Unsere werden in Rumänien gar nicht mehr getestet. Die Schnelltests sind nicht wirklich aussagekräftig und die anderen für die Orga nicht mehr zu bezahlen.
So ähnlich wurde uns das vom Tierheim, das Amy importiert hatte, auch gesagt. Aufgrund der langen Inkubationszeiten von bis zu 6 Monaten wird vor der Ausreise und auch nach der Ankunft nicht getestet. Das ist, je nachdem wie schnell der Hund vermittelt wird, Aufgabe der neuen Besitzer.
Wir sind zwiegespalten, ob es noch mal ein Hund aus Rumänien werden würde. Amy ist ein mega toller Hund, super lieb, clever, chillig, und gerade mit Artgenossen einfach vollkommen souverän. Allerdings gibt es auch ein paar Dinge, die man so bei einer passend ausgewählten Rasse vom Züchter nicht hat. Durch unseren Zweithund haben wir den direkten Vergleich täglich vor Augen. Mitgebracht hat Amy zB eine Fehlprägung auf (Hunde-)Kot und generell setzt ihr Hirn bei allem Essbaren völlig aus. Das ist nicht so lustig wie es vielleicht klingt und in der Ausprägung auch sicher nicht normal.
Ohne Anleitung würde sie ständig jagen (man kann sie im Freilauf nie aus den Augen lassen), jegliche Sondersituationen überfordern sie (in der Stadt wäre sie absolut falsch aufgehoben) und sie ist sehr eigenständig - für Futter macht sie zwar fast alles, ohne Futter aber fast nichts. Körperkontakt ist auch nicht so ihr Ding, sie lässt sich zwar gern streicheln, aber immer nur kurz und geht dann wieder.
Ok, das sind alles keine dramatischen Sachen, wir können damit auch gut leben. Aber künftig wird es wohl immer zwei Kurzhaarcollies hier geben.