Hallo!
Vorab: ich hab keine Kinder, deswegen kann ich nur mit meinem Bauchgefühl antworten
Ressourcenverteidigung & Eifersucht: Schon als meine erste Tochter ein Baby war, wurde sie angeknurrt. Einmal knurrte die Hündin massiv, als meine Tochter einen Gast zuerst begrüßen wollte. Auch wenn meine Tochter (3,5) mal etwas zu grob war (was bei Kleinkindern ja leider passiert), reagiert die Hündin sofort aggressiv mit Knurren. Eine Bindung zwischen den beiden existiert nicht.
Das Knurren deiner Hündin ist Kommunikation, die ernst genommen werden muss.
In meiner Vorstellung gehören Kinder und Hunde unter Schulalter nicht zusammen alleine gelassen bzw unmoderiert laufen gelassen. Ich würde immer trennen. Eine Dreieinhalbjährige kann sich gar nicht an Regeln halten, wie - nicht anfassen,nicht zwicken, nicht bedrängen, nicht beim Ruhen/Schlafen stören, nicht kreischen, keine schnellen Bewegungen. Da hat der Erwachsene die Verantwortung, Hund und Kind von einander fern zu halten und voreinander zu schützen.
Der "Familienhund", "der beste Freund des Kindes schon das ganze Leben lang", das ist doch sehr romantisiert.
Gezielte Unsauberkeit: Der Hund markiert gezielt die Plätze der Kinder mit Kot und Urin. Das passierte damals schon direkt neben dem Beistellbett meiner ersten Tochter und aktuell wieder mitten auf der Spieldecke meines Babys (8 Monate), das gerade anfängt zu krabbeln.
Ich würde Kindergitter installieren und das Kinderzimmer wäre für den Hund tabu.
Vorgeschichte: Das Problem mit Kindern scheint generell zu sein. Schon vor Jahren hat sie die Kinder meines Bruders ständig verbellt und war nie entspannt in ihrer Nähe.
Aktuelles Verhalten: Sie ist permanent hektisch, bellt viel und hat vor kurzem sogar gegen mich geschnappt. Draußen provoziert sie andere Hunde, was schon zu Beißereien geführt hat.
Auch hier wieder: Da hat der Erwachsene die Verantwortung, Hund und Kind von einander fern zu halten und voreinander zu schützen, auch bei Besuch. Ihr bekommt Besuch, nicht der Hund. Ist das nicht kompatibel, dann bekommt der Hund seinen sicheren, abgetrennten Bereich in dem ihn niemand stört.
Ich habe das Gefühl, dass die Hündin durch die Kinder unter Dauerstress steht und sie als Bedrohung für ihr Revier oder ihre Ressourcen sieht. Ich versuche alles zu managen, aber mit zwei kleinen Kindern stoße ich an meine Grenzen.
Was denkt ihr über dieses Verhalten? Ist das ein Stresspegel, der für einen Hund in einer Familie noch tragbar ist, oder seht ihr hier eine Gefahr?
Same hier: trennen. Strickt. Wenn die Kinder groß sind, standfest, in die Schule gehen und sich sicher an Absprachen halten können, dann kann sich das ganz anders darstellen. Jetzt muss der Hund vor grabbelnden Kinderhänden geschützt werden (den eigenen und vom Besuch) und die Kinder davor, dass nach Knurren Beißen folgt.
Vor den Kindern, zum beispiel mit meinen Patienten in der physiopraxis ( ich hatte sie immer dabei) hatte sie sich ausgesucht wenn sie mag und wenn nicht ,ich hab da nie so richtig verstanden was der Auslöser war, andere hat sie angebellt andere ignoriert andere geliebt. Und vor meinen Kindern zu besuch bei meinem bruder und seiner familie hat sie auf dessen Familienbett gekotet wie erwähnt was ich auch nicht verstanden hatte. Kinder , familie und Geräusche sind offensichtlich schnell zu viel für sie. Oder auch in Restaurants, oder wandern kann sie Sachen finden die sie stressen ( zu viele Leute, ein andere hund) manchmal kann sie ruhig bleiben und manchmal versteht sie gar nichts mehr vor lauter Stress. Ich Blicke nicht so richtig durch
Ich vermute, sie mochte die ruhigen, größeren, die Distanz gewahrt haben.
Stress ist was, was in Maßen okay ist, aber wo du genau ein Auge darauf haben musst und den Hund gezielt raus nehmen, wenn zuviel.
Ich habe das Gefühl, dass die Hündin durch die Kinder unter Dauerstress steht und sie als Bedrohung für ihr Revier oder ihre Ressourcen sieht. Ich versuche alles zu managen, aber mit zwei kleinen Kindern stoße ich an meine Grenzen.
Was denkt ihr über dieses Verhalten? Ist das ein Stresspegel, der für einen Hund in einer Familie noch tragbar ist, oder seht ihr hier eine Gefahr?
Dauerstress macht krank. Ob du nun Recource bist oder es der Lautstärkepegel ist, es gehört abgestellt. Installiere Türgitter, Ausläufe und eine Null-Anfassen-Politik. Trenne.