Beiträge von Terri-Lis-07

    Vanille und Biber auf einer Seite? Bwah :kotz:

    Aufklärung an die die jetzt Bahnhof verstehen

    Es gibt ein Aromastoff das nach Vanille schmeckt. Wird aus dem Analbereich des Bibers gewonnen, nennt sich Bibergeil...


    Da ließt du hier von voll krassen Hunden die mal eben so nen Biber killen, Igel in der Schnauze rum tragen und Amseln erwischen.

    Und mein Hund so?

    - Läuft deppert nachts in Igel rein, springt erschrocken zur Seite und knurrt dann den Igel an, weil Igel sind Böse!

    - Hält respektvollen Abstand zu Kröten, weil die sind ihh

    - Muss jede einzelne Schnecke abschnüffeln und Hallo sagen

    - Kriegt nichtmal nen Käfer tot ( aber aufspüren geht immerhin)

    Ich würde mit der Kastra auch erstmal abwarten.


    Hier wars ja ähnlich. Also Läufigkeit ging eigentlich noch, aber insbesondere die Scheinträchtigkeit hat Probleme gemacht.

    Zur Läufigkeit hat sie halt einfach festgestellt dass Rüden toll und Hündinnen doof sind.

    Zur Scheinträchtigkeit bekam sie richtig Probleme.

    Also hatte auf garnix mehr Bock, bekam ein riesiges Euter inklusive Mastitis, war nicht mehr so fröhlich sondern eher müde und genervt.

    Als die erste rum war, hatte sie immernoch Probleme mit den Zitzen und sie hatte zwischen den Zyklen eine Vaginitis. Würde erfolgreich behandelt und anschließend kam die 2. Läufigkeit.

    Da war das Verhalten nochmal deutlicher.

    Dann direkt im Anschluss an die Läufigkeit war sie plötzlich scheinträchtig. Sie ging von jetzt auf gleich auf ALLE anderen Hunde los und war einfach nur gereizt.

    Kein Wunder bei dem Hormonchaos.

    Zusätzlich hatte sie auch sofort wieder ein Euter wie ne Milchkuh.

    Ging zum Tierarzt, und es gab nen Prolaktinhemmer mit, um das in den Griff zu bekommen.

    Das Mittel war doof - ein ml zu wenig und es wirkt nicht, ein ml zu viel und der Hund übergibt sich.

    Insgesamt hat es nicht wirklich viel gebracht.

    2 Wochen nach Läufigkeitsende bekam sie klaren Ausfluss - > ging dann sofort zum Tierarzt, war eine Gebärmutterentzündung.

    Kurz gesagt - Die anfänglichen psychischen Probleme haben mich bereits über eine Kastration nachdenken lassen, aber ich wollte erstmal noch den 3. Und 4. Zyklus abwarten um zu schauen ob sich das einpendelt.

    Am Ende kamen noch massive körperliche Probleme hinzu, und die Zyklen gingen zudem auch noch echt lange ( das hätte kein halbes Jahr, sondern 8-9 Monate jährlich Hormonchaos bedeutet, denn sie war ganze 3,5 - 4 Monate lang nicht sie selber - und das zweimal im Jahr? Nein danke).

    Es gibt eine Sache die für mich automatisch eine Kastration notwendig macht, und die ist eingetreten - die Gebärmutterentzündung. Passiert das, wird hier bei jeder Hündin die Gebärmutter raus fliegen.

    Dann gab's noch zahlreiche Dinge, die ebenfalls mMn Gründe für eine Kastration wären :

    - extrem ausfallende Zyklen ( also lange und intensiv)

    - immer wieder kehrende Gesäugeentzündungen

    - schwerwiegende Verhaltensveränderungen ( in unserem Fall ernste Aggression ggü Artgenossen, egal ob bekannt/unbekannt, Rüde oder Hündin, es betraf alle, ausnahmslos)

    Und diese Punkte auch nur, wenn sie sich nicht in den Griff bekommen lassen. Also, wenn Medikamente nicht helfen, Futter runter setzen nix bringt, Beschäftigung nicht hilft, und es sich auch nicht wieder einpendelt.

    Dann sind das für mich Gründe für eine Kastra.

    Weitere Gründe für eine Kastra ( ebenso wichtig mMn wie bei einer Pyo/Gebärmutterentzündung) :

    - Tumore an Gebärmutter/Eileiter

    - Gebärmutter-/Overialzysten


    Meine Hündin wurde mit 1,5 Jahren kastriert. Sie hat es gut überstanden, und obwohl sie nicht mega selbstsicher ist und in bestimmten Situationen zu Unsicherheiten neigt, hat es sich darauf nicht negativ ausgewirkt.

    Dafür ist sie territorialer und verfressener geworden.

    Als sie intakt war hat sie ALLES was sie gefunden hat ohne meckern sofort wieder ausgespuckt, und vieles hat sie nicht angerührt weil sie es ekelich fand oder nicht kannte.

    Kastriert fing sie an alles Mögliche zu fressen, inklusive Kot.

    Mittlerweile geht's langsam wieder, hat aber ein anderes Augenmaß an Training bedeutet und zur Folge dass auch mal der Mauli drauf kam zum Schutz des Hundes selber.

    Vor der Kastra hat sie NIE markiert, außer sie wurde läufig.

    Seit der Kastration markiert sie sehr viel, durchaus auch mal 3-Beinig wie ein Rüde.

    Allgemein kann man sie jetzt eher als "Rüdin" bezeichnen.


    Es muss also einen unsicheren Hund nicht unsicherer machen.

    Aber, ein großer Grund für mich gegen die Kastra war eben die Möglichkeit, dass ein bereits unsicherer Hund durch Wegfallen der ein oder anderen Hormone/Kastration eben noch unsicherer werden kann.

    Und das ist dann auch wirklich unumkehrbar.

    Deshalb wird hier nur kastriert wenn es wirklich unumgänglich ist, und die Vorteile der Kastra den Vorteilen des Intakt bleibens überwiegen.

    Ein intakt bleiben hätte hier bedeutet, dass die Gefahr beim nächsten Mal eine Pyometra statt nur einer leichten Gebärmutterentzündung zu bekommen, erheblich erhöht gewesen wäre.

    Es hätte 2/3 bis 3/4 Jahr lang puren Stress und Hormonchaos bedeutet.

    Es hätte bei jeder Scheinträchtigkeit Schmerzen bedeutet.

    Und ebenso dass sie mehrere Monate im Jahr nur mit Drahtkorb gesichert die Wohnung hätte verlassen können.

    Es wäre keine Option gewesen.

    Also nahm ich dafür die Risiken der OP in Kauf, das Risiko dass sie Inkontinent oder unsicherer werden kann, und ein möglicherweise erhöhtes Risiko an Tumoren zu erkranken ( bei einer Rasse die bereits eine Disposition für Krebs hat).

    Und es war in unserem Fall die einzig richtige Entscheidung.

    In eurem Fall, ist es mMn voreilig.

    Solange die Symptome nur psychisch sind :

    Abwarten ob es sich einpendelt.

    Es gibt auch Mittelchen die man unterstützend geben kann ( bspw Pulsatilla), das hat unsere Westie Hündin damals immer sehr gut durch die Scheinträchtigkeit gebracht.

    Kommt was körperliches hinzu, bzw wird es schlimmer, oder bessert es sich innerhalb der nächsten 2-3 Zyklen nicht. Dann würde ich kastrieren lassen.


    Edit weil Korrektur.

    Nope, hast du glaub ich noch nicht gesagt xD

    Heute so :

    Ey geil! Überall Stöckchen!

    Ui, Windböhe!

    STÖCKCHENPAAAAARTYYYYYY! Jaaaaaaahaaaaaa! *rennrennrenn* xD


    Sie sind auch allgemein sehr brav und machen Zuhause nichts kaputt. Wobei das glaube ich nicht unbedingt so auf die Größe ankommt.

    Die Zwergschnauzer Hündin die meine Eltern mal hatten, hat den Bodenbelag raus gerissen und sich an nem Nussknacker verewigt.

    Susi hat Kabel zerstört obwohl ordentlich "Saft" drauf war.

    Das maximalste was Lilo bisher kaputt gemacht hat, waren ein neuer Keramiknapf, Reißverschlüsse, Rucksack- und BH-Träger.

    Die beiden Schäfer Mix Rüden die meine Mutter mal hatte, haben garnix geschrottet.

    Also die Größe hat da echt keine Aussagekraft :pfeif:

    Aber, wenn dann bspw eine Thai Ridge Hündin die Reifen vom Auto kaut oder im tiefsten Winter in den Teich springt nur um die Plane die drin schwimmt zerpflücken zu können, is das natürlich wieder ne Andere Hausnummer als nen paar Kabel oder ein bisschen Fußboden. :pfeif: