Beiträge von Mrs Barnaby

    Ich musste immer mit Scout Schulranzen zwei Kilometer zur Schule laufen. Er war rot. Der erste Teil des Weges ging durch den Wald.

    Wir sind mit unseren Lederranzen ca 1 km zur Grundschule gelaufen. Ab der 5. Klasse bin ich dann zur Realschule in die Kreisstadt mit dem Postbus gefahren. Zur Bushaltestelle waren es nur so 500m.

    Einmal hatten wir den Postbus verpasst und freuten uns schon auf einen schulfreien Tag. Hat leider nicht geklappt. Unsere Mutter hat uns ins Auto gesetzt, hat sich selber noch mit Morgenmantel im Nachthemd hinters Steuer gesetzt und ist dem Bus hinterhergefahren. 2 Dörfer weiter hatte sie ihn überholt, setzte uns an der nächsten Bushaltestelle ab und fuhr wieder nach Hause. Das war dann mit dem schulfreien Tag. :ka:

    Zu Grundschulzeiten musste ich nur bis zur Bushaltestelle zu Fuß. Unser Schulbus war immer schon voll, unser Dorf die letzte Station, sodass es nie Sitzplätze gab und ich später, in der Pubertät, regelmäßig umgekippt bin - Kombination aus kein Platz, keine Luft, kein Frühstück und Periode war immer schlimm. Als Grundschulkind hat man sich einfach auf den Ranzen auf den Gang gesetzt, soweit das ging.

    Nicht selten ist es passiert, dass der Bus 5-10 Min zu früh kam und man nur seine Rücklichter sah. Oder man sah ihn pünktlich an unserer Straße vorbeifahren und gar nicht halten. Welchen Hintergrund auch immer das hatte - vielleicht gab es ein Übermaß an Voll. Meine Mitschüler und ich haben dann immer hektisch überlegt, welche Mutter denn da ist und uns fahren kann. Meine war immer arbeiten, sodass ich darauf angewiesen war, dass ein Platz in irgendeinem Auto frei ist. Oder darauf hoffen musste, dass der nächste Bus dann kommt, "zur zweiten".

    Später zum Gymnasium musste ich mich dann aufs Rad schwingen und die etwa 10 km durch den Wald irgendwie in 30 Min schaffen. Kam zum Glück nicht mehr so oft vor wie in der Grundschule.

    Ätzend war immer 8 Stunden zu haben. Da fuhr ein Bus nur 3 Dörfer weiter und man musste auf den Anschlussbus warten, war dann ne Stunde unterwegs für eigentlich 10km.

    Landleben ist schon schön.Zumindest heute. Als Erwachsener. Mit Auto.

    Ich habe ihn Montag bekommen, Dienstag gleich reklamiert und gestern zurück gesendet.

    Falls noch jemand Unsicherheiten hat, wegen der Rückgabe von anprobierten Mänteln:

    Schecker hat den Mantel anstandslos zurück genommen und ich hab das Geld direkt zurück bekommen.

    Hatte dem Hund vorsichtshalber einen Body drunter gezogen,damit wenig bis keine Haare anhalten.

    LG

    Liebe Landlue


    Ich würde mir um die Frage des Geldes gar keine Gedanken machen. Ich würde es so empfinden, dass beide arbeiten, beide beziehen Gehalt, das Geld fließt am Ende in einen Topf und versorgt die gesamte Familie. Ich bräuchte da kein "offiziell dein Geld".

    Klingt für mich als würdest du das als Diskussionsgrundlage brauchen. Um zu sagen, "pass auf - offiziell hast du Stunden reduziert, bekommst das selbe Geld wie ich bei mehr Freizeit. Diese Zeit musst du dann auch für die Pflege aufwenden."


    Mich würde die zwischenmenschliche Situation, die du beschreibst fertig machen, partnerschaftlich unglücklich und ich würde das so nicht akzeptieren.

    Du schreibst:

    Ich arbeite derzeit 40 Stunden, mein Mann arbeitet 30 Stunden (wird aber noch weiter reduzieren wahrscheinlich 26 Stunden, die 30 Stunden beziehen sich noch auf PG 2).

    Mein Mann erhält das gesamte Pflegegeld als "Lohnersatz", damit er am Ende das gleiche wie in Vollzeit raus hat, das war von Anfang an sein Wunsch, dass er mehr zuhause bleiben könnte. Da er aber in der Pflege (exam. Pflegefachkraft) arbeitet, möchte er, sobald er nachmittags zuhause ist, selbst keine tatsächlichen, körperlichen Pflegetätigkeiten mehr ausführen, er würde das ja schon "den ganzen Tag" machen. Ich habe da etwas gegen. Mann arbeitet als Springer, kann sich seine Schicht also aussuchen und macht daher nur Frühschicht. Geht morgens um 05:30 aus dem Haus und ist um 14:30 wieder da. Kindergarten geht von 08:00 bis 13:00. Das hat zur Folge, dass (wenn Mann nicht frei hat oder 1x Oma Kind mitnimmt) ich das Kind sowohl bringen als auch holen muss (von 10x Bringen/Abholen übernehme ich derzeit 7). Ich bin durch Gleitzeit flexibel, muss aber meine Vollzeit trotzdem arbeiten. Auch die Ergotherapie einmal wöchentlich morgens muss ich wahrnehmen und um mein Homeoffice herum planen. Haushalt ist in guten Wochen 50:50, in schlechten auch gerne mal ich 70%, Mann nur 30 %. Jedes zweite Wochenende hat Mann einen Samstag Dienst, da bin ich dann auch gebunden (und Kind hat PG 3 ja nicht aus Spaß).

    Ich bin nur so verdammt müde, bin auch immer die Dumme die alle Unterlagen sichtet, Anträge stellt, Termine abmacht, Klamotten aussortiert und besorgt, Hygieneartikel im Auge behält und besorgt, alles mit der Pflegekasse regelt und generell alles im Hintergrund regelt (weil mein Job das ja auch schon macht und ich dann da "so gut bei bin")

    Er soll nur das Kind verdammt nochmal wickeln, wenn er zuhause ist und es vernünftig duschen (mit Schampoo/Duschgel und nicht nur Wasser), Kind eincremen, Zähne putzen, An- und Ausziehen. Mehr will ich doch gar nicht. Vor allem, weil es in der Woche und eben alle 2 Wochenenden auch von mir alleine geregelt wird. Und dann soll ich das auch noch machen, wenn er zuhause ist?

    Du arbeitest 40 Stunden und machst die gesamte Care-Arbeit on top. Kindererziehung, Pflege, Haushalt, Einkäufe, Hund und Sozialrechtliches, Bürokratie.

    Dein Mann arbeitet 26 Stunden und leistet keinen Beitrag oder nur einen geringen wie mal Staubsaugen oder den Geschirrspüler ausräumen? Und das nicht temporär, mal eine depressive Episode lang, wo selbstverständlich der eine die Last des anderen trägt. Nein, sondern im Grunde generell, jetzt, früher und auch in Zukunft? Das wäre nicht meine Vorstellung von Partner, Familie, Glück und das würde ich rückmelden.

    Da würde ich deutlich das Gespräch suchen und Konsequenzen ziehen. Das ist für mich keine Partnerschaft, keine Augenhöhe, kein Teilen von Lasten. Er scheint ja in einer sehr komfortabelen Situation zu sein. Mehr Geld, mehr Zeit, offiziell der "Kümmerer", aber in der Realität geht es ihn nur sehr wenig an, wobei er aber natürlich (auch diagnostiziert von dritten) sehr leidet.


    Der würde von mir keinen Applaus bekommen, sondern eine Ansage, die ganz deutlich macht, dass ihr euch mal zusammen für ein gemeinsames Leben entscheiden habt und das er seinen Teil zu dieser Gemeinschaft zu leisten hat. Dass er sich nicht ausruhen kann auf seinem anstrengenden Job, weil du das auch nicht tust. Eure Kinder, euer Haushalt, eure Verpflichtungen. Nicht seins und deins.

    Ich wünsche dir den Mut und die Kraft, das zu klären! ♥️

    Trennt ihr alle Elektrogeräte vom Strom? Ich bin da total nachlässig, habe Pflanzenleuchten, die den ganzen Tag brennen, mein Wasserkocher ist stets im Standby, Fernseher ebenso, Ladekabel fürs Handy immer eingesteckt, Waschmaschine, Trockner & Co sowieso... Aber im Endeffekt ist das natürlich ein großes Brandrisiko.

    Nachdem ich gerade wieder von einem Brand gelesen habe, bei der eine Halterin alle Hunde verloren hat, überdenke ich gerade wieder mein Vorgehen.

    Das einzige, was nicht getrennt wird sind

    * Das Axolotl-Aquarium: Filter und Kühler müssen immer am Strom sein, ist für die Lotl lebensnotwendig.

    * der Flur : Kamera zur Überwachung des Hundes, Telefon und Internet an Fritzbox

    Das ist immer an bzw stand by.

    Alles andere ausgestöpselt

    -Wasserkocher,Toaster, Mikrowelle,Airfryer,Fernseher, Playstation, Bluetoothbox etc.


    Mein Mann hat als Kind einen Wohnungsbrand miterlebt und überlebt. Mehrparteienhaus, Brandstiftung. Das macht ihn vorsichtig und sensibel beim Thema Strom, Verkabelung und Brandschutz. Aber ganz ohne eingestöpselte Stecker geht es hier nicht.