Ich empfand auf der Rennbahn immer die Whippets als am schnellsten, ohne dabei auf gelaufene Zeiten zu achten. Dicht gefolgt aber von Greys, und ich meine nicht die Showlinie, sondern die Renner.
Bei Afghanen, bitte entschuldigt mich, ich meins nicht böse, aber da musste ich immer lachen. Sie sehen so ulkig aus wenn sie laufen, und sie sind wirklich nicht schnell. Also so im Vergleich. Auch die Podis fand ich nicht unbedingt super schnell, aber die haben gewiss mehr Ausdauer und sind toll beim Coursing. Leider habe ich kaum Galgos laufen sehen, gab es selten.
War überhaupt eine schöne Zeit. Das ist auch die einzige Form von "Hundesport" die ich mir dauerhaft vorstellen kann. Wäre bei mir halt mit viel Fahrerei verbunden und aufgrund meines Berufs nicht jedes WE machbar. Mit Tierschutzhunden ist es ja aber damit eh so eine Sache. Meine Rüden sind nach Untersuchungen von Tierärzten jeder ein paar Mal auf Sandbahnen gelaufen. Irgendwann haben wir uns privat eine kleine mobile Hasenzugmaschine gekauft und können damit selbst "Coursing" ziehen. Allerdings haben wir dies nun schon lange nicht mehr getan.
Grad rausgesucht: Ein Video von Lucas wie er in Hünstetten eine Runde dreht und dabei ganz gewiss nicht so flott ist wie die kleineren, kernigen Whippets die ich immer sehr beeindruckend fand. Aber trotzdem war ich stolz wie Bolle auf den Keks. Er hat das sehr ernst genommen. Leider hat er sich dann aber immer schlimmer vor dem Lauf schon so fürchterlich aufgeregt und ist beim Geräusch des Hasenzugs komplett eskaliert, sodass er bereits vor seinem Lauf fix und fertig war. Lucas hat den Hasenzug gehört und fing an zu brüllen und stieg in die Leine wie ein Wildpferd. Da war nix zu machen. Deswegen haben wir dieses Hobby aufgegeben, es wurde mir einfach zu riskant.