Danke Snill - das Thema Grey ist für mich noch nicht vom Tisch, aber Bedenken hab ich schon etwas. Ich finde sie wunderschön und einfach toll, auch die Tatsache dass sie nicht ganz so freiheitsliebend sind wie die Galgos, würde mich ansprechen.
CES war vermutlich aber erst im (höheren) Alter ein Thema, oder? Gibt es den Grey noch oder wenn nicht, wie alt wurde er? War das Tierarztabo denn deswegen? Klar, Corns könnte ein Galgo auch haben, aber davon hört man bei Galgos eher selten.
Vielleicht mag Snill etwas dazu sagen, auch wie das harmonierte zwischen Galgo und Grey.
Mit CES kann ich was anfangen, oh ja. Das ist auch doof. Hab ich bisher wenig Erfahrungen mit, weiß aber was da los ist. Der Staff eines früheren Bekannten hatte es und war zuletzt auch wirklich ein Vollpflegefall.
Osteosarkom is ja auch hässlich. Das lumbosakrale Zeug hab ich noch nie gehört, das muss ich jetzt mal googeln. Aber vielleicht is doch besser, man bleibt den fast unkaputtbaren Galgos (Ausnahmen bestätigen die Regel) treu. Da weiß ich zumindest was ich hab.
Ich weiß auch nicht ob Galgo und Grey im Spielverhalten nicht zu unterschiedlich sind. Wir wollen ja irgendwann einen Kumpel für Pepper, mit dem sie auch rennen kann. Und sie ist eher der rustikale Typ, um es nett auszudrücken.
Ich hab zwar keine kleinen Hunde, aber ich hab drei ältere Hunde und die laufen auf unseren kurzen Runden mittlerweile ständig an irgendwelchen Seil-Flexis welche ich teils noch von Laky oder von früheren Pflegehunden da hatte. Alle drei ziehen absolut nicht, aber die Flexis erweisen sich halt als unendlich praktisch wenns darum geht, mal zwei oder drei Meter auf die Wiese auszuweichen um zu schnüffeln o.Ä. Mit normalen Leinen ist man da nur am Rumtüddeln, da bräuchte ich mehr Arme und Hände. Lediglich die junge Hündin hat dann bei diesen Runden eine normale 3-Meter-Leine dran, da ich damit bei ihr besser zurecht komme.
Auf langen Hunderunden laufen sie dann - im Wald beispielsweise - an Gurt-Flexis. Die haben aber schon doller Zug drauf, sind also nix für jederhund, denk ich. Daher würde ich die Frage, ob Gurt oder Seil, individuell vom Hund abhängig machen.
Ich habe mich in bisher 18 Jahren der Hundehaltung, davon 13 Jahre Mehrhundehaltung, nie an Schleppleinen gewöhnen können. Mal kurzzeitig als Training ist das ne feine Sache, aber so dauerhaft als Langlaufleine? Nein. Nix für uns. Grad mit mehreren Hunden gibt das nur Ärger. Irgendeiner verheddert sich dann immer im anderen, es ist ein Graus und ich könnte ganz sicher nicht mit vier Schleppleinenhunden unfallfrei spazieren gehen.
Ich wollte mal hier aufs Thema Ex-Racer-Greyhound zu sprechen kommen, sprich Tierschutz-Greyhounds die ehemals Rennen liefen oder Courser waren und dann vermittelt wurden. Wir liebäugeln immer mehr damit, in ein paar Jahren einen Grey aufzunehmen. Sie gefallen uns ausnehmend gut. Erfahrungen haben wir aber bisher nur mit mehreren Galgos bzw. mit zwei Galgos, ein mutmaßlicher Podenco-Grey-Mix und diverse Pflegehunde die teils auch Galgos waren.
Meine größten Bedenken hinsichtlich Greyhound wären: Chronisches Tierarzt-Abo weil das Tier dauernd Corns hat? Dazu neigen sie ja wohl? Wobei man da so viel auch nicht rausfindet, wie häufig das Problem nun wirklich ist. Denn klar, die Betroffenen schreiben dazu eher im Internet als die die das Thema nicht betrifft.
Anderes Thema wäre Verletzungsanfälligkeit eines ehemaligen Rennbahnhundes auf normalen Böden wie Ackerboden, unebene Naturwiese, etc. Wie gewöhne ich solch einen Hund daran? Im Schritt und Trab angeleint auf diesen Böden laufen lassen ist ja nicht das gleiche wie mit Vollgas ohne Leine darüber zu brettern? Und dann wäre die Frage, ob die Courser da auch so hochempfindlich sind oder ob die schon eher mit einem normalen Wiese klar kommen. Wobei, die werden ihre Coursings auch nur da ziehen wo der Boden absolut einwandfrei ist, englischer Rasen sozusagen. Freilaufgelegenheiten haben unsere Windhunde aber eher auf natürlichen Böden, mit Unebenheiten, mit Mauselöchern, usw usw. Nächste Frage wäre die nach Treppen. Darf, soll, kann so ein Grey auch Treppe steigen? Unsere Treppen sind rutschfrei und geschlossen, aber sie sind da, für nen Bungalow hat's einfach nicht gereicht.
Unsere Galga steigt Treppen nicht, sie FLIEGT und poltert und trampelt und müsste eigentlich längst tot sein, aber so kenne ich das eben von den Galgos. Selbst wenn die mal im Sprint in einer Kurve unglücklich holpern und stürzen, raffen die sich auf und es geht weiter. Keine Brüche, in all den Jahren wohl aber zwei Muskelfaserrisse bei einem der Galgos, und einmal eine langwierige Entzündung am Zeh und Ballen. Aber das war auch das einzige bisher, und immer beim gleichen Hund, der wohl etwas dazu neigte. Kamikaze-Pepper hatte derlei noch nie.
Dann noch die Frage, wie häufig ist das, dass der Ex-Racer beim Anblick von Nachbars Yorkie völlig die Fassung verliert? Gibt es da auch Exemplare die anderen Hunden, egal wie klein, freundlich begegnen? Ich hätte zwar nicht vor, so ein Kaliber zusammen mit Vogelknochen-Kleinsthunden frei laufen zu lassen, das würde ich nicht mal mit meinen jetzigen Hunden tun. Wäre aber zumindest daran interessiert, dass man angeleint an entsprechenden Hunden vorbeikommt ohne das Dorf wachzukreischen oder Stunts an der Leine hinzulegen.
Hier sind ja doch einige Windhundhalter und vielleicht hat jemand Tipps, Erfahrungen oder Anregungen dazu. Ist eh noch Zukunftsmusik, aber schlau machen mag ich mich halt schon. Wenn diese Greys nur auf englischem Rasen abzuleinen sind, ist so einer für uns eh unrealistisch. Dann wirds doch eher wieder ein Galgo oder was ganz anderes.
So schlimm sind sie ja auch nicht, die Galgos. Ich mag die schon sehr gern.
Anbei noch ein paar Bilder von unseren Hunden und Hundekumpels. Sind aber alle eingepackt und sehen wahlweise aus wie ein Zollmitarbeiter, eine Ananas oder wie zwei alberne Fliegenpilze.
Britta, wenn du schreibst dass sie zittert und dass sie abgenommen hat - ich weiß grad nicht was für ein Fell Baghira hat, aber kann es sein dass sie friert? Rapido, immer schon Frierbollen, hat jetzt im Alter besonders schnell kalt.
Wir reihen uns auch ein. Zwei von vier Hunden sind aufgeregt und gestresst.
Bei Lucas war das früher sehr schlimm, je älter er wird, desto harmloser wird es. Für Yuna, die ja sonst die coole Socke schlechthin ist, ist Silvester leider immer sehr stressbehaftet. Sie sucht dann auch mehr unsere Nähe. Nachts wenn noch nachgeböllert wird und wir schon im Bett liegen, steigt sie einem vor Stress aufs Gesicht oder legt sich hechelnd mit tellergroßen Augen auf einen drauf, nah am oder auf dem Gesicht, und sucht Nähe.
Wir nehmen wieder Eierlikör oder einen vergleichbaren Likör. Damit geht es. Yuna ist dann zwar immer noch aufgeregt, aber es ist nicht so eine enorme Rastlosigkeit und Panik. Bisher hat uns das am besten geholfen. Lucas ist damit sogar vergleichsweise entspannt, das wäre in seinen jungen Jahren undenkbar gewesen.
Viel schlimmer als die Silvesternacht finde ich unvorhersehbare Böllerei in den Tagen und Wochen vorher und hinterher. Ständig die Sorge, knallt es irgendwo wenn man Gassi geht. Ich sichere die Hunde in jener Zeit auch immer sehr gut.
Gestern und heute war bzw. ist bisher gut. Kein dünner Kot, sondern fest. Gefressen wird Pansen mit Nudeln. Froh darüber, füttere ich jetzt erst mal das und wir sehen von Tag zu Tag wie es ist, was er möchte. Ich bin grad einfach froh dass der Kot auch wieder fest geworden ist.
Leberdiät wurde probiert, ja. Steht hier immer noch herum. Die gekaufte Leberdiät - aus dem Fressnapf - findet er sowohl als Dose als auch in trockener Variante ganz schrecklich. Geht gar nicht. Selbstgekochte Menüs gehen auch nur sehr bedingt bzw. geht das dann zwar mal ein, zwei Tage halbwegs gut und ich freu mich und koche und portioniere vor wie eine Blöde und stehe dann am dritten Tag doof da weil er sich vom Napf abwendet.
Alles schon gehabt. Ich hab auch schon gesagt, mir wärs egal wenn er nur noch Leberwurst- oder Salamibrot bekommt. Das frisst er nämlich meistens noch grad so. Aber er verträgt halt auch vieles nicht, was man ihm so gibt. Das macht das alles so unsagbar schwer. Es ist ja nicht nur die Mäkelei alleine.
Heute ist auf jeden Fall ein guter Tag. Ein Pansentag. Mal sehen was der Herr morgen möchte.
Wenn jemand Tipps hat für Fertiggedöns was extrem lecker und extrem leicht verdaulich ist, und erhältlich in kleinen Packungen... immer her damit. Gilt auch für TroFu. Denn pure Dose kann ich bei ihm nicht machen, das kommt dünner hinten raus als es vorne rein kam. War schon immer ein no go. Dose muss ich mischen mit TroFu.
Alles gute für rapido, er ist doch für mich in Gedanken immer noch so ein Jungspund gegen mo
Für mich ja auch, zumindest verglichen mit Laky, die ja 16,5 Jahre alt wurde. Mit 13 war die noch das blühende Leben. Lucas ist auch in etwa Rapidos Alter und ist deutlich agiler, obwohl auch herzkrank. Aber da sieht man, jeder altert anders. Und nun ist Rapido ja auch ein recht großer Kerl, der einen schweren Start ins Leben hatte, schlechte Bedingungen damals, vom Jäger verschlissen, ist vorne auch sehr durchtrittig geworden, usw.
Immerhin kann ich vermelden dass er eben bei der Hunderunde keinen Kot abgesetzt hat. Zuletzt heute Nacht Durchfall, seither nix mehr. Das gibt Anlass zur Hoffnung. Er bekommt aber auch ein Mittelchen was den Kot etwas fester macht. Wir probieren also weiter herum und hoffen auf noch etwas gute Zeit mit ihm. Vorhin war er mal kurz richtig albern auf der Couch, das freut einen ja auch immer sehr.