Beiträge von Bordy94

    Ich bräuchte mal euer Schwarmwissen/ eure Erfahrungen.

    Bei uns ist wieder eine Kotprobe auf Endoparasiten fällig (1-2x im Jahr Probe, 1x im Jahr entwurme ich meine Hündin nach dem Aufenthalt im Süden).

    Da meine Hündin (BC, 3 jährig) sehr sensibel ist was die Verdauung angeht, habe ich mich gefragt, ob es sinnvoll ist, noch andere Parameter testen zu lassen (bspw. Elastase- Pankreas, Darmflora Screen etc. pp.).

    Ich habe die Verdauung meiner Hündin mittlerweile mit Barf relativ gut im Griff und weiss recht genau, was vetragen wird und was nicht. Die sensible Verdauung hat sie seit Welpentagen.

    Ab und an hat sie nichtsdestotrotz Durchfall (meist nur einen halben Tag) mit viel Schleimbeimengung. Meistens, nachdem sie irgendwo was Fettiges zu futtern bekommen hat oder nach Stress.

    Ich frage mich nun, macht es Sinn, diverse Sachen zu testen oder so weiterzufahren wie bisher...

    Wie sind da eure Erfahrungen?

    Edit: Achja, der Durchfall ist vermutlich alle 1-2 Monate über 2 Haufen da.

    was wäre denn eine sinnvolle Beschäftigung für einen Hund der nicht von der Leine gemacht werden kann?

    Da gibt es doch vieles. Mantrailing, Schnüffelspiele, Begegnungen üben,...

    Oder nach einem eingezäunten Gelände schauen, Apportieren, Grundgehorsam usw.

    Ich sehe den Tagesablauf auch als nicht optimal an.

    Cherubina deinen Beitrag möchte ich gerne 100x liken.

    Schlussendlich bedeutet ja "Arbeit und Aufwand" bezüglich einer Rasse auch für jeden HH etwas anderes. Und jeder kann und möchte hier ja auch unterschiedlich etwas leisten.

    Ich kann beispielsweise gut mit reizoffenen, sensiblen Hunden. Deswegen ist mir ein BC, der sicherlich mehr zu Stereotypen neigt, gefühlt lieber und "weniger Arbeit" als ein Hund, dessen Schutztrieb ich handeln muss und eigentlich gar nicht will. Nur ein Beispiel.

    Und so hat doch jeder seine Sympathien und Antipathien, was das Wesen einer Rasse angeht. Und das darf ja auch sein. Deswegen gibt es ja auch u.a. soviele Rassen.

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    Das ist meine grosse Kleine, bald 3jährig

    Hmm, mich hat die Geschichte mit meiner Hündin, was den Bewegungsapparat angeht, gelehrt, dass man auf sein Bauchgefühl hören soll.

    Ich kann dir sehr gut nachfühlen. Bei Looney hatte ich dasselbe, als sie noch unklar lahmte. Überall sah ich die Ursache, überall machte ich mir Sorgen. Ob die Wanderung jetzt zuviel ist? Ob sie deswegen Schmerzen hat? Wird sie früher sterben als ihre Geschwister? Etc. pp.

    Ich kann dich da also gut verstehen. Ruhe von diesen Gedanken habe ich erst jetzt, wo ich weiss was Sache ist.

    Ohne dich jetzt aufzuhetzen oder dir Sorgen machen zu wollen, ich würde noch bei einem guten Orthopäden vorbeischauen. Denn nur weil auf bildgebenden Verfahren keine Anomalien/ pathologischen Veränderungen zu sehen sind, heisst das nicht, dass alles im Lot sein muss.

    So war es zumindest bei meiner Hündin.

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    Sie hat einen einseitigen Hüftschiefstand, ausgelöst durch vermutlich ein Trauma im Junghundealter. Röntgen und CT war alles top und man fand anhand dessen genau gar nix raus. Diagnosen hatten wir von Übergangswirbel bis Muskelzerrung alles, aber keine Therapie schlug an.

    Momentan sind wir am Intensiv Aufbau und der Hund läuft schon um Welten besser.

    Nicht auszumalen, hätte man das nicht herausgefunden. Knieprobleme, Hüftprobleme und frühe einseitige Arthrose sind nur ein kleiner Teil der möglichen Konsequenzen.

    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die meisten HH nicht nur gar nicht sehen und verstehen, was ihr Hund gerade kommuniziert. Sondern die meisten HH wollen es auch gar nicht sehen. Es interessiert die schlichtweg nicht. Man hat zwar einen Hund, der kommt mit auf die Spaziergänge, Kriegt Futter, ein Körbchen und ab und an einen Besuch auf der Hundewiese, aber das wars dann auch bereits. Das sind in der Regel die, die ihre vierbeinigen Gefährten zwar gern haben, aber eigentlich null interessiert sind am Wesen Hund. Und dementsprechend ist weder Wissen noch Interesse da.