Beiträge von Panini

    Allerdings hat er klar und deutlich drauf rumgeritten dass die alle ballaballa sind, komplett drüber, vollkommen hysterisch, und damit ohne wenn und aber Qualzuchten.

    Gibt es zwei Versionen der Folge? Ich habe ja zitiert, was er gesagt hat und das war schon differenzierter.

    Tatsächlich war ich überrascht, wie sachlich er sich gerade beim Mali geäußert hat, zumal Katharina Adick zuerst den Standard vorlas, inkl. „weder ängstlich noch aggressiv“ - da hatte ich eigentlich damit gerechnet, dass zum Thema Aggression was kommt, aber nicht mal die Vorlage wurde genutzt.

    Beim Mali hingegen kommt gleich :

    ,, Die stehen so unter Strom/sind so drüber dass das Qualzuchten sind! "

    Da wurde also erstmal über die Gesundheit gesprochen, dann über das Wesen, und vor allem ganz deutlich : QUALZUCHTEN!

    Ich hab mir die Folge jetzt extra noch mal angehört weil das gar nicht so in Erinnerung hatte.

    Und tatsächlich redet er doch eher positiv und vernünftig über Malis. Er sagt:

    - „tolle Hunde, wenn man Bock und Zeit dafür hat“

    - „für normale Hundehalter sind sie das Ticket in den Wahnsinn“

    - „für aktive Leute ist das ein toller Hund, die Schlaftablette des Wurfs reicht aber immer noch dicke“

    - „diese Hunde sind wirklich anders“

    - Probleme bekommt man, wenn man nicht mit ihnen umgehen kann, denn ein aus dem Ruder laufender Malinois ist ernsthaft gefährlich

    - Den Grad zu finden zwischen Über- und Unterforderung ist schwierig

    - Besitzer sollten viel Sachkompetenz, Verstand und Präsenz haben

    - „ICH würde mir einen Malinois nicht zutrauen“ (und diese Aussage war tatsächlich auch die, die mir wörtlich vom ersten Hören im Ohr geblieben war und die bei der Reichweite des Podcasts doch sehr positiv zu bewerten ist)

    Das Einzige, was er bemängelt hat, ist die teilweise schlechte Zuchtauswahl (ob das so ist - keine Ahnung), denn Hunde, die nicht mehr zur Ruhe kommen, würden sich schließlich quälen.

    Wie ist das bei euch mit dem Freilauf, also wo lasst ihr eure Schätze da frei laufen und habt ihr keine Angst, dass sie euch abhauen(Wild)? Bzw sind sie schon so gut erzogen dass sie weder zu Mensch noch Hund dann hinlaufen würden? Würde mich wirklich interessieren wie ihr das hinbekommen habt.

    Vielleicht könnt ihr ein bisschen erzählen wie ihr das geschafft habt oder worauf ihr achtet? :smiling_face:

    Wir wohnen „leider“ im Sauerland, hier gibt es fast nur Wald und es geht ständig bergauf, bergab und es ist sehr kurvig. Finde ich für Freilauf jetzt nicht optimal, (beneide alle mit Wiesen- und Feldwegen oder zumindest flachem Gelände, wo man ewig weit gucken kann) aber was will man machen.

    Er kann recht viel frei laufen, halt überall dort, wo man gut sehen kann, und 2x die Woche fahren wir zu einem schönen Auslaufgebiet, wo fast nie jemand ist, da ist dann durchgehend Freilauf drin.

    Menschen und Wildtiere interessieren ihn nicht groß und wenn er doch mal hinschaut, reicht ein „weiter“ und er trabt weiter, das ist natürlich ein Vorteil und deswegen bin ich da auch recht entspannt. Da haben wir aber nicht groß dran gearbeitet, so ist er einfach.

    Bei Hundesichtung wäre er vermutlich weg. Obwohl (oder weil?) wir nie Fremdhundekontakt zugelassen haben. Da hilft bisher nur, sofort ansprechen oder zurückrufen und dann anleinen.

    Das Geheule ist groß. Aber ich denke mir: endlich passiert mal was.

    Auf jeden Fall! Es müsste nur einheitlicher sein. Die Boston Terrier wurden wohl wegen der fehlenden Ruten nicht bewertet.

    Das hätte Richterin A am Freitag aber auch schon auffallen müssen…. So bekommt Richterin B jetzt den Shitstorm ab.

    Ich verstehe halt schon die Tierärzte nicht, die diesen Hunden bzw den Besitzern die für die Ausstellung nötigen Gesundheitsbescheinigungen ausstellen.

    Gerade auf FB gelesen, dass alle Boston Terrier in Dortmund ohne Bewertung aus dem Ring sind, bis auf 2, die haben SGs bekommen.

    Und prompt die üblichen entrüsteten Kommentare darunter, von "der VDH schafft sich ab" bis zu "der Staat kann bei Züchtern nicht genug abgreifen und macht uns deswegen den Ofen aus" :ugly:

    War übrigens eine deutsche Richterin, bei der Europasiegerausstellung am Sonntag. Die finnische Richterin am Freitag hat dieselben Hunde beinah durch die Bank mit "Vorzüglich" bewertet :dead:

    Die zwei gemeldeten Mastino Napoletano wurden an beiden Tagen ohne Bewertung aus dem Ring geschickt.

    Wir bekamen aber immer große Versprechen, und wenn's nicht klappen würde, wären wir nur nicht "konsequent" genug.

    Wir hatten mal ein dreistündiges sog. „Intensivcoaching“ bei einer Trainerin (übrigens eine Empfehlung ausm Forum). Die sagte am Telefon vorher zu mir „Wenn ich bei euch wegfahre, kannst du mit deinen beiden Hunden zusammen leinenführig spazieren gehen.“

    Ja. War tatsächlich so. Ich war überwältigt. Für 2 Tage. Dann hat der Jungspund die Schreckreize, die ich einsetzen sollte um seine Aufregung zu unterbrechen, einfach ignoriert.

    Meine beiden sind ja fern von jeglichen Hundeschulen und Trainer:innen aufgewachsen (und von den Meinungen anderer), und wenn ich mir das hier so durchlese, bin ich da echt auch etwas froh drum.

    Ich würde auch definitiv nicht noch einmal in eine Hundeschule gehen.

    Mit unserer Hündin aus Rumänien, die schon erwachsen zu uns kam, waren wir nicht dort und sie hat sich auch toll entwickelt. Beim Welpen wollten wir dann aber alles noch richtiger machen und waren auch wegen des Kontaktes zu gleichaltrigen Artgenossen in Welpen- und Junghundegruppe. Wir sind leider 2x reingefallen, trotz Empfehlungen und guter Rezensionen.

    Erst mal gab es in beiden Hundeschulen gar keinen Kontakt unter den Hunden. Im Gegenteil, der war unbedingt zu vermeiden.

    Dann hatte man überhaupt kein Konzept für unseren Hund. Dabei ist er gar nicht speziell, er war bloß deutlich energiegeladener als die anderen Hunde dort und nicht so leicht zu beeindrucken.

    Dafür gab es dumme Sprüche, Hundeschule 2 begrüßte uns zum Beispiel mit den Worten "ah, ein Kurzhaarcollie, oh je.. unter Trainern haben die ja den Ruf, alle Psychos zu sein, haha".

    Die ganzen Tipps und teils echt fragwürdige Anleitungen haben uns völlig verunsichert und unser Bauchgefühl total in den Hintergrund gedrängt.

    Seit wir nicht mehr hingehen, hat sich fast alles von selbst aufgelöst.

    Von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Einzug des Welpen dauerte es knapp ein Jahr (Kurzhaarcollie).

    Vermutlich hätte es auch schneller geklappt, wir wollten aber am liebsten von genau der Züchterin und aus der Verpaarung (stand zum Zeitpunkt der Kontaktaufnahme bereits fest) einen Welpen.

    In unserem Fall war es gut, dass wir uns so früh gemeldet hatten, denn am Ende hatte die Züchterin über 150 Anfragen :ugly: - wenn auch nicht alle davon ernst zu nehmen waren, da Corona-Hoch-Zeit.

    Dat is Amiland, natürlich sind dort Riesenschnauzer und AmStaffs bspw kupiert. Von daher finde ich saß erstmal nicht verwunderlich.


    An sich könnte die Liste auch schlimmer aussehen.

    Den Petit Basset find ich nicht schlimm. Nur den Pekingesen und den Frenchie.

    Der Rest sind ja eigentlich ganz funktionale Rassen.

    Da hat man bspw keinen Mastiff, keine übertypisierte Deutsche Dogge, keine andere Bulldogge, keinen Mops,...

    Natürlich ist das nicht verwunderlich, aber es ist traurig, dass das als natürlich, wenn auch "nur" für die USA, angesehen wird. Da waren so viele Hunderassen kupiert, neben den "Klassikern" wie Rottweiler, Dobermann, Schnauzer, Deutsche Dogge usw. fehlte zB selbst dem Zwergpinscher die Rute.

    Den PBGV find ich auch nicht schlimm.

    Allerdings.. in der Toy Group hat nach dem Pekingesen der Shih Tzu den zweiten Platz gemacht, danach English Toy Spaniel (CKS) und auf Platz 4 der Japan Chin.

    Und die Bulldogge hast du hinter Frenchie und Pudel auf Platz 3 der "Non-Sporting-Group" :dead: