"Durchsetzungsfähig" schließt beim Welsh halt auch schnell Zahneinsatz mit ein. Ich würde vermuten jemand der vom Typ her Welshies gut findet, mag wahrscheinlich auch DJT bspw. Es gibt auch Menschen die halten Welsh und Airedale, aber die Kombi is doch garnicht soo häufig.
Wenn man nach Welsh Züchtern schaut findet man übrigens verhältnismäßig häufig auch Zuchten die die noch jagdlich führen. Beim Airedale sind richtige Jagdlinien verhältnismäßig selten.
Wären die wie Airedales in klein würden die bei mir wahrscheinlich sehr weit oben stehen, aber der Airedale ist einfach in mehrfacher Hinsicht die einfachere Rasse. Im Gegensatz zum Welsh waren die auch schon immer sehr Allroundfähig. Wenn man sich für die Geschichte der Rasse interessiert empfehl ich das Buch von Frau Dr. Christa von Bardeleben. Aber nicht wundern, da stehen teils noch sehr "altbackene" Infos drin.
Kurz zusammengefasst waren es ursprünglich Hof- und Jagdhunde, durch den Otterhound-Einfluss vorrangig für die Otterjagd. Danach wurden die im 1. Weltkrieg als Gebrauchshunde eingesetzt, danach vervielfältigten sich die Einsatzgebiete nochmals mehr. In Jagdkreisen hat man die für alles mögliche genutzt, im IGP waren sie sehr beliebt ( ist heute immernoch ein beliebter Sport bei dieser Rasse auf die auch viele Arbeitslinien gezogen sind), sie wurden als Polizeihunde, Assistenzhunde, Rettungshunde und schließlich auch als Begleithunde verwendet. Das macht die Rasse an sich also sowohl für diejenigen die einen aktiven Begleithund möchten als auch für Sportler attraktiv. So um den 2. Weltkrieg rum wurden sie dann aber von den Schäferhunden abgelöst was den Dienst im Militär oder bei der Polizei betrifft, und auch im IGP wählen die meisten natürlich andere Rassen.
In Airedale-Kreisen gibt's bspw auch den Satz ,,Jack of All, Master of non.", also brauchbar für alles, aber Profi in nix.