Ein Whippet aus der Showlinie hört sich zwar interessant an, aber die wird es wahrscheinlich nur als Welpen geben und das als Anfänger… chaos und verderben für jede Partei.
Naja das muss nicht schief gehen. Ist eben die Frage welche Rasse es werden soll und welches Alter man präferiert. Gut vorbereitet und mit Hilfe bei Bedarf, ist ein Welpe auch als Anfänger gut machbar. Aber klar, einen Welpen muss man schon irgendwie wollen. Die kleinen Dinger können am Anfang halt noch nix außer futtern, schlafen, spielen, überall rein hapsen, Sachen kaputten, Welt begucken und Pipi/Kacka. Die müssen halt alles erst noch lernen und die können anstrengend sein. Aber so n Hexenwerk ist das find ich jetzt auch nicht.
Bei nem schon erwachsenen Hund aus dem Tierschutz ist die Frage wie der Hund so drauf ist und welches Individuum da zu einem passt. Da kann man ebenso glücklich aber auch überfordert sein.
Prinzipiell möglich ist als Anfänger also durchaus beides ^^
Hinsichtlich Kosten : Ich habs ja schon n paar mal gehabt dass ich vorher versucht hab mir auszurechnen wie viel was für ein Hund so im Monat kostet, und letztlich immer wieder auf den Boden der Tatsachen gelandet dass man lediglich Mindestkosten berechnen kann. Sprich man kann schonmal schauen wie viel kostet welches Futter, wie viel wird ein Hund entsprechenden Gewichts etwa davon brauchen, wie hoch ist die Steuer, wie hoch sind die Versicherungsbeiträge, wie viel würde man sich selbst notfalls auf Seite legen, wie hoch ist circa die Erstausstattung und wie viel wird der Hund jeweiliger Rasse/Herkunft circa kosten...
Aber was man nicht berechnen kann ist bspw wie viel der Hund schlussendlich tatsächlich benötigt an Futter, welches Futter überhaupt gern gefressen und gut vertragen wird, wie oft und wegen was man zum Tierarzt gehen muss, wie viel man doch an sonstigen Ausgaben noch so hat ( bspw Bekleidung, Geschirr/Halsbänder/Leinen, Spielsachen, Hundesport, Trainer oä ).
Allein die Futterkosten können super variabel sein. Der Westie war bspw sehr teurer im Unterhalt weil sie Allergiker war, Stammgast beim Tierarzt und ab nem bestimmten Alter regelmäßig Medikamente nehmen musste. Die hat damit wahrscheinlich unterm Schnitt monatlich mehr gekostet als die beiden jetzigen Hunde zusammen ( 10 und 18 kg statt 9,5 ). Damit kann man noch nichtmal wirklich die Gleichung zählen kleiner Hund = günstiger, denn das war die definitiv nicht. Wenn alles normal läuft- stimmt das. Wenn aber irgendwas ist, kann auch ein kleiner Hund echt teuer werden.
Kontrastprogramm wäre dann wieder der Dalmi hier - der ist bisher verhältnismäßig teuer, weil der eben echt viel Futter verdrückt. Meine Schnauzer als Vergleich- sind günstig weil die Essen schnell in Fett verstoffwechseln, ergo verhältnismäßig wenig Futter für die Größe Hund verdrücken. So kann auch banal Alter und Stoffwechsel schon sehr unterschiedlich auf die Futterkosten wirken.
Also wirklich egal wie man versucht das auszurechnen - man kann lediglich die Mindestausgaben einkalkulieren. Und wie teuer der Hund dann tatsächlich ist - das wird man dann sehen wenn der Hund da ist. Der kann deutlich günstiger sein als man erwartet, aber auch deutlich teurer.
Versicherung ist übrigens auch ein Thema - TA Kosten sind verflucht teuer. Man kann natürlich immer Geld auf Seite legen, man kann aber auch Pech haben und es passiert genau dann was wenn der Notgroschen schon für andere Dinge drauf geht ( bspw Auto putt und dann auch noch Hund putt ). Man kann aber auch zusätzlich versichern lassen ( gibt's als OP- oder Komplett Krankenversicherung), find ich voll praktisch wenn mans machen kann, aber da wäre eben wieder der Punkt Alter und Herkunft des Hundes. Möchte ich meinen Hund vernünftig versichert bekommen, wird das ab nem bestimmten Alter schwierig bis unmöglich und wenn überhaupt sinkt der Beitrag dessen was übernommen wird. Je jünger der Hund und je kürzer die Krankenakte, umso besser bekommt man den versichert.
Ist einfach ein Thema womit man sich mMn beschäftigen sollte vor Anschaffung, denn es spielt dabei nunmal auch ne Rolle ob man sich einen Welpen vom Züchter oder einen bspw schon 6-Jährigen Hund ausm Tierschutz holt.
Mal so allgemeine Dinge, vollkommen ab vom Windhundthema ( wo ich übrigens finde dass es sich immer lohnt die Whippets näher anzuschauen, und wenn die zusagen evtl auch Silken Windsprites, weil verglichen mit anderen Windhundrassen irgendwie recht universell geeignet, sofern man denn Windhundmensch sein sollte. Um die Windspiele würd ich nen Bogen machen weil die wohl sehr sehr fragile gebaut sind, aber die stehen ja anscheinend nicht zur Debatte... die beiden anderen die ja anscheinend ohnehin nur ausm Tierschutz in Frage kommen, würd ich vorher bestmöglich auf Pflegestelle kennen lernen, wenn denn fest stehen sollte dass es das werden soll ).