Ich muss bei der Stelle auch an ein evtl unpassendes Geschirr denken.
Trägt sie eins ? Und wenn ja was für eins ? Ist das zufällig mit Mesh ?
Gibt anscheinend durchaus Hunde die mit dem Material ein Problem haben können, weil das grad bei kurzem Fell uU reiben kann. Wenn es dazu noch in der Achsel sitzt kann passieren dass das aufgeschubbert wird, und das is natürlich auch unangenehm, Hund kratzt dran und es wird dann nicht besser.
Für gewöhnlich hat man bei Allergikern eher Stellen wie bspw Bauch, Pfoten, Ohren die gern jucken. Was natürlich keinesfalls bedeuten soll dass das keine allergische Reaktion sein wird. Nur eben ergänzend - dass man ggf auf glattere Materialien achtet und dass das Geschirr ausreichend Abstand zu den Achseln hat.
Ansonsten sprechen sowohl die Rasse als auch die Farbe dafür dass die Wahrscheinlichkeit dafür dass der Hund Allergiker ist recht hoch ist.
Auf dem Bild schaut das nach ner Dilute Farbe aus, das geht gern mit CDA einher.
Daher - auch weil Haus-TÄ eben Hausärzte sind und sich mit Fachthemen in der Regel nicht gut auskennen - noch eine Stimme pro Dermatologe.
Hinsichtlich Futter :
Welche Sorte gibt's denn genau ? Viele Allergiker sind empfindlich auf Dinge die häufig enthalten sind ( bspw Geflügel, Rind, Getreide, nicht selten auch Lachs oder Kartoffeln ) und können Probleme mit getrockneten Leckerlis/Trockenfutter haben ( Futtermilben ). Dann isses auch so dass der Körper allgemein natürlich auf alles mögliche reagieren kann was das Immunsystem schon kennt, weshalb es grad bei dahingehend anfälligeren Hunden wichtig ist sich zu notieren was der Hund alles so bekommen hat, was noch nicht und man sich dann quasi ne Art Liste machen kann von "war schon im Hund", "unbekanntere aber nicht so exotische Sorten" und "anderweitige Sorten die man sich aufspart". Dann kann man - sollte eine Ausschlussdiät nötig sein, schonmal sehen woran man sich bedienen kann.
So als Beispiel:
Hund kennt schon Huhn, Pute, Rind und Lachs, Mais, Reis, Weizen und Kartoffeln, kann man dann markern als orange/bekannte Inhaltsstoffe.
Dann kann man bspw sagen Hirsch, Ziege, Pferd, Pastinake, Hirse, Quinoa markiert man sich gelb "unbekannte Sorten die man auf keinen Fall füttert außer man braucht die für ne Diät".
Nutzt man dann bspw Kaninchen und Süßkartoffel für eine Ausschlussdiät markiert man sich das erstmal bspw blau, weil wird grad getestet.
Stellt man dann nach ner Weile fest dass das vertragen wird, wird das grün gemakert.
Nimmt man irgendwann zum Testen bspw Ente und stellt fest das wird nicht vertragen - geht das in die rote Liste.
Kann man sich so quasi auch als Tabelle anordnen, dann hat man da was übersichtlich zusammengefasst.
Allerdings gilt dann auch im Hinterkopf zu behalten dass ein Allergiker auch auf Umweltallergene allergisch reagieren kann.
Stellt man bspw fest dass etwas zu bestimmten Zeiten im Jahr immer wieder verstärkt auftritt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch dass es an Pollen oder Gräsern liegt. Wird etwas das ganze Jahr über nicht besser, kann es bspw auch an Hausstaubmilben liegen.
Daher schadet es auch nicht ne Art Tagebuch zu führen wann welche Symptome auftauchen, wann es besser wird, wann es schlechter wird, was da anders ist.
Is jetzt aber insgesamt einfach nur ein Text der sich auf den Fall des Falles bezieht dass der Hund tatsächlich Allergiker ist.
Man kann auch Allergietests machen, die bieten allerdings keine richtige Sicherheit.