für uns aus Trüffelsicht Sinn machen, gerne mit Freunden aus der Trüffelszene zusammen oder wir besuchen Freunde (aus der Trüffelszene) und das ist dann halt nicht unbedingt an touristisch attraktiven Orten (bzw ausserhalb der Urlaubssaison dieser Orte).