Children of fallen Gods von Carissa Broadbent
Da es der zweite Teil einer Reihe ist, schreib ich eher allgemein um nichts zu Spoilern.
Wer Kämpfe/Kriege nicht mag sollte dieses Buch lieber nicht lesen. Es wird wirklich viel gekämpft und es gibt viele viele Kriege (manchmal auch eher kleinere). Ich könnte mir vorstellen,dass die Autorin jemanden im Umfeld hat die ein Kriegstrauma hat, weil die geistige Gesundheit im und nach dem Krieg auch immer wieder Thema ist. Vor allem natürlich bei Max.
Manchmal wurde es mir auch ein bisschen viel, aber so ging es in den Charakteren im Buch auch. Denn Die haben in diesem Buch keine Ruhe. Jedesmal wenn eine Hürde überwunden wurde, kam schon die Nächste. Es war irgendwie wie so Hindernislauf bei dem man die Hindernisse und das Ende nicht kennt. Müsste ich den Verlauf der Geschichte als Grafik darstellen würde der Strich grundsätzlich immer nach unten gehen mit gelegentlich kleineren Ausschlägen nach oben. Es passiert einfach soooo viel Mist und jedesmal wenn ich denke es kann nicht mehr schlimmer werden, sagt die Autorin: "hold my beer."
Die dritte POV die wir dazu bekommen ist ein komplett eigener Handlungsstrang und wie das nachher zu unserem anderen Handlungsstrang verbunden wird habe ich echt überhaupt nicht kommen sehen. Wir erfahren auch noch mehr über Nura und warum sie so ist,wie sie ist. Was ja im ersten Buch auch schon angerissen wurde,aber hier geht's jetzt mehr ins Detail.
Habe mir das dritte Buch fürn Kindle gekauft und passt da bloß auf. Meine Augen gingen eine Sekunde zu weit nach unten und haben den ersten Satz der Inhaltsangabe gelesen,die ein riesiger Spoiler für das zweite Buch ist. Gerade als ich das erst angefangen hatte. War toll.
Ich fand das Buch gut,aber nicht so gut wie das Erste. Ich glaube mir war es an manchen Stellen,dann auch irgendwie zu abgedreht und eine Idee weniger hätte es auch getan. Ich würde es aber trotzdem empfehlen. Auf geht's in den dritten Teil und ich bin gespannt ob wir noch ein Happy Ende bekommen. (Muss es für mich nicht geben. Manche Bücher sind besser ohne). Die Autorin hat definitiv kein Problem auch sympathische Charaktere sterben zu lassen.