Beiträge von Terri-Lis-07

    Gibt so n Phänomen das ich nicht verstehe:

    Man entschließt sich dazu etwas neues zu probieren, findet es erstmal "näja" bis "pfui bäh bäh", und entscheidet : Das werde ich nicht nochmal kaufen.

    Bis man irgendwann später dann doch nochmal denkt : ,,Irgendwie brauche ich das.", es nochmal kauft und dann findet man es plötzlich gut.

    Warum ist das so ? Kennt doch bestimmt jeder oder xD

    Meine brauchen es bei Regen nicht unbedingt, außer zum Lösen. Lilo findet Regen halt auch äußerst besch***, ab ner bestimmten Regenmenge neigt die auch mal dazu sich das große Geschäft zu verkneifen, die geht dann schnell Pipi und dann will sie schnell wieder rein ( auch mit Mantel ). Wenns nur nieselt oä geht's natürlich normal.

    Der Zwerg geht bei Regen problemlos raus, aber der signalisiert da auch deutlich dass er nur seine Pipirunde möchte und dann nicht weiter.


    Mit Susi damals war egal. Mit ihr bin ich auch bei Starkregen noch ewig draußen unterwegs gewesen, hat sie nicht gestört.

    oookay. Je mehr ich hier von Welsh-Terriern lese... Ich glaube, dafür reichen meine Nerven dann doch nicht.

    Foxterrier schrieb noch wer. Die könnte ich mir vielleicht auch anschauen.

    Hinsichtlich KH Foxl zum kennen lernen hätt ich übrigens auch nen Kontakt in der Ecke.

    Bei den Foxls muss man wissen: Die haben halt Energie xD

    Und man sollt drauf achten keine jagdliche Zucht zu nehmen. Aber ich find die umgänglicher als bspw Welsh, die Foxls kann man find am besten mit den Russells vergleichen.

    Der Dalmi stammt auch aus ner Zucht die mit Zuchtmieten arbeitet. Is bspw bei seiner Mutterhündin auch der Fall. Die Züchter halten insgesamt nen recht guten Draht zu den Besitzern, halten auch Kontakt mit den Welpenkäufern allgemein, gibt auch immer wieder Treffen, man sieht sich auf Ausstellungen ect, dadurch bleiben die Züchter für die Hunde nicht fremd und sie wissen auch wie die sich so entwickeln ect.

    Auf die Frage ob das für die Hündin Stress ist, wurde das so erklärt dass für die Mutterhündin es am Wichtigsten ist bei ihren Welpen zu sein, dass die Hunde die Züchter eben weiterhin gut kennen und eben auch schon während der Trächtigkeit dort einziehen. Ich wüsste nicht was da dagegen spricht.

    Andere Gründe dafür sind, dass man so nicht viele Hunde gleichzeitig halten muss und trotzdem mehrere Hündinnen für die Zucht zur Verfügung hat.


    Ich selber würde aber keine Hündin für die Zucht zur Verfügung stellen wollen. In erster Linie deshalb nicht weil ich zu viel Angst hätte ob bei der Trächtigkeit und Geburt auch alles gut geht, und ich mich nicht über einen solchen Zeitraum von meinen Hunden trennen könnte ( auch wenn natürlich Besuch durchaus möglich ist, die Besitzer der Mutterhündin vom Dalmi waren bspw auch regelmäßig vor Ort, sprich die haben wir ebenfalls kennen lernen können und die Hündin sie regelmäßig sehen können ).

    "Durchsetzungsfähig" schließt beim Welsh halt auch schnell Zahneinsatz mit ein. Ich würde vermuten jemand der vom Typ her Welshies gut findet, mag wahrscheinlich auch DJT bspw. Es gibt auch Menschen die halten Welsh und Airedale, aber die Kombi is doch garnicht soo häufig.

    Wenn man nach Welsh Züchtern schaut findet man übrigens verhältnismäßig häufig auch Zuchten die die noch jagdlich führen. Beim Airedale sind richtige Jagdlinien verhältnismäßig selten.

    Wären die wie Airedales in klein würden die bei mir wahrscheinlich sehr weit oben stehen, aber der Airedale ist einfach in mehrfacher Hinsicht die einfachere Rasse. Im Gegensatz zum Welsh waren die auch schon immer sehr Allroundfähig. Wenn man sich für die Geschichte der Rasse interessiert empfehl ich das Buch von Frau Dr. Christa von Bardeleben. Aber nicht wundern, da stehen teils noch sehr "altbackene" Infos drin.

    Kurz zusammengefasst waren es ursprünglich Hof- und Jagdhunde, durch den Otterhound-Einfluss vorrangig für die Otterjagd. Danach wurden die im 1. Weltkrieg als Gebrauchshunde eingesetzt, danach vervielfältigten sich die Einsatzgebiete nochmals mehr. In Jagdkreisen hat man die für alles mögliche genutzt, im IGP waren sie sehr beliebt ( ist heute immernoch ein beliebter Sport bei dieser Rasse auf die auch viele Arbeitslinien gezogen sind), sie wurden als Polizeihunde, Assistenzhunde, Rettungshunde und schließlich auch als Begleithunde verwendet. Das macht die Rasse an sich also sowohl für diejenigen die einen aktiven Begleithund möchten als auch für Sportler attraktiv. So um den 2. Weltkrieg rum wurden sie dann aber von den Schäferhunden abgelöst was den Dienst im Militär oder bei der Polizei betrifft, und auch im IGP wählen die meisten natürlich andere Rassen.

    In Airedale-Kreisen gibt's bspw auch den Satz ,,Jack of All, Master of non.", also brauchbar für alles, aber Profi in nix.

    Welshies kenne ich als ganz schön "knackig", oder täusche ich mich da?:denker:

    Ich hab 3 Stück näher erlebt. Der Welshie in Ronjas Junghundegruppe hat jede einzelne Stunde mindestens 2 Raufereien inszeniert. Wohlgemerkt nachdem er in die Gruppe für große Rüpel gesteckt wurde. Im weiteren Verlauf ihres Lebens habe ich sie nie ohne Leine und nie auch nur in der Nähe anderer Hunde gesehen.

    Die Welshies von Manns Cousine und deren Mann waren mal mit bei uns zum Grillen. Unsere Katze kam um die Ecke. Beide sind (angeleint) los mit klarer Tötungsabsicht, hysterisch schreikläffend. Die Frau hat ihren Mantel über die Hündin geworfen und sie darin eingewickelt gepackt. Ihr Mann hat den Rüden zurückgehalten, der sich daraufhin gedreht und ihm zweimal in die Hand gebissen hat. Da war die Katze schon lange weg. Als sein Frauchen ihn ins Auto packen wollte, nachdem sie die Hündin dort verstaut hatte, hat er auch nochmal nach ihr gehackt. Im Auto haben sie sich auch erst nochmal die Seele aus dem Leib gekläfft, völlig gaga und drüber.

    Ich denke auch schon, dass da jeweils Hund und Mensch nicht wirklich zueinander gepasst haben. Auf diese Härte in Kombi mit dem explosivem Temperament und der Beharrlichkeit muss man echt Bock haben und es handhaben und die Energie in etwas kanalisieren können. Ich wollte definitiv Keinen.

    Genau das meine ich mit "die sehen nur so süß aus damit man die nicht gegen die Wand klatscht" xD


    Also bei den richtigen Menschen die solche Hunde mögen sind die prima, alle anderen geißeln sich mit denen wirklich selbst.

    Airedale Terrier sind am ehesten meine "Traumhunde". Aber da habe ich zuviel Respekt vor Schutztrieb und Artgenossenunverträglichkeit (insbesondere in Kombination mit der Größe). Was bei einem kleinen Hund ja deutlich einfacher zu managen ist, als bei einem 30 Kilo Tier.

    Also bei meinem war Artengenossenunverträglichkeit und Schutztrieb kein Problem, der hatte null Aggression in sich. Ich glaube viel hängt von der Zucht und Prägung aber auch Erziehung ab. Meiner hatte am Anfang schon gerne zurückgebellt, und auch etwas gezogen, habe ich ihm aber super schnell abgewöhnen können, und ich hatte keine Hundeerfahrung.

    Das Gewicht von Airedales variiert auch, sind zwischen 18-29 kg, ein Weibchen würde da im unteren Bereich liegen. Ich hatte einen ziemlich groß gewachsenen Airedale und der hat um die 28kg gewogen.

    Wenn es nicht ein Welpe sein muss und es auch nicht dringend ist, würde ich empfehlen nach einem erwachsenen Airedale Ausschau zu halten, da kannst du schon besser bzgl. Größe und Gewicht, Schutztrieb und Verträglichkeit aussuchen.

    Sind auf jeden Fall tolle Hunde.

    Ich würd da noch nen Tick Individuum mit einbringen.

    Laut Standard schwankt das Gewicht ja zwischen 20-30 kg, die meisten befinden sich auch irgendwo in dem Rahmen, wobei die 25 eigentlich die Geschlechtergrenze darstellen soll, weil man gern hätte dass ne Hündin als Hündin und ein Rüde als Rüde erkennbar ist. Hab leider aber auch schon in Einzelfällen von Rüden gehört die bis zu 35 kg bekommen haben. Die Norm ist das aber nicht.

    Hinsichtlich Züchter gibt's ja zum Glück sehr viel Auswahl, die Rasse war ( ob sie es immernoch ist weiß ich nicht) zahlenmäßig wohl mal die stärkste Rasse innerhalb des KfT.

    Liest man hier im Forum beschreiben viele insbesondere den Jagdtrieb und die Artgenossenprobleme bzgl des gleichen Geschlechts ( insbesondere bei den Rüden ) als problematisch. Das ist auch was das ich bei vielen Airedales die ich kennen gelernt hab nicht bestätigen kann. Also klar, der Jagdtrieb kann sehr variieren ( das wäre übrigens der einzige Kritikpunkt den ich an der Rasse hätte ), bedeutet aber auch dass trotzdem viele gut ableinbar sind. Man muss fairerweise aber auch sagen - wenn man problematische Airedales sehen sollte, kann es auch ne Rolle spielen dass die einfach nicht adäquat ausgelastet sind/Führung bekommen. Terrier neigen dazu unter solchen Voraussetzungen pöbelig zu werden, Wach-/Schutztriebige Hunde dazu ihre Energie darin verstärkt zu setzen und auch dass dann eher mal geschaut wird ob sich was Jagdbares findet wär da auch n nachvollziehbares Thema. Was natürlich nicht bedeutet dass die wirklich mal Probleme in der Hinsicht haben können und es da je nach Zucht Unterschiede geben kann, aber das is eben auch ein Faktor.


    Aber wie gesagt- am besten man lernt die einfach näher kennen. Ich find die sind insgesamt wirklich ne tolle Rasse, die aber sehr oft einfach unterm Radar schwimmen weil die viele nicht aufm Schirm haben oder aufgrund Optik oä ausschließen ( wie bei allen Hunden gilt ja schließlich dass das auch passen muss ^^ ).

    Wobei natürlich die Frage ist ob diejenigen die einfach was haben wollen das nicht gelistet ist, sich soweit informieren dass die das wüssten :denker:

    Molosser sind halt nicht meine Bubbl, kannte einen Presa näher der ne recht coole Socke war, aber ich war da halt noch n Kind und der Rüde glaub im Kopf noch nicht alt genug um von "erwachsen" zu sprechen. Sowas hat halt keine Aussagekraft.


    Schade dass es um die CC gesundheitlich so schlecht da steht.

    dachte ne Rasse die FCI Anerkennung hat müsste die eigentlich in so ziemlich jedem Land haben,

    Noe, wieso auch? GB, die USA und Kanada haben nur ein Kopperationsabkommen mit der FCI. Aber sie sind nicht gewzungen Rassen anzuerkennen. Soviel Macht hat die FCI dann doch nicht ;)

    Keine Ahnung warum ich das dachte. Wahrscheinlich weil es gefühlt überall FCI angehörige Verbände gibt ( sogar Länder wie bspw Island, die Philippinen, DomRep oder Zypern haben ja Vereine die vollständig der FCI angehören ) und da hat mich das irgendwie gewundert dass bspw Irland dazu gehört aber GB nicht, oder bspw Mexiko aber die USA nicht. War wahrscheinlich irgendwie n Knick in meiner Denke :headbash:


    Ich seh das Hauptproblem auch in der Zucht als solches. Laut Standard sollen die Rüden nicht über 50kg haben...du findest kaum noch Hündinnen darunter, Rüden fast immer über zum Teil deutlich über 60.

    Das is was das mich auch immer gewundert hat. Gab mal ne Zeit, da hab ich mich über die Rasse informiert weil ich die, wie ich sie in meinem Idealbild abgespeichert habe, ganz ansprechend finde. Molosser, aber verglichen mit anderen körperlich deutlich athletischer. Und dann hab ich mich gefragt warum die Typen da so auseinander gehen und vor allem warum die quasi alle so viel überm Standard liegen, sollen ja schließlich eigentlich verhältnismäßig leicht gebaute Molosser sein. Und dann bin ich von abgerückt weil zu schwer und irgendwie ganz ganz viele nicht mehr dem Typus entsprechen den ich so toll find. Also eben diesen verhältnismäßig drahtig gebauten Molossertyp der nicht so lose Haut haut. Stattdessen immer schwerer, immer breiter, Hängelider ect...


    Ansonsten frag ich mich natürlich - müsste der Presa Canario bspw nicht ähnlich viele Leute anziehen ? Warum sind also CC scheinbar beliebter ? Sind ja beides recht ähnliche Rassen scheinbar.

    Ich seh es vor meinem bildlichen Auge, wie Menschen diesen Thread lesen und jetzt möglicherweise die Frage stellen : Kann ich da denn überhaupt noch einen Spitz kaufen ? Weil die Kleinen sind dann ja QZ wegen Verzwergungsmerkmalen/Atemproblemen/zu wenig Platz im Kopf, und die größeren ja alle Inzucht.


    Also, nicht ich frag mich das, mir haben die schlicht und ergreifend zu viel Fell.


    Hinsichtlich der Frage warum keine Züchter empfohlen werden, frag ich mich übrigens auch : Wenn man sieht was für Mobs so los gehen können und was Menschen via social Media gern mal so tun, kann es dann nicht sein dass es doch noch irgendwo okaye Züchter geben sollte, man die aber nicht öffentlich nennt weil man Angst hat dass die online fertig gemacht werden ?

    Wobei ich mir ja denke : Wenn ich höre über 50 % einer Rasse, sprich jeder zweite Hund, ist schwerst krank, würd ich mir garnicht erst die Frage danach stellen ob man doch noch nen vernünftigen Züchter findet. So eine Rasse wär bei mir schlicht und ergreifend sowas von raus.