Beiträge von Bordy94

    Das mit der Schilddrüse ist mir klar, bei dem Lieferant wo ich das Fleisch kaufen würde, steht jedoch extra dabei: Ganze Hühnerhälse (ohne Schilddrüse)

    Hälse sind in der Regel (meines Wissens nach zumindest) eh ohne Schilddrüse.
    Trotzdem ist die Möglichkeit da, dass eben doch noch Restgewebe mit dranhängt.

    Ich füttere z.B. so, dass meine Hündin zwischendurch einen Hühnerhals bekommt (zum Kauen), aber der Hauptbedarf an Calcium über Knochenmehl gedeckt ist, weil sie eben andere Knochen mit mehr Calciumanteil nicht gut verwertet.

    Ich werf mal noch in die Diskussion ein, bei Hälsen (Hühner/Pute) aufzupassen mit der Menge. Ich würde nicht zuviel davon füttern bezüglich der Schilddrüsenproblematik. Nur noch als Denkanstoss.

    Hast du vielleicht explizit ein oder zwei Bücher oder Quellen im Kopf, die du da zum nachlesen empfehlen kannst? Sonst recherchiere ich selber nochmal :)

    Ich kann dir sehr das Buch: "Das andere Ende der Leine" von MMcConnell empfehlen. Sehr amüsant geschrieben und erklärt grundlegende Unterschiede in der Kommunikation Mensch/ Hund.

    Dann das Buch "calming signals von Rugaas.

    Ein wenig leichter ist noch das Buch "Sprachkurs Hund" von Martin Rütter.

    Ausserdem soll die Literatur von Dr. Wardeck- Moor ganz gut sein, diese kenne ich vom hörensagen und vom recherchieren.

    Vieles wurde ja bereits geschrieben.

    Was ich dir noch unbedingt ans Herz legen möchte, ist die hündische Kommunikation. Ich finde das, gerade bei Auslandhunden die bis dato eventuell wenig mit Menschen zu tun hatten, essentiell.

    Es gibt hierzu viel gute Literatur.

    Vorallem die "calming signals" finde ich sehr sehr wichtig, wird der Hund doch leider zu oft missverstanden.

    Solche Pauschalaussagen wie scheinbar in diesem Video sind selten richtig.

    Dem kann ich zustimmen.

    Meine Trailtrainerin (die sich auf Problemhunde und zusätzlich Assistenzhunde spezialisiert hat- sie ist wirklich ein Glanzstück, was Hundepsychologie angeht) ist sogar der Meinung, möglichst immer die gleichen Runden zu machen. Weil Routine und so, gerade bei schnell überforderten Hunden.

    Ich handhabe es so, dass wir meistens morgens die eine lange, und abends die andere, kurze Runde gehen. Das ist vielleicht so 5x pro Woche so, die anderen Tage variieren auch, je nach Programm von mir und ob Hund mitkann.

    Grundsätzlich denke ich, es kommt auf den Hund an, aber ich persönlich kenne jetzt keinen Vierbeiner, der eine Gewisse Konstanz nicht schätzen würde.

    Auch ich schliesse mich den Vorpostern an- etwas Getreide hat noch keinem Hund geschadet (es sei denn, er hat eine Allergie), denn es ist ein wichtiger Energielieferant. Stell dir mal vor, dass du den gesamten Energiebedarf des Hundes über Protein und Fett decken müsstest. Das wäre ja wahnsinn für die Nieren. Weil so ein Mops hat nunmal nicht mehr so viel mit einem Wolf zu tun (nicht abwertend gemeint!).

    Ich würde jetzt erstens mal einen Giardientest machen und das Futter so beibehalten bis das Ergebnis kommt. Danach auf Schonkost umstellen (abhängig natürlich vom Giardientest) und wenn alles wieder tutti ist ein neues Futter suchen. Dabei würd ich drauf schauen, dass nicht zuviele Inhaltsstoffe drin sind. Auch all die Kräuter wie bei Wolfsblut sind meiner Meinung nach überflüssig und beunruhigen den Magendarmtrakt eher, als dass sie einen Nutzen haben.