Beiträge von Terri-Lis-07

    Ich hab auch das Bedürfnis zu Aldi zu rennen. Ich vermute aber irgendwie dass dann nix mehr da ist :rolling_on_the_floor_laughing:

    Sollte ich fündig werden, zu welchen Größen würdet ihr denn eigentlich tendieren wenn der Hund dazwischen liegt? Lilo bräuchte eigentlich ne 50 und der Dalmi ne 60. Denke 65 beim Dalmi wär nicht weiter tragisch, aber bei Lilo ist 45 in der Regel zu kurz und die 55 viel zu lang ( also da evtl eher die Nummer kleiner in der Hoffnung dass es groß ausfällt? ). Der Zwerg is praktischer, der bräuchte ne 35 ( die es ja geben soll ) und gut is.

    Doof is auch : Mich interessiert eigentlich nur der Fleecemantel ( und der scheint allgemein mit Abstand am begehrtesten zu sein).

    Aggro-Katzen kenne ich zum Glück nicht, dafür Katzen die gerne anderweitig provozieren. Das hat Lilos Verhalten hinsichtlich Katzen leider sehr zum Negativen verstärkt, davor gings noch. Da war bspw eine die einen ganz gern mal irgendwo abgefangen hat und statt normal weg zu laufen fand die es ganz lustig direkt an einen vorbei zu laufen, sprich frontal durch zu schießen. |)

    Zum Glück is die inzwischen nicht mehr da ( sind weg gezogen), die hat es geschafft auch den Zwerg richtig grantelig zu bekommen und hatte echt mehr Glück als Verstand.


    Apropo Katze - vorletztes Wochenende hat die Katze des Hauses Einbruch durchs offene Küchenfenster begangen und sich ganz offensichtlich gedacht: ,,Geil ! All you can eat Buffet ! :shocked:". Des Dalmatiners Mahlzeit stand nämlich da, die hat dem 1-2 ganze Hühnchenbrustfilets weg gesnackt. Ganz heimlich ( Tür war zu ), denkst wenigstens der Schnauzer sagt da mal was... Nee, ging unterm Radar ( toller Wachhund |) ). Einen Tag später war die dann plötzlich im Schlafzimmertür durch die Therassentür reingekommen ( dachte sich wohl die könnt ihr Glück nochmal versuchen). Und dieses Wochenende kam sie wieder ans Küchenfenster nerven ( und hat dann beklagt wie es bitteschön sein kann dass sie nicht auch was von Yumis Essen ab haben kann). Die hatte halt echt nen riesigen Erfolg gehabt. ( und ja aus Gründen sind gewisse Türen beim Lüften verschlossen wenn Lilo da ist, das Miez blickt leider nicht dass die ihr was tun würde wenn sie könnte)


    Und weil wir hier ja im Junghundethread sind und nicht im Katzenthread : Die Pubertät nimmt weiter ihren Lauf. |)

    Ich überlege jetzt ob ich nochmal eine AD mache oder das Royal Canin Hypoallergenic ausprobiere und dann nach und nach neue Sachen dazu gebe. Oder aber ich mache erstmal einen Umweltallergietest. Sie wird garantiert irgendwelche Umweltallergien auch haben, da sie ja immer über die Sommermonate wie oben beschrieben auch Probleme mit der Haut hat. Aber die Ohrenentzündungen sind ganzjährlich, alle paar Wochen kommen die wieder. Können die denn z.B. auch von Hausstaubmilben kommen?

    Ohrenentzündungen können prinzipiell von allem kommen wenns allergisch bedingt ist. Laut Google durchaus auch bei Hausstaubmilben möglich, sicherere Quelle wär natürlich mal nen Dermatologen zu fragen bzw schadet der allgemein nicht wenn man immer wieder Probleme mit der Haut hat.

    Ansonsten sind Pollen durchaus sehr lange aktiv, aktuell sind bspw noch Gräserpollen dran. Mit dem Herbst ( bzw dem ganzen Laub ) können auch Schimmelpilze Probleme machen ( da würde ich Probleme aber eher an den Pfoten sehen, wird hier ja bspw beim Zwerg vermutet dass er damit Probleme hat ). Bei den milden Temperaturen kommt es durchaus auch mal vor dass sogar im Winter noch irgendwelche Pollen Probleme machen ( anderer Faktor kann dann auch nochmal trockene Heizungsluft sein - übrigen ein Faktor der Hausstaubmilbenallergien verstärkt ).

    Ein Allergietest schadet sicher nicht, man sollte aber eben trotzdem im Hinterkopf behalten dass da nix richtig aussagekräftig ist. Laut unserer Dermatologin sind Umweltallergien bspw immer Ausschlussdiagnosen.

    Wenn die Ohrenentzündungen so lange andauern schadet es sicher auch nicht mal kontrollieren zu lassen ob man auch die richtigen Mittel nutzt, bzw was da eigentlich so drauf ist. Einfach um auszuschließen dass man da vielleicht eigentlich n anderes Mittel bräuchte und die bisherigen nur nicht richtig anschlagen. Ursächlich kann weiterhin allergisch bedingt sein, aber gern mal setzt sich da zusätzlich noch was drüber ( man denkt erstmal immer an Hefepilze, möglich wären bspw aber auch ne bakterielle Geschichte oder Milben ). Sprich das wäre auch ne Möglichkeit- dass das vielleicht "nur" ne hartnäckige Sache ist und der Hund vielleicht doch nicht ganzjährig auf etwas reagiert.


    Hinsichtlich Futter wäre es auch ne Option das VC Sensitive Diet Ziege zu füttern, das is ja drauf ausgelegt dass man das auch dauerhaft füttern kann und wäre ansonsten prinzipiell erstmal das was sie eh schon bekommt ( nur ohne die Hirse ).

    Beim Trockenfutter kanns durchaus noch sein dass Futtermilben ein Problem werden könnten, aber andere Optionen als an dem zu feilen was aktuell verhältnismäßig gut funktioniert ( bis auf die Ohrenentzündungen), RC oder Ausschlussdiät nochmal neu aufzuarbeiten gibt's da ja nicht.

    Prinzipiell finde ich ja dumme Hunde Anfängertauglicher als intelligente Hunde. Was keineswegs bedeuten soll dass die weniger Intelligenten keinen Scheiß lernen können oder so, aber die sind nicht ganz so schnell geistig 3 Ecken weiter wenn man noch an den Basics knobelt. Bzw haben die auch nicht ganz so schnell irgendwelche lustigen Verhaltensketten raus.


    Ich tu mich an sich aber erstmal schwierig damit Windhunde als dumm abzustempeln. Schreib ich auch nur weil die ja allgemein anhand sämtlicher vermeintlichen Intelligenzlisten als ausgesprochen dämlich dargestellt werden. Ich denke manchmal funktioniert ein Lebewesen nicht ausreichend um da zuverlässig was festzustellen. Ich finde bspw auch Katzen ausgesprochen dämlich ( mir würd sonst kein Grund einfallen warum die sich sonst selbst so oft in Lebensgefahr bringen), das bedeutet aber längst nicht dass die deswegen auch dumm sind. Vielleicht bin auch nur ich zu dumm die Katzenlogik zu verstehen und ergo auch die Menschen die Intelligenzlisten bei Hunden erstellt haben zu dumm um Windhundlogik zu verstehen. Aber letztlich ist denk das Wichtigste dass der Typus zu einem passt, und sollte der Hund tatsächlich nicht die hellste Kerze auf der Torte sein ist das nix Negatives, es kann auch Vorteile haben.

    Wär natürlich die Frage ob die Ohrenentzündungen tatsächlich vom Futter kommen oder ob es nicht bspw auch an Pollen oder Hausstaubmilben liegen könnte. Richtig klassifizieren worauf genau reagiert wird is immer bissl schwierig und Umweltallergene können da ne Ausschlussdiät auch verfälschen.


    RC wird hier eigentlich von vielen total positiv gesehen in der Hinsicht dass es vielen Hunden wohl echt hilft. Ich kann aber verstehen wenn man das eigentlich nicht füttern mag, find bspw selber die Zutatenlisten voll grausig :see_no_evil_monkey:

    Ein Whippet aus der Showlinie hört sich zwar interessant an, aber die wird es wahrscheinlich nur als Welpen geben und das als Anfänger… chaos und verderben für jede Partei.

    Naja das muss nicht schief gehen. Ist eben die Frage welche Rasse es werden soll und welches Alter man präferiert. Gut vorbereitet und mit Hilfe bei Bedarf, ist ein Welpe auch als Anfänger gut machbar. Aber klar, einen Welpen muss man schon irgendwie wollen. Die kleinen Dinger können am Anfang halt noch nix außer futtern, schlafen, spielen, überall rein hapsen, Sachen kaputten, Welt begucken und Pipi/Kacka. Die müssen halt alles erst noch lernen und die können anstrengend sein. Aber so n Hexenwerk ist das find ich jetzt auch nicht.

    Bei nem schon erwachsenen Hund aus dem Tierschutz ist die Frage wie der Hund so drauf ist und welches Individuum da zu einem passt. Da kann man ebenso glücklich aber auch überfordert sein.

    Prinzipiell möglich ist als Anfänger also durchaus beides ^^


    Hinsichtlich Kosten : Ich habs ja schon n paar mal gehabt dass ich vorher versucht hab mir auszurechnen wie viel was für ein Hund so im Monat kostet, und letztlich immer wieder auf den Boden der Tatsachen gelandet dass man lediglich Mindestkosten berechnen kann. Sprich man kann schonmal schauen wie viel kostet welches Futter, wie viel wird ein Hund entsprechenden Gewichts etwa davon brauchen, wie hoch ist die Steuer, wie hoch sind die Versicherungsbeiträge, wie viel würde man sich selbst notfalls auf Seite legen, wie hoch ist circa die Erstausstattung und wie viel wird der Hund jeweiliger Rasse/Herkunft circa kosten...

    Aber was man nicht berechnen kann ist bspw wie viel der Hund schlussendlich tatsächlich benötigt an Futter, welches Futter überhaupt gern gefressen und gut vertragen wird, wie oft und wegen was man zum Tierarzt gehen muss, wie viel man doch an sonstigen Ausgaben noch so hat ( bspw Bekleidung, Geschirr/Halsbänder/Leinen, Spielsachen, Hundesport, Trainer oä ).

    Allein die Futterkosten können super variabel sein. Der Westie war bspw sehr teurer im Unterhalt weil sie Allergiker war, Stammgast beim Tierarzt und ab nem bestimmten Alter regelmäßig Medikamente nehmen musste. Die hat damit wahrscheinlich unterm Schnitt monatlich mehr gekostet als die beiden jetzigen Hunde zusammen ( 10 und 18 kg statt 9,5 ). Damit kann man noch nichtmal wirklich die Gleichung zählen kleiner Hund = günstiger, denn das war die definitiv nicht. Wenn alles normal läuft- stimmt das. Wenn aber irgendwas ist, kann auch ein kleiner Hund echt teuer werden.

    Kontrastprogramm wäre dann wieder der Dalmi hier - der ist bisher verhältnismäßig teuer, weil der eben echt viel Futter verdrückt. Meine Schnauzer als Vergleich- sind günstig weil die Essen schnell in Fett verstoffwechseln, ergo verhältnismäßig wenig Futter für die Größe Hund verdrücken. So kann auch banal Alter und Stoffwechsel schon sehr unterschiedlich auf die Futterkosten wirken.


    Also wirklich egal wie man versucht das auszurechnen - man kann lediglich die Mindestausgaben einkalkulieren. Und wie teuer der Hund dann tatsächlich ist - das wird man dann sehen wenn der Hund da ist. Der kann deutlich günstiger sein als man erwartet, aber auch deutlich teurer.

    Versicherung ist übrigens auch ein Thema - TA Kosten sind verflucht teuer. Man kann natürlich immer Geld auf Seite legen, man kann aber auch Pech haben und es passiert genau dann was wenn der Notgroschen schon für andere Dinge drauf geht ( bspw Auto putt und dann auch noch Hund putt ). Man kann aber auch zusätzlich versichern lassen ( gibt's als OP- oder Komplett Krankenversicherung), find ich voll praktisch wenn mans machen kann, aber da wäre eben wieder der Punkt Alter und Herkunft des Hundes. Möchte ich meinen Hund vernünftig versichert bekommen, wird das ab nem bestimmten Alter schwierig bis unmöglich und wenn überhaupt sinkt der Beitrag dessen was übernommen wird. Je jünger der Hund und je kürzer die Krankenakte, umso besser bekommt man den versichert.

    Ist einfach ein Thema womit man sich mMn beschäftigen sollte vor Anschaffung, denn es spielt dabei nunmal auch ne Rolle ob man sich einen Welpen vom Züchter oder einen bspw schon 6-Jährigen Hund ausm Tierschutz holt.


    Mal so allgemeine Dinge, vollkommen ab vom Windhundthema ( wo ich übrigens finde dass es sich immer lohnt die Whippets näher anzuschauen, und wenn die zusagen evtl auch Silken Windsprites, weil verglichen mit anderen Windhundrassen irgendwie recht universell geeignet, sofern man denn Windhundmensch sein sollte. Um die Windspiele würd ich nen Bogen machen weil die wohl sehr sehr fragile gebaut sind, aber die stehen ja anscheinend nicht zur Debatte... die beiden anderen die ja anscheinend ohnehin nur ausm Tierschutz in Frage kommen, würd ich vorher bestmöglich auf Pflegestelle kennen lernen, wenn denn fest stehen sollte dass es das werden soll ).


    Kann sich dein Sohn irgendwie erklären, wie es dazu kommen konnte? Hat sich was am Zusammenleben geändert, gab es andere Vorfälle, die dieser Eskalation vorausgegangen sind? Z. B. auch sowas wie bestimmte Entwicklungsstufen bei einem der Kinder und dadurch entstandene Unruhe im Familienleben, mehr Streit unter dem Elternpaar, irgendwas, was die Frusttoleranz der Hunde fordert?
    Warum könnte die Mutter so vehement die Augen vor einem Problem verschließen?

    Darauf dass es irgendne konkrete sich anbahnende Ursachen gibt muss man bei dem Typ Hund nicht bauen. Das macht die Vorfälle dieser "Rasse" ja so traurig berühmt - überall heißt es da wären kaum bis keine Anzeichen gewesen und dann eskaliert was komplett. Spricht eine falsche Situation, irgendwas das doof triggern, und dann machts bumm. Bis dahin kann es klar mal sein dass die auf bestimmte Dinge doof reagieren, es kann natürlich auch sein dass bspw drohfixieren nicht als solches erkannt wird, aber mit ner Eskalationsleiter wie man es bei normalen Hunden kennt, ist da nicht unbedingt immer mit zu rechnen.

    Jetzt mal bissl zusammen gefasst warum der Vorfall leider keine Überraschung ist und was das Problem mit den American Bullys ist :

    Kurz zusammengefasst ist die ganze Basis dieser Rasse absoluter Müll. Was zählte war die Optik, auf Gesundheit und Wesen hat man hingegen komplett gesch***. Bereits als Welpe ist es den "Züchtern" super wichtig dass die alle möglichst massig sind, rein anatomisch sind die schon so schwer gebaut dass der gesamte Bewegungsapperat das nicht halten kann/wird nichtmal vernünftig auf gesundheitliche Dinge untersucht. Macht einmal HD, ED, Wirbelsäulenprobs und kaputte Bänder zur Norm.

    Die Basis bestand wirklich aus Verwandtschaften ersten und zweiten Grades man hat bewusst weiter Hunde zur "Zucht" genutzt obwohl man weiß dass die massive Vorfälle verursacht haben und wenn man sich heute versucht die Ahnentafeln anzuschauen sieht man, dass die entweder sehr früh endet oder man über die Hunde darin garnix erst erfährt. Macht Sinn, wenn wenn was verschleiern möchte ( seien es verhaltensauffällige Ahnen oder Inzest-Verpaarungen ).

    Dadurch dass die Basis bei denen so riesengroßer Schrott ist, haben viele dieser Hunde nen richtigen Knall weg. Und wenn sie nicht deswegen auffällig werden, dann eben wegen fehlgeleitetem Jagdtrieb oder weil die Schmerzen haben ( und das sind wir jetzt noch garnicht beim Faktor Mensch).

    In Großbritannien ging das mit den Vorfällen sogar so weit dass man die verboten hat. Weil eben auffallend oft nicht nur gebissen, sondern getötet. Nicht nur fremde Hunde oder Kinder, sondern auch die eigenen Besitzer.

    Der einzige Grund warum diese "Rasse" so an Beliebtheit gewinnt ist der, dass die Leuts denken sie können so die Rassenliste umgehen ( was wie gesagt faktisch streng genommen falsch ist, aber wenn man American Bully hört assoziiert man das vielleicht erstmal mit der Amerikanischen Bulldogge und nicht mit Pit/Staff, was ein Trugschluss ist weil die American Bulldogs ne eigenständige Rasse sind ), und eben dieses immer krasser/größer/breiter, oder die Menschen glauben die bekämen da ein prächtiges Lämmchen.

    Jeder der sich auch nur einen Funken über diese "Rasse" informiert hat und halbwegs normal in der Birne ist, lässt von sowas die Finger. Was der nächste Grund ist warum ich um diese Hunde nen großen Bogen mach - 1. Ich trau denen nicht übern Weg, 2. Erwarte ich nicht viel von Menschen die sich sowas holen.

    Denn ernsthaft- wenn man wirklich diesen Typ Hund möchte ( bzw weiß was man da hat ), ist ein stink normaler Staff ne erheblich bessere Wahl.


    N Presa bspw is auch nicht ohne wenns schief läuft, aber in der Spur gibt's eben nix wo es so mistig läuft wie bei den Bully-Varianten.