Anekdotische Evidenz natürlich und vielleicht nur auf den kleinen Teil des Landes bezogen:
Schwedische Freunde, die aufs Land gezogen sind, erzählen, dass da nicht lang gefackelt wird, wenn Wolfsspuren gesichtet werden. Die alteingesessenen Dorfbewohner töten das Tier, wenn es sich in der Nähe aufhält. Darüber wird nicht gesprochen und es ist (meines Wissens) auch nicht einfach so erlaubt. Aber wo kein Kläger, da kein Richter. Meine Freunde werden nur immer informiert, dass sie ihren Hund draußen besser beaufsichtigen sollen und ein paar Tage später heißt es dann bedeutungsschwanger, dass er nun wieder raus darf. Also alles sehr durch die Blume.
Also die friedliche Koexistenz ist es auf keinen Fall. Auch wenn die Population so gering ist. Im Norden ist es noch einmal viel strenger, was die Wölfe teilweise auch dazu bringt, in südlichere Regionen zu ziehen.