Ob ein Hund in der Wohnung aufgeregt ist oder nicht, ist erziehungsabhängig.
Hier ist es zB so dass in der Wohnung in erster Linie geschlafen, gefressen und getrunken wird. Wenn Bedarf besteht auch mal zur kognitiven Auslastung ( bspw eine Kamillenteeprobe verstecken und anzeigen lassen, bissl Tricksen oä), ansonsten passiert hier drin nicht viel.
Also zu 90 Prozent liegt sie auf der Couch rum, und trotzdem ist sie für alles Mögliche an Hundesport zu begeistern, läuft gern, will gern überall mit dabei sein.
Allerdings ist dieses Thema grade bei aktiven Rassen schwieriger. Wenn ihr euch also für einen Welpen entscheidet, legt von Anfang an Wert drauf dass der Hund wirklich die Wohnung als Ruheplatz nutzt - aufdrehen, sporteln, ausgiebig spielen kann man draußen.
Zu dem Punkt des Fehler verzeihens ist es tatsächlich so dass die eher stureren Rassen Fehler tatsächlich oft leichter verzeihen können als Sensibelchen.
Hier würde ich euch raten mal unterschiedliche Hundetypen kennen zu lernen ( evtl auch durch Tierheim Gassi) und zu schauen womit ihr da besser zurecht kommt.
Vorerst denke ich mal Richtung Pudel ( gibt's in verschiedenen Größen, und selbst Großpudel Hündinnen sind noch gut handelbar), oder Collie ( Langhaar als auch Kurzhaar).
Zur Größe schätze ich mal dass du mit einem Hund bis zu 25 Kilo vermutlich noch gut zurecht kommen könntest.
Ich bin selber klein und zierlich und habe mich genau deshalb für etwas kniehohes entschieden. Meine Hündin hat 18,5 Kilo - das bekomme ich sowohl getragen als auch noch problemlos gehalten wenn sie mal volle Kanone in die Leine brettern sollte.
25 Kilo sind meine persönliche Grenze. Mehr sind mir eigentlich zu viel. Und bis 20 Kilo ist alles noch echt easy.