Uns ist es am Freitag nach langer Zeit mal wieder passiert, dass ein fremder unangeleinter Hund in uns reingelaufen ist.
Die Besitzer waren weit weg und machten zunächst gar keine Anstalten, ihrem Hund (ein riesiger Golden- oder Labradoodle) hinterher zu gehen, erst als Brodie sich mit seinem ganzen Gewicht nach vorn in die Leine geworfen hat und erkennbar empört war, weil der andere immer näher kam, gingen sie in unsere Richtung.
Abblocken mit aufgeregten 25 Kilo in der linken Hand hab ich einfach nicht hingekriegt - der andere lief dann um uns herum und näherte sich von einer anderen Seite. Es war eine richtig blöde Situation und ich hab schließlich die Leine fallen lassen, damit Brodie nicht weiter auf dem Präsentierteller stand. Die beiden liefen dann ein Stück weg. Als sie stehenblieben und sich gegenüber standen, hat Brodie den Doodle mehrmals angeknurrt und ihm beide Vorderpfoten auf den Rücken gelegt. Hat der leider auch nicht verstanden und ging immer noch nicht weg.. dann waren die Besitzer da und die Frau sagte "wir haben den noch nicht so ganz im Griff, der ist erst 8 Monate alt". Brodie kam dann zu mir. Der Mann sagte gar nichts, sammelte aber immerhin endlich seinen Hund ein, der wieder hinter Brodie hergelaufen war und deshalb vor uns stand.
Ich ärgere mich so sehr, dass das passiert ist und vor allem darüber, dass ich so hilflos war und meinen Hund nicht schützen konnte 
Seitdem ist die Aufregung bei Hundesichtung natürlich wieder größer. Ich bin so wütend, vor allem auf mich selbst, dass ich mich auf den nächsten fremden Hund, der zu uns läuft, wahrscheinlich in Rugby-Manier draufwerfe 