Ich kann dir vielleicht etwas Mut machen und die Situation aus der gegenüberliegenden Seite beleuchten:
Meine zweite Hündin (ich habe bewusst und lange nach einer erwachsenen Sheltie Hündin gesucht) kam vor einem 3/4 Jahr wegen ähnlichen Gründen schlussendlich zu mir. Die Vorbesitzerin hat sich extrem schwergetan und sich ähnliche Gedanken gemacht wie du. Für mich war die kleine Maus der Jackpot. Hier hat sie das Leben, dass sie verdient hat. Eine Familie die Zeit hat für sie, wo sie im Alltag Platz hat und ihre Bedürfnisse ernst genommen werden, mit Zweithund als Gesellschaft und Gassimöglichkeiten, wo sie viel mehr Hund sein kann. Zur Vorbesitzerin haben wir regelmässigen Kontakt und immer wieder betont sie, wie richtig die Entscheidung war und witzelt, dass der Hund viel mehr rumkäme als sie selbst. Obwohl es ihr das Herz gebrochen hat, den Hund abzugeben, hat sie immer gesagt: Für den Menschen ist es ein Lebensabschnitt- aber für den Hund das Ganze Leben. Und er kann es sich ja nicht selber aussuchen. Quasi win- win- win.
Dies soll kein Ratschlag sein. Aber einfach die andere Perspektive, dass ein Hund sehr glücklich werden kann, sofern die neuen Besitzer wirklich weise gewählt werden.