Beiträge von Lachmöwe

    Shiri

    Also ich habe jetzt neue Infos, die Rechnung ist auch gekommen und hab den Hund heute gesehen und mit Spezialfutter gefüttert.

    ....

    Die TE hat den Hund gesehen und eine Rechnung der TK und aus irgendwo kam ein Spezialfutter daher

    Überdies erscheint es mir sehr fragwürdig, dass eine TK Rechnungen versendet und aus der Luft heraus Spezialfutter erscheint.

    Kurz und schlecht, ich persönlich glaube da mittlerweile max. 50 %

    Was genau hatte der Hund, dass so extrem hohe Kosten zustande kamen?

    Lt. Artikel ist der Hund kollabiert, massiver Parasitenbefall, div. Würmer, Giardien, dreifacher Herzfehler, schwere Nierenerkrankung.

    Lass den mal eine Woche im Spital liegen, div. Untersuchungen inkl. div. Labortests, Herzschall, Röntgen, Ultraschall, div. Medikamente,... das alles in München...

    Nö, die Kosten verwundern mich wenig.

    Seuchenschutz gilt bezüglich Impfungen (wobei damit auch schon oft genug Schindluder getrieben wird).

    Parasiten kann sich Hund leider überall auflesen, insofern tangiert sowas Einfuhr von Tieren nicht und Herz-, Nieren- und sonstige organische Krankheiten sind nunmal nicht ansteckend.


    Tiere gelten nicht mehr als Sachen, aber das allg. Vertragsrecht bezüglich Sachen/Dinge wird als Hilfskonstruktion herangezogen, um diese TS-Verträge irgendwo juristisch einordnen zu können.

    Insofern ist das Urteil auch so erstaunlich, weil bislang die Urteile diese Übernahmeverträge, sobald Geld gezahlt wurde, i.d.R. als Kaufverträge eingestuft haben.

    Kann jedem nur raten, solche "Übernahmevertäge" nicht zu unterzeichnen.

    Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand.

    Deine Erfahrungen gründen auf 1 Anwendung von Novalgin bei einem Menschen.


    Hier schreiben zig Leute, die das selbst und/oder deren Tiere es bekamen. Oft kam auch der Hinweis, dass Schmerzmittel sehr individuell verträglich und auch wirksam sind.

    Oft reicht Novalgin bei starken Schmerzen nicht mal aus.


    Habe den Eindruck, es geht dir nur darum, mal wieder Ausflüchte dafür zu finden, warum du nicht in die TK mit dem leidenden Tier gehst.

    So schlimm es ist; mach das mal gründlich und lange, dann braucht der Hund keine TK mehr.

    Leider ist er dann unter schlimmsten Leiden eingegangen.

    Das Urteil überrascht in mehrfacher Hinsicht.

    Die Einordnung des sog. "Übergabevertrags" als "Besorgungsvertrag" ist sehr erstaunlich.

    Wenn das Tier angeblich vor Ausreise tierärztlich untersucht wurde, dann müssten zumindest die Herzprobleme, immerhin dreifacher Herzfehler, beim reinen Abhören erkennbar gewesen sein müssen.

    Parasiten, ja, nicht erstaunlich und Nierenprobleme werden im Shelter vermutlich nicht auffallen.


    Insgesamt lässt sich für mich nur ein Fazit draus ziehen - Hände weg bei allen Verträgen, bei denen nicht das Eigentum am Tier übergeben wird und niemals Direktimport.

    Der Hund gehört morgen sofort in der TK vorgestellt - nix Anruf und Ausflucht.

    Falls die TK ihn nicht eh dabehält, dann sollen die minutiös einen Medikations- und Ernährungsplan aufstellen.

    Je nachdem, was der Hund alles hat, darf er keineswegs alles fressen, sondern braucht spezielles Futter und Schonkost und wie die in seinem Fall aussehen soll, muss euch die TK aufschreiben oder ihr notiert mit.

    Grds. geht es selten gut, in ein Tier, was massive Probleme in mehreren inneren Organen hat, darf gewisse Dinge (z.B. fettreich), nicht fressen.


    Morgen ab in die TK!

    Ich verstehe nicht, wieso man nicht einfach in der TK anruft. Der Hund frisst nicht und scheint voellig veraendert im Verhalten sein.

    Unsere Tipps/Erfahrungen sind kein Ersatz, im Gegensatz zum TA kennen wir den Hund nicht..

    Er war drei Nächte stationär in der Klinik. Er wurde erst gestern Abend entlassen. Glaube kaum, dass ein Hund der wohl starke Schmerzen hatte, ganz plötzlich wieder frisst. Außerdem steht er unter Schmerzmittel und Antibiotika, was den Appetit hemmen kann und zu betäubungsähnlichen Zuständen führen kann. Der Hund war doch gestern noch in der Klinik, wenn es ihm da so schlecht ging, hätten sie ihn doch nicht entlassen...

    Das ist leider eine eklatante Fehleinschätzung.

    Die TK hatte offenbar den Eindruck, dass der Hund - mit passender Medikation - zu Hause weiter genesen kann.

    Dieser Eindruck kann dann, zu Hause, bei Menschen, die leider wenig bis keine Ahnung von Schmerzen und sonstigen Medikamenten bei Tieren, deren vertretbare Reaktionen darauf oder auch, ab wann ein Tier wieder erneut ambulant vorgestellt oder stationär behandelt werden muss, rasch schiefgehen.

    Je weniger Wissen bei den Haltern, umso riskanter ist das leider für den kleinen Hund.


    Edit: Eine TK ist nicht mit einer Autowerkstatt vergleichbar!

    Bei letzterer kommt das Auto funktionstüchtig wieder zurück, fertig.

    Tiere brauchen da weiterhin verstärkt Pflege, denn der stationäre Aufenthalt ist erst der Anfang einer längeren Pflege und Fürsorge zu Hause und wenn diese unterbleibt (warum auch immer), dann ist der Hund schnell wieder in der TK und/oder im Hundehimmel.

    Pankreatitis und entzündeter Darm werden nicht in 3 Tagen auskuriert.

    Wenn das Tier zu Hause erneut länger hungert, kollabieren über kurz oder lang die inneren Organe nacheinander.