Wie klappen denn bei euch Restaurantbesuche?
Überraschenderweise ging das von Anfang an gut. Aber vermutlich nur, weil wir zu Hause sehr früh Deckentraining machen und ihn stark begrenzen und häufig auf seinen Platz schicken mussten, da er von alleine selten Ruhe fand. Ohne Begrenzung hätte er wohl stundenlang Patrouillengänge durch Küche und Wohnzimmer gemacht. Er fand seinen Aus-Knopf von allein einfach nicht (inzwischen ist das zum Glück sehr viel besser).
Wenn wir irgendwohin gehen und seine Decke hinlegen, hat er damit einen Ankerpunkt und kommt zur Ruhe. Ohne Decke haben wir das noch nicht ausprobiert.
In der Hundeschule musste ich sie ständig aus dem Spiel rausnehmen, da ihr erregungslevel so hoch war das ihr Hirn nicht mehr funktioniert hat.
Oh ja, das kenne ich auch. In unserer Welpengruppe durften die Hunde eh selten spielen und unserer überhaupt nicht, weil er für die anderen zu wild war.
Ich erinnere mich noch sehr gut an den einzigen Versuch, den die Trainerin gestartet hatte. Der andere war ein Ridgeback-Catahoula-Mix. Sie dachte, das könnte evtl. passen. Und dann sprang mein Nur-Collie den anderen immer wieder an, legte ihm den Kopf auf den Rücken, stieß ihn in den Nacken, sprang über ihn drüber - der Ridge war völlig überfordert. Nach nicht mal 30 Sekunden war der "Spaß" daher vorbei.
Heute denke ich, dass meiner den anderen zum Rennen bringen wollte um ihn jagen zu können.
Neuer Weg inkl. Begleitung
=> es ist schlimmer, mehr sag ich dazu nicht
Danke!! Ist hier auch so
Ich muss immer lachen wenn ich irgendwo sowas lese wie "am Geschirr kann der Hund moderat ziehen bis er die Leinenführigkeit verinnerlicht hat."
-> "Moderat" in neuer Umgebung und dann noch mit Begleitung gibt es hier nicht. Es gibt dann nur volle Kraft voraus.