Beiträge von Terri-Lis-07

    Einmal bissl aus meiner Sicht erklärt:

    Um Löcher reinzukommen braucht man kein Trimmmesser, das kann man auch mit Stein oder wenn man per Finger zupft. Ohne Trimmmesser kann man das Fell nicht schneiden, und mit ist es genau deshalb wichtig dass das stumpf ist damit man nix schneidet ( bei denen die es sind steht dabei dass sie stumpf sind ).

    Löcher trimmt man gern dann rein wenn man an den ein oder anderen Stellen zu viel raus nimmt, das minimiert sich eher mit Erfahrung und es ist leichter wenn ein Rolling Coat da ist.

    Die Zahnungen vom Trimmmesser unterscheiden sich, weil nicht jedes Rauhaar gleich dick ist. Da gibts Rassen die eher dünneres oder weicheres Rauhaar haben ( bspw RH Dackel oder Schnauzer) da nutzt man eher feine bis mittlere Zahnung. Für gröberes Fell ( findet man bspw eher beim Airedale oder bei den schottischen Terrierrassen sofern die noch gutes RH haben, bspw beim Westie is das ja eher rar gesäht inzwischen) nimmt man eher mittel bis gröbere Zahnung.

    Dann unterscheidet sich das Fell oft auch je nach Stelle, am Rumpf bspw ist es in der Regel deutlich dicker als bspw an den Flanken oder am Kopf ( wobei ich Tilda jetzt nicht als Hund einordnen würde den ich am Kopf noch trimmen würde ).

    Für Trimmhunde mit weichem Fell ( bspw Springer Spaniels oder bei Hunden deren Fell man nach dem Scheren wieder aufbauen muss ) nutze ich gern Trimmsteine, das funktioniert find da einfach besser als mit Trimmmesser.

    Mit den Fingern + Handschuh trimmen ich eher die Stellen an denen das Deckhaar weniger gut raus geht ( bspw Oberschenkel oder Oberkopf ).

    Bzgl des Materials der Trimmmesser und den Preisklassen - das is total individuell womit man da am besten zurecht kommt. Gibt welche die bevorzugen Holzgriffe ( ich zB ), andere die eher auf Markenprodukte setzen ( bspw die Greyhoundmesser ), wieder andere kommen auch mit nem billigen Plastikgriff gut zurecht. Und ansonsten halte Siehe oben, muss man schauen welche Zahnung der jeweilige Hund da braucht. Kann auch mal sein dass man zwei verschiedene Zahnungen braucht.

    Ansonsten kann man aber natürlich auch mit Finger oder Stein dauerhaft trimmen, wenn einem das besser liegt und das Fell des her gibt ( also insbesondere bei längerem RH oder weicherem ist das find ich ne ganz gute Methode, bei kürzerem RH hingegen nacht n Trimmmesser schon Sinn, also kürzer im Sinne von bspw Schnauzer, RH Dackel, Welsh/Airedale, länger eher hinsichtlich bspw Westie/Cairn, Spanielfell uÄ ).

    In der Regel wird ein vernünftiger Züchter grad auf das Thema Ernährung auch nochmal eingehen und offen über die Gesundheit im Allgemeinen sprechen.

    Das Purinthema haben die, weil sie bedingt durch die Fellfarbe nen Gendefekt haben.

    Bei den Allergien scheint es so n bisschen Glückssache zu sein, wobei es einem da natürlich sehr in die Karten spielt wenn die Ahnen schon frei davon sein sollten.

    Wie es bei "unserem" ist mit Allergien kann ich noch nicht sagen, der is noch ein Welpe. Aber wenn man hier im Forum bisschen liest ist das schon ein recht präsentes Thema.

    Gibt hier übrigens auch nen Dalmatiner Thread, da kannst du auch nochmal lesen und paar Fragen stellen ^^

    Ich dachte auch als erstes an den Airedale Terrier.

    Die taugen sich prinzipiell erstmal für alles mögliche, gibt auch nicht wenige im Rettungshundebereich und so an sich hat sich das im ersten Post erstmal bis auf "kurzhaarig" ganz passend gelesen.

    Dann kam dass du eigentlich lieber keinen Schutz-/Wach- und Jagdtrieb möchtest. Das sind aber Eigenschaften die diese Rasse durchaus hat. Das waren mal Jagd- und Hofhunde, danach Dienst-/Gebrauchshunde, sind sowohl Terrier als auch Gebrauchshund im Light-Format. Jagdtrieb als auch Schutztrieb kann halt gut da sein, kann auch eher moderater sein, wenn man das nicht will dann passt die Rasse wahrscheinlich nicht.

    Auch bei den Schnauzern muss man mit ernsterem Wachtrieb bis Schutztrieb rechnen, bei den beiden größeren auch mit merkbar vorhandenem Jagdtrieb. Da die Zwerge dahingehend aber im Schnitt recht wenig Jagdtrieb haben und die auch nicht ganz so ernst sind, kann man sich die durchaus aber mal anschauen.

    Ansonsten sehe ich da eher den Dalmatiner. Find ich an sich keine schlechte Idee, ich würde mich aber informieren über die gesundheitlichen Themen die diese Rasse hat und abwägen ob man sich das antun möchte. Man muss ( sofern man keinen LUA Dalmatiner nimmt ) immer auf den Purinwert achten weil die Rasse sonst Harngries oder Blasensteine bildet, und es kann sein dass man nen Allergiker bekommt.

    Jagdtrieb kann in verschiedener Ausprägung da sein, Wachtrieb kann da sein, wobei man den Wachtrieb da nicht mit bspw Schäferhunden oder Schnauzern vergleichen kann.

    Ansonsten kann man sehr viel mit denen machen, muss aber natürlich schon gucken worauf die Lust haben.

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    und hier das Gruselkabinett :(

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    Und zeigt auch gleich was manche Leute mit dem Zwergschnauzer machen

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    Einfach nur pervers

    Ich find das sehr interessant, hab mich immee wieder mal gefragt wie das beim Catahoula ist weil ja durchaus soweit ich weiß auch Merle x Merle verpaart wird, obwohl es die ja auch in anderen Farben gibt. Da hab ich mich dann wieder gefragt wie viele von den andersfarbigen eigentlich genetisch kein Merle in sich tragen weil man die Rasse ja eigentlich nur in Merle kennt.

    Und trotzdem geht das ja oft irgendwie gut aus, wenn auch man da bspw beim Aussie oder Border Collie schnell andere Bilder vor Augen hat wenn man da an Doppelmerle denkt.

    Aber irgendwie so richtig fündig bei den Antworten drauf wurde ich nie weil die Rasse ja doch recht selten anzutreffen ist.

    Ich kannte ja mal eine TÄ die zwei Catahoulas hatte, die war total begeistert drüber wie gesund die Rasse doch ist verglichen mit vielen Rassehunden. Die hat da irgendwie total ihre Rasse gefunden, und die Beiden die sie hatte waren schon echt cool. Also auch von der Art her, die stellt man sich ja irgendwie recht anspruchsvoll und kompliziert vor, aber sind die doch nicht mehr als andere Arbeitsrassen auch. Die hat die mit Nasenarbeit ( was es genau war weiß ich nicht mehr ) und Zughundesport gut ausgelastet bekommen.

    Einfach weil ich das ja geschrieben hatte dass ich das traurig finde dass der Hund das nicht essen kann :

    Mir geht's nicht darum dass ein Hund keine Wurst essen darf. Meine bekommen das bspw auch nicht. 1. Hab ich sowas nie im Haus weil ich das selber nicht esse, 2. Von 3 Hunden dürfen ( bzw durften ) das zwei eh nicht wegen Futtermittelunverträglichkeit/Allergie und für den anderen is das zu kalorienhaltig, 3. - mag man bissl fraglich finden - wüsste ich auch nicht warum hier ein Hund etwas essen dürfen sollte was andere Menschen super gerne dafür verwenden Hunde zu vergiften.

    Aber der Hund aus den Fotos bekam das ja, hätte es also fressen dürfen, hatte etwas vor seinem Gesicht was Hunde im Schnitt wahnsinnig lecker finden, etwas das weich ist und schon klein ist, also an sich super easy zu futtern ist...

    Aber er KANN es einfach nicht weil man seinen Körper so dermaßen verunstaltet hat dass das nicht geht + setzt ihm das vor obwohl man weiß er kann nicht + macht sich darüber noch lustig und findet das süß. So insgesamt ist das schon ziemlich makaber und grausig.

    Ich schreib auch dass das Empfinden von süß immer auch Ansichtssache ist. Finde es daher bspw auch seltsam davon auszugehen dass das empfinden von Niedlichkeit pathologisch wäre, aber es is eben auch irgendwie ein Empfinden in Bezug auf diesen Hund das man seltsam finden kann.