.jetzt mal ganz von den terriern weggedacht, wie wäre es denn mit einem Beagle als späteren Zweithund? Die sollen ja sehr gut verträglich sein, zwar auch viel jagdtrieb haben, aber durch ihre fresssucht, sehr gut erziehbar sein, halt so lange wie man Kekse in der Hand hat. Wäre vielleicht auch gut fürs zwingt, denn wiege sind ja im sozialverhalten nicht so kernig, wie der durchschnittliche Terrier. Hast du damit erfahrung mit einem Beagle?
Wenn es um Erfahrung mit einem Beagle geht, dann ist das mein Thema. Der Beagle ist ein eigenständig jagender Meutehund ohne Führerbezug . Und das sagt eigentlich schon alles. Als Meutehund sind sie absolut verträglich und brauchen auf jeden Fall ihren Sozialpartner, gerne Mensch und andere ähnliche Hunde. Kontaktliegen ist ein absolutes Muss. Wenn es einen Hund mit Jagdtrieb gibt, dann ist es in meinen Augen der Beagle. Und als eigenständig jagende Hunde braucht es keinen Menschen. Da ist mit Click für Blick oder "Mach dich interessanter als das Wild" nichts zu machen. Verfressen sind sie und werden zugekekst und sind aus diesem Hund auch häufig extrem verfettet. Mit einem Keks in der Hand sind sie auch nicht erziehbar. Auch nicht mit Fleischwurst, Käse oder ähnlichen Dingen. Gerade wenn es um das Thema Jagdverhalten geht.
Davon abgesehen entspricht ein Beagle mal so überhaupt nicht Deinen Vorstellungen. Sie wachen nicht, da sie nicht territorial veranlagt sind. Sie sind wenig beeindruckend, wie auch mit Schlappohren und einem relativ runden Kopf. Zu klein sind sie auch nicht. Sie melden auch nicht, sondern man hört ihr Geläut, wenn sie spurlaut jagen.