Beiträge von Panini

    … faulen junghund?

    Faul ist so ziemlich das letzte Adjektiv, das mir zu Brodie einfällt. Wenn hier eine deiner beschriebenen Situationen vorkäme, wäre ich umgehend auf dem Weg zum Tierarzt :lol:

    Anne_Boleyn : Als Brodie jünger war, hat er auch nie lange nach sowas „langweiligem“ wie Leckerchen gesucht. Gar nicht mal, weil er nicht wusste wie, sondern weil es ihm einfach nicht wichtig genug war. Er hatte doch keine Zeit! Die Welt war so interessant, wozu sich da mit der Suche nach einem schnöden Leckerchen aufhalten :D

    Mittlerweile hat sich das geändert.

    Das Pipigelecke mit Schäumen haben wir auch gerade öfter

    Ist er dann gar nicht mehr ansprechbar?

    Ich frage deshalb, weil es ja an sich erst mal völlig normal ist, dass über die Pipistellen geprüft wird, in welchem Stadium die Hündinnen im Umkreis sich befinden.

    Solange der Hund sich dabei nicht in ein komplett anderes Universum beamt stört mich das nicht. Irgendwie müssen sie sich ja damit auseinandersetzen können um dann irgendwann nicht mehr immer in Verzückung zu geraten.

    Wenn das geht, wieso hat das dann noch niemand für den Menschen auf den Markt gebracht :D ?

    Ich kann mir das nicht vorstellen. Bei uns hat das Gel zumindest gar nichts gebracht, und ich hab es täglich gegeben (zusätzlich zum Zähneputzen).

    Das heißt das auch Zähneputzen bei deinem tier nichts gebracht hat?

    Ja, an einem Backenzahn ist Belag, der weder durchs Putzen (egal ob mit Orozymegel oder Zahnpasta) noch durchs Kauen dieser Orozymestreifen weg geht. Da wird irgendwann wohl eine Zahnreinigung fällig.

    Steht bei Orozyme tatsächlich teilweise bei, dass es ausreicht wenn man es dem Tier nur in den Mund gibt.

    Wenn das geht, wieso hat das dann noch niemand für den Menschen auf den Markt gebracht :D ?

    Ich kann mir das nicht vorstellen. Bei uns hat das Gel zumindest gar nichts gebracht, und ich hab es täglich gegeben (zusätzlich zum Zähneputzen).

    Ok, ich hab mir also scheinbar VIEL zu viel Kopf gemacht xD

    Ich bin mit dem Jungspund auch einfach nur happy. In den letzten Monaten haben sich eigentlich so gut wie alle "Baustellen" aufgelöst.

    Gepöbelt wurde schon lange nicht mehr, das letzte Mal im Urlaub, aber da mach ich ihm keinen Vorwurf. Nachdem ihn ungefähr 10 Fremdhunde angepöbelt hatten, hat er sich beim letzten, kurz bevor wir wieder am Ferienhaus waren, gedacht, jetzt reichts mir.. das war dann allerdings ein Kangal, der frei auf einem Grundstück mit SEHR niedrigem Zaun lebte. Da hab ich dann schnell einen Zahn zugelegt :pfeif:

    hat einen großen Radius, den viele nicht wollen

    Brodie hat auch einen recht großen Radius, meist so 20-30 Meter. Die Retrieverhalter in unserem Freundeskreis finden das viel, Halter anderer Jagdhunde sagen, das ist gar nichts :lol:

    Mir ist das mittlerweile auch egal, er ist ja abrufbar. Warum uns beiden dann den Stress machen und permanent dagegen anarbeiten. Habe mich da früher zu sehr von Leuten bei Instagram beeinflussen lassen, deren Hunde im Freilauf maximal 5 Meter weit entfernt mit angelegten Ohren vor sich hin schleichen, was dann "Orientierung" genannt wird :rollsmile:

    Ich frage mich, in was für Hundesportvereinen oder Hundeschulen manche landen.

    Wenn man mal so hört oder liest, wie oft zig Trainer/innen um Rat gefragt wurden, bis man einen passenden gefunden hatte (oder auch nicht), dann kommt das leider echt häufig vor.

    Uns konnten 3 Trainerinnen keine zum Hund passenden Ratschläge geben. Bloß 08/15-Tipps, die wir selbst durch Eigenrecherche auch schon gefunden und versucht hatten (als Beispiel: beim Thema Leinenführigkeit, lange unsere Baustelle Nummer 1, sowas „innovatives“ wie Zickzacklaufen, Richtungswechsel, umdrehen, stehenbleiben, Hund blocken / am Vorbeilaufen hindern, hinten halten usw. - und nix davon hat gefruchtet. Trainerin Nummer 4 hat dann vor ein paar Wochen endlich eine zum Hund passende Methode gewusst und nun ist er im Alltag schon prima leinenführig).

    Die zweite der 3 Trainerinnen - ich hatte letztens auch von deren Show-Methode berichtet - war mir hier im Forum von einer Gebrauchshundehalterin empfohlen worden. Soviel zu dem oft gelesenen „vielleicht kann dir hier ja jemand einen Trainertipp geben“ :hust:

    Trainerin Nummer 3 sagte beim Kennenlernen „oh, ein Kurzhaarcollie, das sind alles Psychos“ - fühlt man sich direkt gut! - und irgendwann dann ratlos „naja, manchen Hunden ist Kontrolle halt so wichtig, da kann man nix machen“.

    Eine andere sagte mit verzogenem Gesicht, als er, mit knapp einem Jahr und in fremder Umgebung, aufgeregt fiepend aus dem Auto sprang (er hat nicht mal gebellt!) „ist der immer so?????“

    In den beiden Hundesportvereinen, die wir besucht haben, waren die Trainerinnen deutlich (!) entspannter.

    Im ersten Verein haben wir uns Agility angesehen. Er ist für mein Empfinden schier ausgeflippt, immer wieder bellend in die Leine usw., und die Trainerin sagte hinterher nur lässig „da haben wir schon viel schlimmeres gesehen“.

    Im zweiten Verein haben wir beim Obedience zugesehen und werden da auch bald mitmachen. Er ist jetzt ein Jahr älter und Dynamik fremder Hunde triggert ihn nicht mehr so, er war aber schon noch recht aufgeregt. Die Trainerin war aber auch super locker und meinte „hat er doch super gemacht. Wenn er das Arbeiten fremder Hunde in seiner Nähe noch nicht so gut aushält, tasten wir uns halt langsam ran und üben mit ihm vielleicht erst mal auf dem anderen Platz“.

    So sollte es überall sein, aber ich hab den Eindruck, dass viele Hundeschultrainer mit anspruchsvolleren Hunden einfach nicht können. Deren Hauptklientel sind „Familienhunde“ und wer in das Schema nicht passt, der hat Pech.