Beiträge von Bordy94

    Ahja bezüglich Trage noch:

    Ich würd persönlich keine mehr vorgängig kaufen. Ist mir leider passiert und war ein absoluter Griff ins Klo. Lieber dann den Kleinen Wurm erstmal in ein Tragetuch und später eine Trageberatung in Anspruch nehmen. Es gibt tausend Modelle aber meist muss man sich ein bisschen durchtesten.

    Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!

    Zur Schlafsituation hier: Meine BC Hündin schläft oft am Fussende- da hab ich gar kein Problem gesehen. Die kleine Sheltiene hat bis zur Geburt unseres Sohnes gern an meinem Kopf geschlafen. Das hat sie aber, als ein Bettgitter montiert wurde, irgendwie nicht mehr so toll gefunden und schläft jetzt auch (freiwillig) am Fussteil. Sohnemann schlief seit der Geburt bis 3 Monate in einem Beistellbett, allerdings nicht direkt angrenzend an unser Bett, sondern quasi gegenüber unserem Bett. Seit einem guten Monat aber bereits im eigenen Zimmer, ich hab so deutlich mehr Erholung. Ich glaub aber, dass das extrem vom Kind abhängt. Wenn er manchmal von den frühen Morgenstunden an bei uns im Bett schläft, sehe ich da mit den Hunden am Fußende kein Problem. Vielleicht als Idee oder Vorschlag für dich, es kann also gut auch funktionieren ohne grosses Gedöns und Umstellung vorher.

    Bezüglich KiWa: Wir hatten erst den Hartan Racer, ein Modell, dem absolute Geländetaugkichkeit nachgesagt wird. Mir war er dann aber zu schwer und zu unwendig und auch zu gross fürs Auto, weswegen ein Moon resea+ hier einzog. Zwar keine Luftreifen, dafür deutlich leichter und wendiger und auch auf unebenen Wegen recht ruhig zu fahren. Dass die Räder parallel arretiert werden können, finde ich ein grosses Plus bzw. unumgänglich. Wie die anderen schon schrieben, kommt aber auch bei uns oft die Trage zum Einsatz (je nach geplanter Gassirunde).

    Ich habe mich sehr lange mit sehr vielen Rassen beschäftigt. Bei den meisten steht nicht für Anfänger. Wie machen Menschen das, die solch einen Hund haben? Haben die zuerst einen Hund der für Anfänger geeignet ist und holen sich dann den Hund den sie eigentlich wollen? dann hätten sie zwar Erfahrung mit einen einfachen hund aber wären immer noch Anfänger für den anspruchsvolleren hund. Das würde mich auch sehr interessieren wie ihr das so gemacht habt.

    Als Ersthundehalterin habe ich mir vor 6.5 Jahren meinen grossen Kindheitstraum verwirklicht und einen Border Collie angeschafft. Eine Rasse, der man nachsagt, überhaupt kein Anfängerhund zu sein (und das ist sie auch ganz und gar nicht!).

    Ich war jahrelang Gassigängerin verschiedenster Hunde, habe den Hund meiner Grosseltern mit aufgezogen/ erzogen und hatte kurz vor dem eigenen Hund lange einen Betreuungshund der 2 Tage die Woche fix bei mir wohnte. Ich wusste aus der Praxis (nicht nur aus der Theorie!), welcher Schlag Hund mir liegt und welcher nicht. Habe mich ausführlich mit Haltern und mehreren Züchtern über mein Vorhaben unterhalten. Mir Worst- case Szenarien vorgestellt, eben WEIL es mir wichtig war, ob ich mit dem Leben könnte und meinen Alltag dementsprechend drum rum basteln könnte. Dann ist eine BC Hündin vom seriösen Züchter hier eingezogen. Von Anfang an konnte ich mich bei Unsicherheiten an die Züchter wenden (nicht nur per Mail oder Telefon) und hatte bald schon Unterstützung durch Einzelstunden bei einer Trainerin. Meine Hündin hat mich unglaublich viel Geld, Zeit, Energie und Aufwand gekostet. Zum Glück hatte ich ein grosses Durchhaltevermögen und ich war dankbar, mich mit gewissen Szenarien bereits im Voraus beschäftigt zu haben, sonst wäre der Hund zu den Züchtern zurück. Und das, obwohl sie nichtmal ansatzweise so anstrengend ist wie viele Rasseverteter. Und doch: Mit einer "einfacheren" Rasse hätte ich es mir deutlich leichter gemacht, viele Dinge wären gar kein Thema gewesen.

    Selbstverständlich liebe ich meine Hündin über alles und heute sind wir ein wirklich gut funktionierendes Team. Aber das konnten wir nur werden, weil eben sehr viele der Rahmenbedingungen gepasst haben und ich unglaublich viel Hilfe und Ressourcen im Hintergrund hatte.

    Bei meiner Hündin tritt Nüchternbrechen immer dann auf, wenn der Magen zu lang leer war, also meist morgens. Habt ihr daran schon geschraubt? Bei meiner Grossen helfen Kohlehydrate am besten, um das vorzubeugen (zb. ein Stück hartes Brot, sie kriegt auch eine ordentliche Portion KH jeweils zu den Mahlzeiten).

    Ja, aber sind doch dann schon "Kumpels".

    So lernt man sich doch kennen. Und wenn's passt ist es doch okay.

    Der Hund weiß doch nicht, ob du dich mit dem anderen Halter verabredet hast, oder ob es ein Zufallstreffen ist.

    Oder versteh ich was falsch?

    Ich hatte mich auf den Eingangstext bezogen und es so aufgefasst, dass der Hund der TE zu quasi jedem Hund Kontakt aufnehmen darf. Würde hier m.M.n. das Problem verschärfen (ist ja aber scheinbar nicht so). Deswegen meinte ich ausgewählte und zeitlich dosierte Kontakte.

    Dann kommt es für mich auch noch drauf an, wie sich die Hunde begegnen. Leint man, übertrieben gesagt, auf x hundert Meter schon ab und lässt sie rennen, find ich das in gegebener Situation auch nicht förderlich. Wechseln die Halter erst ein paar Worte, gehen vielleicht ein paar Schritte gemeinsam und lassen die Hunde dann spielen, finde ich das eine ganz andere Situation. Ich schreib das so konkret weil ich, je nach Wohngegend, schon beides erlebt habe bzw. das dort Alltag war.

    Cookie zieht einen Moment in die Richtung, legt sich irgendwann dann hin und wartet, dass der andere Hund endlich spielen kommt

    Auch wenn es für dich nur nach Spielaufforderung aussieht: Für den anderen Hund ist die Körpersprache deines Hundes in dem Moment einfach nur extrem unhöflich und übergriffig.

    Denn das ist tatsächlich ein klarer Fall von "der will nur spielen", ganz sicher ;)

    Selbst wenn es im Moment so sein sollte, kann daraus bald eine Leinenagression entstehen. Eben aus der Motivation heraus, gefrustet zu sein weil er nicht hindarf.


    Ich würde viel öfters üben, ihn eben NICHT zu anderen Hunden hinzulassen und daran arbeiten, dass er in dem Moment DICH so richtig spannend findet. Sei das mut einem Kommando, was Tragen, dich anschauen,... Was auch immer hier deinem Hund entgegenkommt. Das klappt aber natürlich nicht mit "Ablenken, wenn der andere Hund schon in Sichtweite ist", sondern muss langsam aufgebaut werden.

    Parallel dazu was Richtung Social Walk und natürlich 1-2x die Woche mit einem gleichaltrigen flitzen lassen. Aber halt nicht jedes Mal und mit jedem x beliebigem Hund, sondern klar strukturiert und vor allem zeitlich limitiert.

    Ich hab für meinen kleinen knapp 4 Monate alten Knäuserich einen Laufstall mit erhöhter Liegefläche. Angeschafft genau aus dem Grund, dass die Hunde nicht so einfach "Zugriff" aufs Baby haben oder beim Spielen irgendwie drüber ratzen oder so. Hat sich bewährt für genau solche Situationen wie am Morgen fertig machen, Küche aufräumen etc. Beaufsichtigt liegen die Hunde aber auch gerne mal in direktem Kontakt mit ihm, zB. auf unserem Bett.

    Aber ob sich das Baby einfach so ablegen lässt, weiss man halt vorgängig nicht. Bei uns funktioniert das wunderbar seit Tag 1- bei einer Freundin, dessen Junior nun 2 Monate alt ist, gar nicht. Ist halt immer sehr individuell.

    Schon genial, dass der Orthopäde direkt am Anfang (also im 1. Post) die Bandscheibenproblematik erkannt hat! Finde ich wirklich erstaunlich von so wenig auf die richtige Problematik zu kommen.

    Also prinzipiell ja. Allerdings hat er dann eine Bewegunstherapie verordnet, die sich mit der Verdachtsdiagnose absolut gebissen hat (starke Extension Bergauf- Physio hat mir davon unbedingt abgeraten, weshalb ich dann auch abgebrochen habe und auch die TA heute hat gemeint: Nicht sinnvoll!).

    Auf der anderen Seite natürlich ein wirklich niederschmetternder Befund bei einem so jungen Hund, gegen den sich nicht allzu viel unternehmen lässt. Zumindest nicht mehr, als ihr eh schon tut. Im Endeffekt dient das ja nur den Züchtern als Hinweis...

    Naja klar wärs schöner, wenn nichts bei rausgekommen wäre:???: Aber so tragisch finde ich den Befund nun nicht. Immerhin wissen wir jetzt was los ist, die no-go's tangieren uns eh nicht und ich habe was an der Hand, um in schmerzhaften Phasen zu unterstützen, sollten sie wieder auftreten.