Beiträge von Terri-Lis-07

    Ach und Nachtrag zum Jagdtrieb:

    Der Zwerg reagiert auf Igel, fand phasenweise mal Vögel am Boden interessant, und findet die Nachbarskatze doof, das wars aber auch, lässt sich auch super gut abbrechen. Da kann ein Reh rum springen, da kann ein Hase Haken schlagen, juckt den nicht...

    Wohnt auch mit nem Kater zusammen, absolut problemlos, sind beste Kumpels soweit es Hund und Katze sein können.

    Miss Mittel hingegen... Lange Zeit lang fand ich das voll im Rahmen, is mittlerweile nicht mehr ganz so. Die springt quasi auf alles Mögliche an was Jagdbar ist.

    Rehe, Hasen, Vögel, Mäuse, Katzen... Und sie hat da nochmal fehlgeleiteten Jagdtrieb bei Wasserski-/Wakeboardfahrern ( inwiefern einen das im Alltag allerdings begleitet.... ).

    Mit Pferden geht's, bzw allgemein Weidetiere hinterm Zaun gehen noch, Jogger und Radfahrer sind bspw auch egal und sie ist durchaus ableinbar...

    Aber der Jagdtrieb is die Eigenschaft die mich am meisten nervt. Nicht wegen der Ableinbarkeit, sondern weil es auch mal sein kann dass sie da an der Leine komplett die Nerven verliert.

    Ansonsten kann ich mit ihr einfach keine Katze halten, die würde der ernsthaft ans Leder gehen...

    Kann aber natürlich auch sein dass das anders wäre, wäre sie mit Katzen aufgewachsen.

    Und das is so an sich recht typisch so.

    Bei den Mittelschnauzer Leuten gibt's viele die ein Thema mit Jagdtrieb haben, bei den Zwergen hingegen ist das in dem Ausmaß wie es für die Mittel typisch ist schon recht selten.

    Hast das glaub ich jetzt 3 mal zitiert xD

    egal kann passieren ^^

    Ich hab das vor einigen Seiten schon geschrieben als der Deutsche Pinscher schon eingeworfen wurde, deswegen schrieb ich dass ich mich wiederholt habe ^^

    Zum Deutschen Pinscher gibt's irgendwo auch nochmal nen eigenen Thread zu lesen warum die ab und an mal empfohlen, aber auch gern wieder abgeraten wird.

    Ich rate da immer gerne auch die Seite der DPI ( Deutscher Pinscher Initiative) und den "Rasse des Monats"-Beitrag zur Rasse des VDH durchzulesen, da erfährt man schon sehr viel drüber. Wenn die zu einem passen sind das geile Hunde, wenn nicht wird man schnell sehr unglücklich und nicht selten auch nicht grad ungefährlich ( werden öfter mal wegen gewisser Probleme abgegeben, deshalb sollte man sich das bei der Rasse schon gut überlegen ).

    Nun ziehe ich die Parallele zum Schnauzer - Deutscher Pinscher und Mittelschnauzer waren mal die selbe Rasse und sind beide der Ursprung der Pinscher und Schnauzer Rassen. Dadurch kann man die sehr gut miteinander vergleichen weil sich beide von der Art her schon sehr ähneln. Hauptunterschied is - Die Pinscher sind etwas sensibler und die Schnauzer eher Elefant im Porzellanladen. Ansonsten sind beide Schläge die eher "eigen" sind. Deutlich kerniger, ne Spur mehr Misstrauen, mehr Temperament, insgesamt ne Spur ernster als es bspw die Zwergvarianten sind.

    Die Zwerge ( egal ob Pinscher oder Schnauzer ) haben viel früher ihren Weg zum Begleithund gemacht und sind daher auch von der Art her deutlich gesellschaftskonformer nenne ich es mal.

    Ich hab mir ja zuerst nen Mittelschnauzer geholt. Kompromiss weil ich eigentlich gern nen Riesenschnauzer oder Airedale Terrier gehabt hätte, mich aber wegen meiner Wohnsituation für ne Numner kleiner entschieden habe. Zwerg wollte ich nicht, wollte keinen kleinen Hund haben.

    Der Zwerg ist später eingezogen als Nachfolger, als unser Familienhund ( war ein West Highland Terrier ) gestorben ist.

    Kurz gesagt- die Zwerge sind so herrlich easy im Vergleich zum Mittelschnauzer.

    Dem Zwerg braucht man einmal weiß machen dass man auf sich selbst aufpassen kann, danach braucht man ihn maximal vielleicht mal kurz dran erinnern. Dem Mittel muss ich das vielleicht immer wieder mal erklären, der testet immer wieder aus ob das in Situationen x oder y, bei Person z oder w immernoch gilt.

    Bei dem Mittel hab ich mich in der Welpen-/Junghundezeit regelmäßig gefragt ob man es denn jetzt mal geschafft hat sich irgendeinen Knochen zu brechen ( war halt ein suizidales, grobmotorisches Känguru ), beim Zwerg nie.

    Der Zwerg macht jeden scheiß mit, weil er verfressen ist wie ein Loch und Spaß dran hat. Der Mittel macht jeden scheiß mit, weil er was tun und seinen Grips herausfordern will. Wenn was zu langweilig is, is das auch mal zu doof. Man möchte was zum Knobeln haben, und manchmal is auch einfach der Wurm drin weil halt.

    Der Zwerg war sehr früh schon sehr erwachsen, die Mittelhündin wird dieses Jahr 6 Jahre alt und man könnt manchmal meinen sie hätte die drölfzigtausendste Pubertätsphase.

    Pubertät beim Zwerg hat man dadurch gemerkt dass er ne Auffassungsgabe einer Eintagsfliege hatte und Pipi lecken interessant fand, die Pubertät vom Mittel war zwischen 6 und 18 Monaten richtig anstrengend.

    Geil für Mantrailing wär meine Hündin, ja. Gibt auch viele Mittelschnauzer die in der Sparte arbeiten, wandern eh geil ect... Aber wenn man dann nen Hund erwischt der fremde Menschen ätzend findet is das für ne Rettungshundestaffel einfach nur so semigeil.

    Wenn man nen Zwergschnauzer erwischt der Fremdmenschen blöd findet, ist das in der Regel Desinteresse, man möchte nur nicht von diesen betatscht werden, und möchte mit Respekt behandelt werden.

    Wenn ein Mittel Fremdmenschen blöd findet, geht's in vielen Situationen nicht ohne Maulkorb und man muss ne Spur mehr Erziehung und engere Führung investieren damit der Hund niemanden gefährdet.

    Die einen sind wachsame Begleithunde, die anderen noch immer die Hofwächter von eins.

    Gibt Mittel die offener und netter sind, die könnten uU ne Idee sein, aber den Mittel muss man schon wollen, der Zwerg passt überall rein wo Schnauzer passt...

    Ich wiederhole mich : Wenn man keinen Jagdtrieb, Wachtrieb/Schutztrieb haben möchte ist der Deutsche Pinscher einfach die falsche Rasse.

    Die sind ne gute Spur kerniger als die Zwergpinscher, man kann mit gut Jagdtrieb rechnen, damit dass man nen Hund bekommen kann der nicht vollumfänglich mit Artgenossen verträglich ist, damit einen Hund zu bekommen der problematisch mit Menschen ist, damit einen Hund zu bekommen der zu Ressourcenthemen neigt.

    Das sind einfach keine easy going Hunde, und trotzdem werden die immer wieder empfohlen obwohl es nicht passt ^^

    Heißt das dass es keine unkomplizierten netten Pinscher gibt? Nein.

    Soll nur heißen:

    Ich finde da wurden schon einige Rassen genannt die weitaus besser passen würden.

    Die beiden Hündinnen zusammen ging garnicht. Also die mochten sich echt nicht.

    Jetzt wo wir beide Geschlechter haben ist definitiv die Hündin der Chef und sie Rüden ordnen sich unter. Aber dieses Gezicke....

    Is halt schon manchmal bissl die Wahl zwischen:

    ,, Hätte ich im schlimmsten Fall lieber nen Prollo der Rüden gern aufs Maul hauen würde oder ne giftige Hündin die anderen Hündinnen gern das atmen verbieten würde ?"

    Wobei man ja schon davon ausgeht dass man hoffentlich bei beiden Geschlechtern einen netten Vertreter bekommt.

    Schief gehen kanns mit beiden...

    Man mag ja weder zwei Rüden noch zwei Hündinnen die sich ans Leder wollen haben und passieren kann ja beides.

    Hier ging Hündin x Hündin garnicht.

    Lag daran dass die 1. ohnehin Verständigungsprobleme hatten, und 2. daran dass Lilo mit Geschlechtsreife festgestellt hat dass sie auf Hündinnen verzichten kann.

    Man muss dazu sagen - ist bei meiner Rasse durchaus was das nicht so selten vorkommt. Dass da ne Hündin mal abgegeben werden muss weil die die andere Hündin im Haushalt mit Eintritt Geschlechtsreife garnicht mehr toleriert hat man immer wieder mal ( aber dadurch dass die beiden nicht zusammen leben mussten war das machbar die dauerhaft bis an Susis Lebensende zu trennen ).

    Gibt aber auch nochmal bisschen Varianz nach Zucht. Gibt bspw auch welche die halten schon seit Generationen mehrere Mittel- oder Riesenschnauzer Hündinnen zusammen ohne sonderliche Probleme.

    Bei den Zwergen übrigens wieder ein deutlich selteneres Phänomen dass es zwischen Hündinnen so kriselt.

    Gemischt-geschlechtlich funktioniert hier aber ganz gut. Nicht immer Friede Freude Eierkuchen, weil man kann sich natürlich auch mal nerven und meine Madame ist in bestimmten Situationen auch ein kleines Ressourcenschwein, aber sonst absolut harmonisch.

    Mit ner anderen Hündin undenkbar, die wäre ab nem bestimmten Zeitpunkt nurnoch n Dorn den man weg haben muss. Und klar- auch beim Rüden spielt das Individuum mit rein.

    Mit Susi hätte, wäre das ggü eine Hündin gewesen mit der es nicht solche Probleme gegeben hätte, es durchaus funktioniert. Wäre nicht die große Liebe gewesen, aber es hätte klappen können.

    Also ja, ich sehe da auch nen großen Faktor in der Rasse und ich würde warten bis der erste Hund erwachsen ist damit es auch hinsichtlich Alter kein Konkurrenzdenken gibt.

    An sich ist das Risiko dass es passiert dass zwei Hündinnen garnicht mehr können aber eher gering. Kann aber nachvollziehen wenn man davor Angst hat, Hündinnen untereinander können schon echt biestig sein und ich habs auch schon paar mal mitbekommen dass echt nix mehr ging wenn es zwischen zwei Mädels einmal ordentlich geknallt hat.

    Mit der Schere würd ich an den Pfoten nicht mehr kürzen als das was drüber absteht.

    Für zwischen den Ballen, wenn es da filzen sollte oder man das sauber ausgeschoren haben möchte würd ich ne günstige Schermaschine holen ( ne teurere Maschine, bzw höherwertige Scherköpfe wär mir zu schade für weil der Verschleiß dort einfach deutlich höher ist ).

    Ähnlich übrigens für den Intimbereich, da würd ich auch immer mit der Maschine und nicht mit der Schere dran gehen.

    Bzgl Fressnapf Shampoo... Naja ich finde Fressnapf hinsichtlich der Fellpflegeartikel allgemein ne ungünstige Quelle, aber gibt durchaus Dinge die okay sind. Wenn man keine besonderen Ansprüche hat ( bspw Allergien/empfindliche Haut, regelmäßig baden, bestimmtes Fell ) kann man da auch mal zugreifen, aber wär halt nicht meine erste Wahl.

    Beim Irish Terrier sollte man halt im Hinterkopf haben dass die öfter mal Probleme mit anderen Hunden ( insbesondere eigenem Geschlechts ) haben. Wobei sich da laut Irish Terrier Haltern bisschen sortieren lässt wenn man drauf achtet dass keine Amis drin sind.

    Ansonsten is das kein Terrier-untypisches Ding.


    Zum Zwergschnauzer: Wie gesagt die wachen halt. Lässt sich aber auch gut regeln ^^

    Ich würd da eher auf ne sportlichere Zucht achten wenn man ohnehin vor hat da was ernster zu betreiben. So an sich sind die zwar eher auf Rally Obi, Agility oder Fährtenarbeit selektiert, aber sind ja ohnehin ziemliche Allrounder und lassen sich im Grunde für alles begeistern. Grad überall dabei sein finden die ja eh toll.

    Einmal bissl aus meiner Sicht erklärt:

    Um Löcher reinzukommen braucht man kein Trimmmesser, das kann man auch mit Stein oder wenn man per Finger zupft. Ohne Trimmmesser kann man das Fell nicht schneiden, und mit ist es genau deshalb wichtig dass das stumpf ist damit man nix schneidet ( bei denen die es sind steht dabei dass sie stumpf sind ).

    Löcher trimmt man gern dann rein wenn man an den ein oder anderen Stellen zu viel raus nimmt, das minimiert sich eher mit Erfahrung und es ist leichter wenn ein Rolling Coat da ist.

    Die Zahnungen vom Trimmmesser unterscheiden sich, weil nicht jedes Rauhaar gleich dick ist. Da gibts Rassen die eher dünneres oder weicheres Rauhaar haben ( bspw RH Dackel oder Schnauzer) da nutzt man eher feine bis mittlere Zahnung. Für gröberes Fell ( findet man bspw eher beim Airedale oder bei den schottischen Terrierrassen sofern die noch gutes RH haben, bspw beim Westie is das ja eher rar gesäht inzwischen) nimmt man eher mittel bis gröbere Zahnung.

    Dann unterscheidet sich das Fell oft auch je nach Stelle, am Rumpf bspw ist es in der Regel deutlich dicker als bspw an den Flanken oder am Kopf ( wobei ich Tilda jetzt nicht als Hund einordnen würde den ich am Kopf noch trimmen würde ).

    Für Trimmhunde mit weichem Fell ( bspw Springer Spaniels oder bei Hunden deren Fell man nach dem Scheren wieder aufbauen muss ) nutze ich gern Trimmsteine, das funktioniert find da einfach besser als mit Trimmmesser.

    Mit den Fingern + Handschuh trimmen ich eher die Stellen an denen das Deckhaar weniger gut raus geht ( bspw Oberschenkel oder Oberkopf ).

    Bzgl des Materials der Trimmmesser und den Preisklassen - das is total individuell womit man da am besten zurecht kommt. Gibt welche die bevorzugen Holzgriffe ( ich zB ), andere die eher auf Markenprodukte setzen ( bspw die Greyhoundmesser ), wieder andere kommen auch mit nem billigen Plastikgriff gut zurecht. Und ansonsten halte Siehe oben, muss man schauen welche Zahnung der jeweilige Hund da braucht. Kann auch mal sein dass man zwei verschiedene Zahnungen braucht.

    Ansonsten kann man aber natürlich auch mit Finger oder Stein dauerhaft trimmen, wenn einem das besser liegt und das Fell des her gibt ( also insbesondere bei längerem RH oder weicherem ist das find ich ne ganz gute Methode, bei kürzerem RH hingegen nacht n Trimmmesser schon Sinn, also kürzer im Sinne von bspw Schnauzer, RH Dackel, Welsh/Airedale, länger eher hinsichtlich bspw Westie/Cairn, Spanielfell uÄ ).