Beiträge von Panini

    In der Regel baut sich die Erregungslage ja schrittweise auf und ich versuche schon dann einzugreifen, wenn sie noch nicht voll hoch gefahren sind..

    Genau. Mir gings nur speziell um eine Situation wie die beschriebene. Fremder Hund schießt pöbelnd durch Gestrüpp - war also vorher nicht zu sehen - direkt neben einem an den Zaun und der eigene Hund pöbelt von 0 auf 100 sofort zurück. Da war nichts mit schrittweise. Daher die Frage, wie man dann noch einwirken kann.

    Ich muss gestehen, bei nem pöbelnden DSH-Rüden keine 3 Meter entfernt hinter einem so niedrigen Zaun würd ich mich vermutlich auch künftig für „schnell weg hier“ entscheiden, deine Antwort hat mir aber generell sehr weitergeholfen, danke!

    Kasper hat das auch so in dem Alter angefangen. Aber er hat unterschieden, ob das Gegenüber es ernst meint oder nicht. Nur bei Hunden, die ihn ernsthaft fressen wollten, hat er zurück gepöbelt. Aber er ist nicht so „massiv“ wie Brodie. Er ist nie so in die Leine gestiegen, er hat geknurrt und gebellt. Mehr nicht. Ich kann ihn in solchen Situationen, die recht selten sind auch ansprechen. Bei Yoshi sieht die Welt etwas anders aus. Er mag von hinterm Zaun nicht angepöbelt werden und pöbelt dann auch massiv zurück. Das Gute bei ihm ist, dass er mega verfressen ist und ich eine schöne Übungssituation bei uns habe. Pöbelnder Westie hinterm Zaun. Da geh ich jetzt gerne vorbei, um zu üben :lol:

    Ja, Brodie unterscheidet auch genau, ob der Hund es ernst meint. Bei Hunden, die unsicher kläffen, reagiert er gar nicht, die können sogar nah an uns vorbeigehen. Wir gehen auch jeden Montag zusammen mit meinem Vater und seinem extremst unsicheren TS-Hund die Nachmittagsrunde und jeden Montag kläfft der Kleine Brodie erst mal an, um klar zu machen, dass er Abstand will, das nimmt er gelassen hin. Aber Hunde die ihm wirklich unfreundlich gesinnt sind, da hält er gegen.

    Ansprechbar war er gestern null. Theoretisch würde ich das auch gern üben, aber nicht unbedingt bei dem DSH und der Zaunhöhe :tropf:

    So. Mister Collie findet nun wohl, mit knapp 2 Jahren ist man echt wer und muss sich nicht mehr anpöbeln lassen. Man pöbelt einfach volles Pfund zurück!

    Wir gingen an einem Grundstück mit vielleicht 1,20m hohem Zaun
    Zäunchen vorbei, als da plötzlich ein riesen DSH eskalierend an den Zaun geschossen kam. Zack springt mein Hund mit vollem Körpereinsatz und tief bellend hinten an mir vorbei in die Leine, die zum Glück nur 2 Meter lang war, Richtung des Schäferhunds.

    Da war nix mehr an Einwirkung möglich, nur weiterzerren und hoffen, dass der DSH nicht auf die Idee kommt, einen kleinen Hüpfer über den Zaun zu machen.

    Als wir an der Grundstücksecke angekommen waren, hatte ich echt weiche Knie.

    Irgendjemand Tipps für solche Situationen? Ansprechbar war keiner der Hunde. Wahrscheinlich hilft da nur "Augen zu und durch" und weitergehen?

    Finds so schrecklich das die Hunde immer noch tausend mal während der Richter schon dran ist nachgekämmt werden

    Oh ja. Wäre ich Richter, würde ich jeden disqualifizieren, der da mit Kamm in den Ring kommt 😈

    die Richterin hat den KHC nach dem (sehr) kurzen Anfassen ja quasi nicht mehr angeschaut

    Das ist mir auch aufgefallen :skeptisch2:

    Als am Ende dann der Bobtail gewann, ging mir durch den Kopf „wie bei unseren Ausstellungen..“

    Ich musste die ganze Zeit zu dem Finnischen Lapphund und dem DSH im Hintergrund schauen. Die Halterin des DSH war glaube ich froh, als sie den Ring verlassen konnte.

    Sah der BBS eigentlich nur für mich total untypisch aus?

    Nee, ich fand ihn auch untypisch. Nicht mal von der Größe her (der Trend hin zu extrem großen und langen BBS gefällt mir gar nicht), aber vom Kopf.

    Der KHC war für mich wieder eindeutig eine der schönsten / funktionellsten Rassen der Gruppe. Aber der letztes Jahr hatte mir deutlich besser gefallen.

    Also den Labrador fand ich furchtbar :see_no_evil_monkey:

    Ich auch! Der sah ja schon fast molossoid aus.

    Den American Cocker fand ich auch ganz schlimm.

    Gewonnen hätte bei mir der Münsterländer (ist optisch aber generell eine meiner Traumrassen).

    Ich möchte nicht zuuu euphorisch sein, aber gestern wurde ein direkt vor Brodies Nase wild mit seinem Besitzer stöckchenspielender Fremdhund nur mit Fiepen im Sitzen (!) quittiert.

    Wenn ich daran denke, dass er in solchen Situationen "früher" immer wieder groll-bellend in die Leine gesprungen ist, weil Mr. Kontrolletti solche Dynamiken unbedingt stoppen wollte, ist das einfach ein riesen Fortschritt und eine schöne Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind :nicken:

    Wenn es klingelt, wird nicht gebellt, dann gehen die Hunde auf ihre Plätze und bleiben da bis wir sie freigeben.

    Hast du für dieses Feature noch die Bedienungsanleitung greifbar?

    Frage für einen Freund :pfeif:

    Das war recht unkompliziert. Wir haben zum einen die Hundebetten sehr positiv verknüpft und das Hineingehen mit dem Wort „Bett“ belegt (also quasi Deckentraining), und immer wenn es geklingelt hat, ist einer von uns zur Tür gegangen und der andere blieb bei den Hunden, sagte das Kommando und wenn sie ins Bett gingen, wurde sehr großzügig belohnt, oft gab (und gibt) es dort dann auch was zu kauen. Dadurch ist die Klingel wie ein Synonym für das Wort „Bett“ geworden.

    Geholfen hat vermutlich, dass die Hundebetten so stehen, dass Besucher die Hunde auch nicht direkt sehen und sie so nicht „unabsichtlich“ anlocken können. Klingeln / Besuch war also nie mit Aufregung verbunden.