Beiträge von Terri-Lis-07

    Ich glaub du wirst mit beiden Geschirren nicht zufrieden sein.

    Das Round ans Soft geht wahrscheinlich auf den Hals und ist recht kurz, das mit Fleece gepolsterte sehr breit und sitzt in der Regel echt bescheiden.

    Mein Paket ist da und ich bin komplett enttäuscht :

    Das soll alles die selbe Breite sein ( 1 cm), aber diese Dicke hat nur die Leine, alles Andere ist viel zu dünn. Allgemein das Rote wirkt auf mich instabil und ist sehr schmal ( eher 5-6 mm) und klein.

    Das Halsband in der Mitte sollte eigentlich Pflaume sein, nicht Himbeer, und ist total krumm und schief. Und die Leine hat richtig Billige Karabiner die auf mich so wirken, als könnten die jederzeit auseinander brechen.

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    Hier nochmal der Unterschied - unten mein 1 cm Zugstopp von Kerbl, oben des Himbeer Hunter das eigentlich 1 cm haben sollte...

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    Nein, einmal und nie wieder.

    Ich finde das Hauptproblem sind die Menschen am Leinenende.

    Aufm Dorf fällts weniger auf als in der Stadt, weil mehr Raum zum aus dem Weg gehen und erheblich weniger stark frequentiert.

    Aber ich sehs ja quasi jeden Tag :

    Die Hunde haben nen geringen Radius und schon mit anderen Außenreizen genug zu tun, und werden dann in eine Konfrontation nach der anderen rein gezwungen.

    Die Hunde signalisieren Unwohlsein, und trotzdem geht man einfach frontal drauf zu und mit wenigen cm Abstand dran vorbei, bleibt evtl stehen zum Hallo sagen weil,, Der guckt ja so lieb. ".

    Viele werden nicht erzogen.

    Die wenigsten Leute können Hunde überhaupt vernünftig lesen.

    Und zusätzlich noch diverse andere Faktoren wie Alter, Geschlecht, Gesundheit, genetische Veranlagungen, Erfahrungen,...


    Klar gibt's Rassen mit denen funktioniert es einfach nicht.

    Aber obs perse an einem bestimmten Körpermerkmal liegt?

    Lilo kommt bspw mit Möpsen super klar. Sie liebt Mops-Rüden, warum auch immer.

    Aber mit Bulldoggen? Geht überhaupt nicht! Könnte der netteste Rüde der Welt sein, die fühlt sich von denen immer bedroht und provoziert, weil sie gebaut sind wie sie gebaut sind und dazu noch vom Verhalten sehr "guckig".

    Zusätzlich in der Regel auch absolut unfähige Halter die entweder direkt auf einen zugehen oder stehen bleiben und den Hund gucken ( bzw aus Lilos Sicht = Drohen) lassen, bis der Hund austickt.

    Blöd angeguckt werde dann by the way immer ich, bzw mein Hund. Weil meiner ist ja keine süße kleine französische Bulldogge und der arme kleine Frenchie wollte doch nur nett hallo sagen. Also hab ja wohl ich das Böse unerzogene Aggro-Viech. :woozy_face:


    Womit sie ebenfalls nicht klar kommt, sind sehr fellige Hunde, besonders groß + Langhaarig + dunkel.

    Die kann sie einfach nicht einordnen, die verunsichern sie.

    Das selbe Problem hat sie mit Ridgeback. Kann der netteste Rüde der Welt sein, die findet die trotzdem total creepy.

    Und mit Hütehunden und Retrievern kann sie auch nicht gut.

    Ich glaube da isses n Mix aus Vorerfahrungen und Art der Hunde.

    Hier läuft bspw ein Aussie rum - den kann sie einfach nicht ab.

    Golden Retriever oder Labrador? Mit denen kann sie einfach nicht, also sind die doof.

    Mops und Dackel dagegen geht klar.

    Kleinere Hunde is auch unkomplizierter, allerdings auch hier Erfahrungen - kleine Wuschels sind oft doof, weil die ja so oft bei Zeiten an die Decke gehen.

    Sie kann aber trotzdem differenzieren ob der Hund an die Decke geht weil er Schiss hat, oder weil er ne unerzogene Arschkrampe ist.

    Wenn sie merkt dass es Unsicherheit ist, nimmt sie sich zurück.

    Wenn sie merkt dass is einfach ne kleine blöde Zicke, dann geht's richtig rund. :hust:

    Insgesamt macht sie anscheinend nicht viel an Rute, Ohren und Nasenlänge aus.

    Problematisch sind eher Fell, Rassetypisches Verhalten und Körperbau...


    Aber in aller Regel entstehen Konflikte wegen der Halter. Würden mehr Leute ihre Hunde lesen können und darauf achten dass ein höflicher Abstand drin ist, und auf gutes Benehmen Wert legen, siehts wieder anders aus.

    Allgemein die Leine kann viel ausmachen.

    Lilo reagiert mit Leine extremer als ohne - sowohl beim Gegenüber als auch sich selber, und das könnte ich so auch bei anderen Hunden beobachten.

    Hier gibt's bspw eine kleine Wuschel Hündin die andere Hündinnen kacke findet.

    An der Leine geht die immer sofort bei Sichtung an die Decke.

    Lilo is dann auch entsprechend aufgekratzt.

    Einmal stand sie abgeleint vor uns.

    Woran hab ich s gemerkt?

    Lilo ist stehen geblieben und hat ganz sauber signalisiert :,, Mädel, an deiner Stelle würde ich mir jetzt genau überlegen wie ich mich verhalte. " ( stehen geblieben, Kopf gesenkt auf Linie des Körpers, Rute war erhoben oder auf gleicher Länger - das weiß ich nicht mehr genau, uns sie blieb so ruhig stehen)

    Die Hündin hat sauber Abstand gehalten und ist stehen geblieben bis Frauchen sie angeleint hat.

    Und sobald der Karabiner dran war?

    *klick*,, Kläffkläffkläfff!! "

    Isses eskaliert.

    Also wie gesagt - Ich denke die Hauptschuld betrifft mehr die Halter als die Hunderassen.

    Ich hab bisher weder Biber, noch Nutria, Dachs oder Wolf getroffen, und ich glaube ich bin ganz happy drüber. ^^

    Am Ehesten als potentielle Gefahr sehe ich Wildschweine, für nen Kleinhund evtl noch Fuchs und Raubvogel, aber Schwarzwild treffe ich hier Gott sei Dank nicht, der Fuchs hält obwohl er nah ran kommt Abstand und die Raubvögel sieht man ja vorher am Himmel kreisen ( und ich denke der Hund müsste da schon echt Mini und weiter weg vom Halter sein, zumal es auch eher die Ausnahme ist).

    Die einzigen Wild Tiere die hier wirklich mal über ne Attacke nachgedacht haben waren Gänse.

    Und Rotwild bspw hab ich auch noch nie außerhalb vom Wildpark gesehen ( nur Rehe).


    Die größten Nagetiere die ich gesehen hab waren Feldhasen ( wie kann man nur so riesig sein und doch so gut getarnt?) und Ratten ( die sind hier echt so groß wie Karnickel).