Beiträge von fliegevogel

    Jemand, mit gutem Bauchgefühl, wird merken, daß dies nicht immer der richtige Weg ist, und es auch anders gehen kann.

    Ja, oder jemand der in Büchern liest oder bei anderen Hundehalter*innen sieht, dass es auch anders geht. :ka:

    Nirgendwo lese ich, daß beim Rückruftraining schon die geringste Aufmerksamkeit unterstützt werden kann

    Ich habe das in allen Materialien, die ich für gut befunden habe, gelesen. Und das waren einige. Medienkompetenz, man sollte eben fundierte fachkundige und zur Situation passende Quellen erkennen können.

    Mich würdest du mit solchen Beiträgen zu meinem Hund z. b. nicht erreichen, sondern völlig vor den Kopf stoßen

    Also dragonwog und ich haben darüber auch schon gesprochen etc. Das ist jetzt also von ihrer Seite keine hinterhältige Attacke gegen mich und meinen Hund. Ich denke nicht, dass sie mich so aus dem Off dazu verlinkt hätte, wenn wir uns nicht schon dazu ausgetauscht hätten.

    Nur so um das vielleicht in den Kontext zu stellen.

    Trotzdem gibt es stärkere Defizite bei dem Hund und ich denke, fliegevogel und ihre Züchterin ziehen entsprechende Konsequenzen

    Jo, der ist definitiv nicht "wesensfest", leider. Und wird genau aus dem Grund nie decken, obwohl es aus anderen Gründen sehr schade ist.

    Aber auch hier sind die Probleme ne Kombi aus Hund und Umwelt: würde ich auf dem platten Land wohnen, wäre er ein ziemlich easy going Hund. Dann hätte ich die Defizite die er definitiv hat vielleicht nie gemerkt. Also auch da darf man die Umweltkomponente nicht vernachlässigen, denke ich.

    scheinbar sind viele nicht mehr in der Lage, die erhaltene Informationsflut auf die eigene Situation umzusetzen und wirklich "aus dem Bauch " raus entscheiden zu können ob es passt

    Woran machst Du das denn fest? Klar, man hört von Leuten, die sich an irgendwelche unpassenden Informationen oder Trainingspläne klammern. Aber woran machst Du fest, dass das a) mehr sind als "früher", b) ursächlich an einem "zu viel" an Informationen liegt und c) mit mehr "Bauchgefühl" besser wäre?

    Was soll man da bitte machen wenn sie schon bei nem geruch nur abdreht und auch auf solche entfernungen

    Das selbe was man auf Sicht auch machen würde: am besten vor dem ausrasten, beim ersten reagieren auf Geruch freundlich ansprechen, bei nicht-ausrasten loben, bei umdrehen zu Dir eine wirklich hochwertige Belohnung.

    Ob das Futter ist, wirst Du am besten wissen. Nur ne Nachfrage, Du schreibst von Trockenfutter - was habt ihr denn als Futter ausprobiert in solchen Situationen? Das muss für die meisten Hunde bei Aufregung schon was richtig gutes sein, Leberwurst, Käse, getrocknete Ente oder so. Mit Trockenfutter müsste ich meinem da nicht kommen :D

    Und wie ist sie so mit spielen? Mag sie Zerrspiele, Bälle, irgendwie sowas?

    Insgesamt klingt es für mich so, als wäre dieses Hundehotel für euren Hund sehr stressig und die "Erziehungstipps" finde ich auch nicht so dolle. Ich würde mich an eurer Stelle mach einer anderen Lösung umschauen, eventuell Einzelbetreuung.

    Wissen, Hilfe und Anleitung sind wichtig, aber sie müssen zu mir und meiner Situation, Lebensweise passen und da muss ich dann doch auf mein Bauchgefühl hören

    Hat für mich nichts mit Bauchgefühl zu tun (zumindest nicht mit Bauchgefühl im Sinne von irgendeinem mystischen Instinkt, der Informationserwerb diametral entgegensteht), sondern damit, dass ich neues Wissen oder Anleitungen mit dem abgleiche, was ich über mich und meinen Hund weiß (also auch: Wissen) und mich dann dafür oder dagegen entscheide, etwas auszuprobieren. Und wenn ich es ausprobiere benötige ich wieder Informationen/Wissen über bspw. die Körpersprache des Hundes etc um zu erkennen, ob etwas gut läuft oder nicht.

    Insgesamt sehe ich wirklich nicht, wie weniger Informationen die Sache besser machen sollen.