Beiträge von Panini

    Wir üben zwar immer fleißig, aber das hat wohl nix genützt :sweet:

    Ich denk, ab jetzt geht sie nicht mehr gerne zu TA.

    Meine Hündin geht total gern zum TA. Sie findet alle Leute da ganz toll, holt sich immer erst mal Leckerchen und Streicheleinheiten ab, springt von sich aus auf den Tisch und macht alles super mit. Der Arzt, eigentlich ein sehr nüchterner Typ Mensch, hat letztes Mal - sehr untypisch für ihn - scherzhaft gefragt, ob wir sie nicht bei ihm lassen wollen.

    Also alles prima.
    Und trotzdem, wenn ihr etwas wirklich unangenehm ist, bekommt sie Angst und friert ein.

    Ich glaube, den "Ernstfall" kann man einfach nicht richtig üben.

    Habt ihr da Erfahrungswerte? Ich könnte paar Positivberichte, das ein Stück Stoff problemlos vorne oder hinten wieder rauskam, gut gebrauchen.

    Jap. Ein paar Fetzen (wie viel er genau gefuttert hatte konnte nicht ganz nachvollzogen werden da die Decke fast komplett zerfetzt war) einer Kuscheldecke kamen problemlos wieder raus.

    (Die halbe Gummiumrandung einer Fußmatte nicht, da wurde per Spritze nachgeholfen :lepra:)

    Panini ich überlege, wenn das Pubertier so unauffällig ist immer gleich, ob er wohl krank ist :woozy_face:

    Ich auch xD

    Vor ein paar Wochen war er vom einen auf den anderen Tag morgens super ruhig. Lief draußen ohne besonderes Interesse an der Außenwelt an durchhängender Leine neben mir und wenn ich stehenblieb, legte er sich still hin. Da dachte ich „okay, entweder ist das ein wundervoller Ausblick auf den Hund, der er mal sein könnte, aber eigentlich kommt es mir eher so vor, als würde etwas ganz und gar nicht stimmen“. Es hat sich dann als zweitägiger Magen-Darm-Virus entpuppt :tropf:

    Wir waren am Samstag mit beiden Hunden bei Bekannten, die wir in der Junghundegruppe der Hundeschule kennengelernt hatten. Sie haben einen AL-Labrador, der genau so alt ist wie Brodie und mindestens genau so aufgeregt.

    Erst waren wir eine Runde gemeinsam spazieren und anschließend fast 4 Stunden bei ihnen zu Hause.

    Und ich war SO stolz. Erst mal war der Spaziergang sehr harmonisch. Die Leinenführigkeit ließ bei beiden Jungspunden natürlich zu wünschen übrig, alles andere wäre auch utopisch gewesen. Aber ich will mir da jetzt weniger Druck machen. Sogar unsere Hündin lief nicht so gechillt wie sonst, weil es eine komplett fremde Umgebung war.

    Dann bei unseren Bekannten, wo wir auch noch nie waren (wir waren überhaupt noch nie mit den Hunden bei jemand anderem mit Hund) kamen sie super schnell zur Ruhe und lagen beinah die ganze Zeit schlafend hinter unseren Stühlen auf ihren Decken. Brodies Decke lag noch nicht ganz, da hatte er sich schon draufgelegt. Der Labbi hat noch vielleicht 15 Minuten bellend an seinem Platz protestiert (war dort festgebunden), aber dann ist er auch runter gekommen und hat sich in seine Box zurückgezogen.

    Ein paar Tage davor hatte ich Brodie mitgenommen als ich mich mit einer Freundin in einem Cafe getroffen hatte. Auch da hat er einfach 3 Stunden unter unserem Tisch auf seiner Decke geruht :emoticons_look: Und das, obwohl wir solche Situationen nun schon länger nicht hatten, weil wir einfach selten weggehen.

    An beiden Tagen kam außerdem kein Pieps aus dem Collie. Auch wenn es draußen mal Pausen gibt, hat er die letzten Tage kaum gefiept. Total ungewohnt. Man überlegt ja dann, hm, irgendwas ist doch anders.. oh, das Fiepen fehlt! :laola:

    Welche Dinge sprachen denn für dich gegen einen Kromfohrländer?

    Zum einen das Zuchtgeschehen. Das genau auszuführen würde vermutlich hier den Rahmen sprengen und mag andere auch gar nicht tangieren, aber was wir darüber gelesen und dort gehört haben, gefiel uns nicht so.

    Dann manche Eigenschaften, die die Hunde gezeigt haben. Zum Beispiel sind sie, wie man das von Terriern kennt, ständig aus dem Stand auf Taillenhöhe um ihre Besitzer rumgesprungen. Einer hat alles und jeden angebellt, der uns entgegen kam. Sie wurden als Kontrollettis beschrieben. Und noch so ein paar Dinge.

    Ist natürlich wie immer die Frage, was wirklich rassetypisch und was Erziehungssache ist.

    Generell sollen nervöse und sehr skeptische Hunde, die auf fremde Menschen und Artgenossen verzichten können, aber keine Seltenheit sein. Der an dem Tag einzige Rüde kann bei solchen Spaziergängen zB nicht in den Freilauf, wenn noch ein zweiter Rüde dabei ist. Die Leute waren sehr ehrlich, das fand ich gut.

    Was mir neben Optik und Größe gefallen hatte war das moderate Energielevel. Das war absolut kein Vergleich zum Kurzhaarcollie. Und die Hunde hatten im Freilauf keinen so großen Radius.

    Ich habe unter den Begleithunden auch den Kromfohrländer gefunden.

    Die hatten wir auch mal auf dem Schirm (in der 9er-Gruppe der FCI ist es halt fast die einzige Rasse, die nicht super klein, pflegeintensiv und/oder mit Qualzuchtmerkmalen ausgestattet ist).

    Zum unkomplizierten Kennenlernen der Rasse werden regelmäßig in verschiedenen Teilen Deutschlands Spaziergänge angeboten. Hier findest du nähere Infos dazu: https://kromfohrlaender.de/wanderung/

    Seit 2010 gibt es außerdem einen Dissidenzverein, der den Dansk Svensk Gardshund einkreuzt, um den Genpool zu erweitern. Ist daher allerdings nicht dem VDH zugehörig. Die bieten ebenfalls Spaziergänge an:

    Kromfohrländer - Termine
    Kromfohrländer treffen, Kromfohrländerspaziergang, Kromfohrländertreffen,
    www.pro-kromfohrlaender-zucht.de

    Wir waren mal interessehalber auf so einem Spaziergang und fanden die Hunde sehr süß. Deutlich (!) weniger energiegeladen und weniger reizoffen als (zumindest Kurzhaar-)Collies und eine sehr praktische Größe. Am Ende sprachen aber ein paar Dinge für uns dagegen und wir sind beim Kurzhaarcollie geblieben.

    Habt ihr mal versucht, den Blick zu euch damit zu belohnen, dass sie den Reiz wieder angucken dürfen? Also "Schau" Caelan guckt mich an "Geh gucken" Caelan guckt den Reiz an, dann wieder "Schau" und wie bei allem dann irgendwann die Länge vom Schau verlängern. So fällt es Caelan zumindest leichter, sich vom Reiz zu lösen, weil er weiß, dass er den Reiz nicht permanent aus den Augen verliert. Und das natürlich bei wenig spannenden Reizen etablieren, bevor man es mit in Hundebegegnungen nimmt

    Ja, das funktioniert bei genug Abstand UND wenn der andere Hund nicht fixiert o.ä. auch, allerdings schafft er es auch dann noch nicht, sich sehr lange vom Reiz zu lösen. Aber immerhin Mini-Babysteps.

    Ich hab es bei Lucifer mit einem "schau" versucht, was er ohne Trigger auch immer ausführt, in Hundebegegnungen aber nicht schafft.

    In der Hundeschule wurde uns auch zum „Schau“ geraten. Aber sämtliche Hunde, meiner eingeschlossen, konnten das bei stärkeren Reizen nicht zuverlässig leisten. (Kann natürlich auch sein, dass wir es alle falsch trainiert haben :ugly:)

    Ich fand das für uns nicht passend. Es ist im Grunde nur Ablenkung durch einen Trick. Besser als nichts, aber mir ist man da von zu vielen Variablen abhängig. Hier gibt es zB eine Dalmatiner-Halterin, die regelrecht panisch wird, wenn sie bei Hundebegegnungen die Leberwursttube nicht schnell genug aus der Tasche bekommt. Aber ich möchte ja, dass mein Hund den Reiz wahrnimmt und trotzdem gelassen bleibt.