Beiträge von Bordy94

    Den Rücken schließe ich zu 99 % aus, da sie ja leider auch mit dem Popo rutscht..

    Das kann, muss aber keinen Zusammenhang haben.

    Meine Hündin rutscht zum Beispiel gerne mal auf dem Po, wenn die dünneren Kot hatte und noch was am Fell klebt. Andere Hunde rutschen auf dem Po weil sie Juckreiz (Parasiten, Analdrüsen,...) haben. Die Gründe dafür sind vielfältig und müssen nicht im direkten Zusammenhang mit der Schmerzthematik stehen.

    Als meine Hündin als Junghund sehr magensensibel war, hat das Select Gold Trockenfutter recht gut funktioniert. Wurde auch gern gefressen, zumal es verschiedene Geschmacksrichtungen gibt.

    So richtig happy mit Magen und Wohlbefinden sind wir aber erst seit wir vor 1,5 Jahren auf Frischfütterung umgestiegen sind.

    Spaziergang heute morgen, wo ich drei auf uns zustürmende Kleinhunde blocke und anschnautze, dass sie sich verpissen sollen.

    Besitzerin: "Die sind lieb, da ist noch nie was passiert!"

    Ich:"Meine ist aber nicht lieb im Moment!"

    Sie: "Warum, Ihrer ist ja ein Rüde!"

    Nööö ich meine nicht? :rolling_on_the_floor_laughing: Und wenn, dann wäre er wohl auch nicht lieb!

    Ich brauch gern mal euer Schwarmwissen:

    Sind eure intakten Hündinnen nach der Läufigkeit auch so reaktiv (auf andere Hunde)?

    Hintergrund:

    Meine Borderhündin Looney, 2.5 Jahre alt, zeigt seit einigen Tagen ein offensives/ agressives Verhalten gegenüber Fremdhunden. Dies an der Leine sowie im Freilauf (wird jetzt natürlich verhindert durch anleinen). Jetzt nix mit schreddern oder so, aber doch mit einer Vehemenz, die ich von ihr so nur selten kenne :shocked:

    Es gab jetzt keinen Vorfall, auf den das Verhalten zurückzuführen wäre.

    Gesundheitlich ist sie (wieder) fit, hatte vor kurzem aber eine fiese Magen Darm Infektion, die sich über ein paar Tage gezogen hat.

    Im Dezember war sie das fünfte Mal läufig. Bis anhin ohne grosse Probleme, ausser nach der letzten Läufigkeit vermehrtes "Nesten" und sehr auf Körperkontakt mit ihren Lieblingsmenschen aus.

    Nun habe ich stark das Gefühl, dass dieses Pöbeln mit der beginnenden Scheinmutterschaft zusammenhängt. Würde evolutionstechnisch sowie zeitlich ja auch Sinn machen, sich so zu verhalten (Fremdhunde werden versucht, per se abzuwehren, Ressourcen sind ihr plötzlich wichtiger) um die potentiellen Welpen zu schützen.

    Habt ihr das bei euren Hündinnen auch schon so beobachtet?

    Oder macht sie nochmals einen Sprung mehr richtung "Erwachsen und ernsthafter?"

    Es geht mir im Übrigen nicht darum, eine "Ausrede" für das Verhalten meiner Hündin zu finden oder darauf zu hoffen, dass sich das von selbst wieder regelt. Wir kriegen das zusammen auf jeden Fall wieder hin, hatte sie doch als Junghund auch eine Pöbelphase, die wir gut in den Griff kriegten.

    Es geht mir mehr um den Erfahrungsaustausch und das allgemeine Verständnis, was genau in ihr momentan vorgeht.

    Das ist sehr schön, dass du die Tipps beherzigen möchtest :bindafür:

    Reicht es da schon, den Hund abzulegen? Oder sollte man eher so etwas wie eine Trainingsleine ran machen? Wäre für jeden Tipp für den Aufbau des Rituals dankbar. :)

    Wie @alsatian_00 geschrieben hat, würde auch ein Wort reichen. Ich persönlich streue auch total gerne Futter nach einer für den Hund anstrengenden Situation (Katzen/ Eichhörnchen wurden ignoriert, Begegnung mit "Hundefeinden", Apportierspiel, wenn mal kurz das Sportfuss geübt wird etc.). Du kannst dazu die Kekse ganz klein machen und über mehrere Quadratmeter verstreuen, so dass der Hund über 1-2 Minuten am suchen ist. Das ist eine tolle Belohnung, Auslastung und bringt viele Hunde sehr gut runter. Nur bedenken, dass auch dies für den Hund anstrengend ist, also nicht zu oft und zu lange.

    Gibt es sonst noch irgendwelche Regeln im Haus, die nützlich sind, um dem Hund zu Hause Struktur zu bieten?

    Bei uns, als Looney im Junghundealter super wuselig und aufgedreht war, half auch das Deckentraining. Allerdings ist auch das natürlich eine Heidenarbeit, aufzubauen und ich würde mir überlegen, die Kapazitäten des Hundes allenfalls für andere (für euch vielleicht wichtigere Dinge) zu nutzen. Auf dem Platz anleinen um für Ruhe zu sorgen ist je nach Hund aber auch nicht verkehrt. Dann müsst ihr nicht immer diskutieren und der Hund weiss ganz genau, was Sache ist und wenn er mal zu ruhen hat.

    - Schläft/ ruht Emi denn genug?

    Kastration bei so jungen Hunden finde ich persönlich immer sehr schwierig. Ist ja nun aber schon passiert und nicht mehr änderbar.

    Hatte sie gesundheitliche Probleme, dass sie kastriert wurde? War sie bereits Läufig? (Auch das kann da rein spielen).