Beiträge von Mrs Barnaby

    Ich versuche immer zu gucken, daß Ausflüge den Hunden was bringen. Wir sind viel in Wald und Feld unterwegs, was Emil sehr gefällt. Lucifer hat ein bis zweimal die Woche Training und mit beiden mache ich auch noch im Garten ein bisschen Einzeltraining.

    So sehe ich das auch.

    Das erste Jahr war Herr Hund halbtags mit bei meinem Arbeitsplatz. Unsere Mittagspause haben wir dann im Stadtpark verbracht.

    Besondere Ausflüge gab es bisher in den Wildpark, in die Fußgängerzone, ins Zoogeschäft, in den Biergarten, ins Straßencafe draußen, die Eisdiele drinnen und draußen, den Baumarkt, den Bahnhof, die Sparkasse, zum Einkaufen, auf den Wochenmark, an den Badesee, 3 verschiedene Ausflugsziele in der Lüneburger Heide, also Orte, von denen man hört, dass "ein Hund sie mal kennen gelernt haben soll", um "umweltsicher" zu werden und die auch Sinn und Freude machen. Aber immer mit Augenmaß, was ich meinem Hund zumuten möchte und was nicht.

    So waren wir z.B. beim Wildparkbesuch an einem Freitag Vormittag ausserhalb der Ferien. Und zum großen Sommerfest unseres Hundesportvereins sind wir erstmal allein auf den Platz, haben unserer Trainerin allein gratuliert, das Geschenk übergeben, die Kollegen begrüßt und dann Herrn Hund dazugeholt und entspannt in einer Gruppe am Rand gesessen.

    Der Alltag ist so, dass wir nicht (mehr) 'möglichst viele Events sammeln', wie im ersten Lebensjahr, sondern sehr gezielt gemeinsame Unternehmungen machen. Sprich Hundefreunde treffen, zum Training, zu ausgewählte Events im Verein,besondere Spazierwege, Badesee.

    Mit der Woche geht es ja erstmal nur drum ob es total in die Hose geht, oder ob es klappt. Sollte es klappen, würde sie uns in einer Woche den Plan ergänzen um Zusatzstoffe die so junger Hund ja nun auch braucht. Nicht das wir ihn dann unterversorgen.

    Ich habe noch um beim TA angerufen. Das blöde ist, die TAEB ist heute nicht in der Praxis. D.h. Ich spreche immer nur mit der Telefonistin, die dann die TAEB anruft, meine Frage stellt und dann wieder mich zurückruft. Also so richtig stille Post.
    Eigentlich hatte uns die TAEB gestern zugesagt, uns alles per Mail zu schicken. So kommt es nun zu Verwirrung und alle haben mehr Arbeit.

    Aber Ende vom Lied, nachdem ich’s drei mal wiederholt habe, 150gr Hirseflocken mit Wasser aufkochen und auf die Mahlzeiten aufteilen.
    Dementsprechend gabs heut Mittag zu wenig KH. Heut Abend geben wir dann die richtige Menge.


    Ich raff es aber auch nicht, ständig bekommt niemand mehr seine Arbeit vernünftig hin, egal wo. Da ist der TA keine Ausnahme.

    ich bin auch skeptisch was das exotische Fleisch angeht, grundsätzlich hat er ja auch die Ente vom NF vertragen. Also theoretisch hätte man auch Ente + Süßkartoffel kochen können.
    Aber die TAEB wollte damit jetzt einen Neustart machen, was ich nachvollziehen kann. Es geht ja auch erstmal um Ruhe reinbringen und nicht, wie füttere ich den Hund in den nächsten 10 Jahren

    Auch, wenn man sich sehr Mühe gibt, euch zu helfen, ist das doch schon sehr anstrengend und irgendwie auch völlig sinnlos

    Das sind jetzt mal nur 3 Zitate seit Fr. und heute, am Montag ist schon wieder alles über den Haufen geworfen.

    Hunde und insbesondere Retriever sind sensibel. Die spüren, wenn man keine klare Linie fährt und bei euch ist echt ganz großes Rum-Geiere.

    4 EB in 8 Lebensmonaten, 6 bei euch. Das ist schon mal ein Wort.

    Und obwohl du diese letzte EB jetzt hier sehr die Pflicht genommen hast,sie soll ihren Job machen, xmal hinterher telefoniert, kochst du nun wieder deinen eigenen (Süßkartoffel)Brei.

    Also:

    entweder bei einem Fahrplan bleiben, dem vertrauen, Geduld, Konsequenz und nochmal Geduld und dem Prozess vertrauen.

    Oder weiter alles wild durcheinander ausprobieren. Dann aber auch nicht länger wundern, dass der Hund nicht in ruhige(re) Fahrwasser kommt.

    Ich de-abboniere.

    🖐🏻

    Er bekommt jetzt gar keine Hirse, da er scheinbar die Süßkartoffel besser verträgt.

    Er bekam 150gr Hirse Roh, diese wurde gekocht und dann hat er sie gegessen.

    Und damit wirfst du jetzt den Plan der EB ( die du zahlst) wieder binnen 48/72 Std über den Haufen, richtig?

    Es tönte doch, du willst jetzt die vorgesehene Linie von der EB durchziehen ? Ruhe ins System bringen. Geduld haben.

    Warum nun wieder zurück? Weil ihr die Hirse 1x nicht richtig gekocht habt und sie zum Teil unverdaut raus kam?

    Ich finde es gerade wieder echt konfus.

    Mrs Barnaby ja, er bekommt zu wenig Auslastung und zu wenig Bewegung, das ist uns vollkommen bewusst. Er wurde am 2. Dez an beiden Ellenbogen operiert, hatte Mitte Januar beugesehnenentzündung und dann noch mal Giardien mit viel und starkem Durchfall.

    Das ist mies mit der ED. Darauf müsst ihr jetzt natürlich ein Leben lang Rücksicht nehmen, klar.

    Ich kann mir vorstellen, dass Schmerzmittel und Entzündungshemmer den eh schon sensiblen Magen und Darm geärgert haben und die Giardien dem Organismus dann den Rest gegeben haben. Die guten Darmkeime müssen ja auch erstmal wieder aufgebaut werden.

    Ich bin noch skeptisch, was das Känguru / Füttern von Exotenfleisch angeht, aber wenn ihr darauf vertraut, dann fahrt jetzt eine Linie mit der aktuellen EB vom TA und toi toi toi.


    Wir machen mehrmals täglich kleine Gassirunden. Wenn die Runde zu groß wird oder zu viele Reize hat, dann explodiert er uns wieder. Das kann sein Nervensystem derzeit nicht. Wir lassen ihn jetzt Tag für Tag mehr im Garten frei lesen um überhaupt die Energie rauszulassen.

    wir lassen es langsam steigern. Wir machen im Haus abends Kavalletti, physio sowie Fußarbeit.

    Stilles Wasser weniger (Tagesbedarf) will ich ihm gar nicht geben, sondern kleinere Portionen

    Nutzt ihr ausschließlich die kurze Leine, weil ihr noch sehr aufpassen müsst oder darf er auch in den Freilauf oder zumindest an die Schleppleine?

    Das wär natürlich gut, wenn er das (bald wieder) dürfte.

    Garten ist super, schnüffeln, Gegend beobachten, etc.

    Cavaletti und Physio-Übungen sind super! Das machen wir mir dem gesunden Hund auch, einmal zur Auslastung und damit er solange wie möglich fit bleibt. Da habt ihr ja viele Möglichkeiten mit dem Equipment und den Übungen.

    Wenn ihr denn ein Futter gefunden habt, könnt ihr ihn das ja auch erarbeiten lassen, aus nem Kong, einer Schleckmatte, einem Schnüffelteppich oder Futterball - da gibt es viele ruhige Möglichkeiten und nicht nur das Apportieren vom Futterbeutel, das ihr ja wg den schnellen Start- und Stopwechseln vermeiden müsst. Das erarbeiten macht auch glücklich und ausgelastet müde

    Das hab ich auch parat, dass du die Erziehung übernimmst und der Ansprechpartner bist und dein Mann eher der Kuschelbuddy und Leckerli-Geber.

    Ich hätte halt trotzdem gesagt, dass Theo sehr sensibel ist und einfach mitbekommt, dass seine Krankheit ihn schwächt, dich sorgt und deswegen eine Sache unsichtbar im Raum ist, die Theo spürt und ihn stresst. Und dass das Aufstehen deines Mannes, wenn du nachts schläfst genau das ist, ein Weckruf an dich "Hey! Wach auf, er steht auf! Ist da alles ok?"

    Und dass es vielleicht seine Position in der Familie stärkt, wenn er jetzt Aufgaben übernimmt und in Theos Augen nicht nur das geschwächte Herrchen ist, auf das man nachts ein Auge haben muss.

    Bei meiner Freundin war es so. Das Herrchen und sie mussten für die Hündin wieder sichtbar präsenter werden.

    Aus seinem Alter schließe ich, dass ihr wahrscheinlich bei der Beschäftigung noch auf seine Gelenke achtet.

    Darauf muss in diesem Fall auch massiv geachtet werden, weil der Hund bereits wegen ED operiert werden musste!! Ob und wieviel dieser Hund jetzt belastet werden kann, sollte mit dem TA besprochen werden.

    Danke.

    Wusste ich nicht, habe ich aber genau so gemeint.

    Meinen Labrador Retriever Rüden habe ich auch unter einem Jahr (vor dem HD/ED Röntgen) noch keine schnellen Start/Stopp Wechsel zugemutet, noch kein Joggen etc.

    Ich hatte den Beitrag noch nicht bis zu dem Punkt gelesen, hatte aber noch im Kopf, dass dein Mann erkrankt ist, und dachte direkt daran.

    Der Mann meiner Freundin ist im Herbst (auch) (schwer) erkrankt und die Hündin hat sich auch verändert, wacht, pöbelt an der Leine etc. Da war der klare Rückschluss - Herrchen geht es schlecht, Frauchen geht es schlecht, jetzt muss ich als Hund alles regeln.

    Wenn es also Unsicherheit bei Theo deswegen ist, würde ich versuchen im Alltag Stellschrauben zu drehen. Was Herrchen souverän erledigen kann, macht Herrchen. Wo Frauchen wieder konsequenter sein muss, ist sie das.

    Ein Nachtlicht auf den Flur finde ich gut. Und dann versuchen, das Melden souverän zu verbieten. "Ich hab das gehört, Theo. Gut aufgepasst, aber da ist nichts. Das ist nur Papa/ Das bin nur ich- Papa. Weiter schlafen."

    Ich werfe nochmal einen anderen Gedanken rein - nicht, weil ich den für absolut richtig halte, sondern weil wir Menschen soso oft sehen, was wir sehen wollen. In dem Fall ist z.B. die Bewertung "Hund liegt ruhig" = gut, "Hund dreht auf" = schlecht. Das kann so richtig sein. Andererseits kanns auch sein, dass der Hund ohne KH ruhig liegt, weil er mit problematischer Verdauung beschäftigt ist, und es wäre vielleicht möglich, dass er mit KH aufdreht, weil er einfach ein junger Möp ist, der Quatsch macht.

    Bestimmt habt Ihr auch auf dem Schirm, dass Ernährung nicht alles ist. Klar kann sie Einfluss auf Verhalten haben, aber das ist auch nur ein Bausteinchen. Insgesamt habt Ihr halt auch einfach einen Junghund, der Quatsch macht, Quatsch machen soll, und der viele Regeln erst noch weiter lernt und verinnerlicht.

    Ich finde gut, dass Ihr seine Ernährung optimieren wollt, und ich wünsche Euch die Gelassenheit, weiterhin mit Cuper gemeinsam neugierig zu sein, wie tolles Zusammenleben und Welt entdecken für Euch funktioniert. So ganz was-kostet-die-welt-mäßig. :D

    Für mich fehlt in dem Video nur noch, dass er die Hüften rhythmisch bewegt, dann ist es mit dem Biss ins Kissen der nachgeahmte Nackenbiss und das Kopolieren, also Rammeln des Körbchens.

    Und Rammeln ist erstmal ein Ausdruck von Stress bzw unbefriedigter Bedürfnisse des Hundes (Bewegung, spielen, buddeln, erkunden,Auslastung).

    Ich würde daher gerne nochmal fragen, was ihr mit Cuper für seine Auslastung tut, körperlich und mental.

    Ich hab nicht alle eure 8 Threads gelesen, aber aus diesem ergibt sich, dass er futtersensibel sei und gesundheitliche Baustellen habe. Aus seinem Alter schließe ich, dass ihr wahrscheinlich bei der Beschäftigung noch auf seine Gelenke achtet.

    Wie ist euer Wochenablauf? Wie beschäftigt ihr ihn an normalen HO-Tagen und wie in der Freizeit? Wie und wann lässt er womit mal Dampf ab?


    LG


    die Nacht war so lala. Hat sich öfters umgelegt und auch zwischendurch wieder geschmatzt.

    Dass Hunde nicht die ganze Nacht fest an einem Platz schlafen, wandern und die Position verändern ist normal.

    Und beim Schmatzen ist es eine Frage der Häufigkeit.

    Heute Morgen übrigens exakt das gleiche Verhalten. Ich habe auf die Uhr geguckt, 3-4 Minuten nach dem Essen geht es los. Er geht dann auch gezielt aufs Körbchen und lässt den Druck ab. Er beißt halt auch richtig rein, würden wir es nicht unterbinden, ist das demnächst kaputt. Einen Bezug hat er schon zerstört.

    Schicken wir ihn vom Körbchen weg, (Holz wollte er nicht als Alternative) ist er heute Morgen auf den Teppich steil gegangen.
    Zergeln hilft auch. Lässt man ihn damit alleine, frisst er entweder das Stoffzergel auf, oder lässt es liegen und geht wieder am Körbchen randalieren ;)
    So nach etwa 45 Minuten bis 60 legt sich das alles wieder um er schläft seelenruhig

    Essen liefert Energie.

    Energie will umgesetzt werden.

    Was hat er gestern, vorgestern und heute so erlebt, bis auf fressen und auf den Platz geschickt werden? Heute ist Samstag - was unternehmen ihr heute noch? Was ist seine Aufgabe, ausser da sein?

    Zergel zerupfen oder Stofftiere zerstören ist eine selbstbelohnende Beschäftigung.

    Ist jetzt gar nicht böse gemeint: ihr habt ja schon gleich zu Anfang eurer Forumsaktivität hier beschrieben, wie euer Hund hohl dreht und völlig drüber ist. Und die (und das kommt ja selten genug vor) nahezu einhellige Meinung war doch, dass es ein normaler Welpe ist.
    Ich möchte glauben, dass das hier auch so ist.

    Ich hab die Threads nur überflogen, aber ich hatte auch den Eindruck, dass ihr da einen normalen Welpen hattet, den ihr schon ziemlich früh problematisch fandet. Ich hab nicht weiter gelesen, also keine Ahnung wie es weiter ging.

    Aber auch hier beim querlesen finde ich krass, dass allein schon 4 Ernährungsberater konsultiert wurden, bei einem 8 Monate alten Hund? Klingt nach sehr vielem Hin- und Her und wenig konsequentem dran bleiben. Manche Dinge brauchen Zeit.

    Was genau macht er denn bei der Randale, was findest du bedenklich? Und gibt es eine Möglichkeit, das umzulenken? Mit nem ollen Handtuch zergeln oder so?
    Also meine (menschlichen) Jungs toben fast jeden Abend nach dem Essen ne Runde, ich weß gar nicht, wie viele Hundert Mal ich sie schon habe aufsagen lassen wozu ein Sofa da ist (drauf sitzen und liegen) und wozu nicht (drauf rumhüpfen und Runterschiebespiele spielen).
    Und Nouska ist auch aktiv geworden als junger Hund und hat ihr damaliges Plüschi vermöbelt oder eine Decke aus ihrem Körbchen geschüttelt.

    Ich seh in dem Video jetzt keinen Hund ausser Rand und Band, nun wirklich nicht.

    Und das Zwicken - hat er echte Beißhemmung gelernt?

    Mir drängt sich die Frage auf, was euer Hund denn so im Alltag an Forderung und Auslastung erlebt. Und ob ihr vielleicht einige Dinge missinterpretiert.