Beiträge von Panini

    Ehrlicherweise verstehe ich das Problem mit den Hütehunden und den Hundeschulen nicht.

    Zumal Hütehunde ja nun auch nicht so selten sind. Aber die Hauptzielgruppe von Hundeschulen scheinen irgendwie Retriever und kleine Mixe zu sein. Wir waren auch die Einzigen mit Hütehund in unseren Kursen.

    Die aufgeregte(re) Art und der Arbeitseifer des Collietiers hier führten regelmäßig zu dummen Kommentaren, es gab absolut keinen Ansatz für unsere Probleme zB mit der Leinenführigkeit und die „Auslastung“ sollte natürlich über den Futterbeutel erfolgen (als ich mal sagte, dass ich mir auch „richtigen“ Hundesport vorstellen könnte gab es beinah einen Shitstorm).

    Genau den Vorteil hätte ich aber gebraucht, andere Hunde sind ja für Nevio das spannendste

    Falls es dich tröstet: Wir waren von Anfang an in einer Hundeschule, erst Welpengruppe, dann Junghundegruppe. Haben im Junghundealter dann noch einmal die Hundeschule gewechselt (und in insgesamt knapp 1,5 Jahren viiiiel Geld für Gruppenkurse ausgegeben).

    Die Hunde durften dort nie Kontakt zueinander haben, beide HS hatten das Konzept, dass die Hunde vorrangig lernen sollten, sich in Anwesenheit anderer Hunde zu konzentrieren. Und was ist? Fremde Hunde waren und sind nach wie vor das spannendste für Brodie :rollsmile:   

    Ich denke das ist einfach auch Charaktersache.

    Ah, und wie SavoirVivre haben wir in den HS rein gar nichts für unseren Alltag hilfreiches gelernt, im Gegenteil, die Trainerinnen konnten mit Hütehunden überhaupt nicht und alles war komplett 08/15.

    Ich hab daraus den Schluss gezogen, dass ich nie wieder einen Hundeschul-Gruppenkurs besuchen werde.

    Wir lernen bei Hundebegegnungen das Signal "schau" einzusetzen.

    Da würd ich auch wechseln.. so lernt der Hund nie, sich mit der Situation auseinander zu setzen, sondern wird nur abgelenkt. Sieht man auch daran, dass es nach 1,5 Jahren noch gleich ist.

    Mag für manche ok sein, wenn ihr Hund im Kommando dann ruhig ist, nur der Hund lernt halt eigentlich nix dabei.

    Trainerin 1 von den Alternativen wäre bei mir aber auch sofort raus. Niemals Leckerchen und vor allem „an der Beziehung arbeiten“ verheißen nichts Gutes.

    Merkt ihr da auch so einen Unterschied zwischen (halb) angeleint und völlig frei?

    Hmmm.. Brodie war stets der Meinung, dass eine Leine, egal wie lang, eher eine Empfehlung als eine verbindliche Vorgabe ist :ugly: Entsprechend ist er auch in eine 10m-Schleppleine immer mal wieder reingelaufen, allerdings deutlich seltener als in kurze Leinen.

    Aber er hat schon unterschieden, ob er ganz frei ist oder ob da noch ein Stück Plastik an ihm hängt. Mit Schleppleine fehlten so die letzten 10% Druck, würde ich sagen xD Zoomies hatte er aber noch nie so wirklich und dieses kopflose rumrennen, sobald die Leine ab ist, auch nur als ganz junger Junghund. Das kam echt schon ewig nicht mehr vor.

    Seit ein paar Monaten gibt es hier nur noch „ganz“ frei oder kurze (max. 3 Meter) Leine. Es ist so schön, dass sein Gehirn plötzlich in der Lage ist, sich länger als 2 Meter aufs gesittete an der Leine laufen konzentrieren zu können, dass ich auch schon fast verdrängt habe, wie ätzend das Thema Leinenführigkeit bei uns war :hundeleine04:

    :D

    Scheint leider gelöscht worden zu sein oder wo kann ich das finden?

    Unter seinem Post zu der Folge von letztem Samstag. Wenn du auf „relevanteste Kommentare“ gehst, direkt der zweite..

    Hoffe so klappt’s:

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    Bei Facebook hat u.a. eine Jägerin das „Training“ mit dem Setter sowie die Aussagen über den Hund kritisiert.

    Rütter antwortete ihr daraufhin in seiner mittlerweile leider gewohnten Art mit lauter Lachsmileys und „you made my day“.

    Wann ist der denn so kindisch geworden? Der war doch früher nicht so?

    Zur nächsten Folge:

    Spoiler anzeigen

    Da geht es weiter mit Dexter.

    Und mit einem pöbelnden (HSH?-)Mix. Dieselbe Trainerin, die in der letzten Folge dem netten Labbi noch ganz locker den Schnauzgriff verpasst hat, sagt in dieser Folge „also bei dem mache ich den Schnauzgriff lieber nicht“ und greift auf die altbewährte Wasserflasche zurück 🙃

    Ach so, wir üben zu Hause nichts, weil es am Ende eh nichts bringt, weil die Situation eine andere ist als zu Hause und wenn Schmerzen dazu kommen, ist eh alles anders.

    Seh ich auch so. Den Ernstfall mit völlig anderen Emotionen als zu Hause kann man nicht üben.

    Seit es mal eine Kotzspritze und anschließendes Rönten (ohne Narkose) beim Tierarzt gab, friert Brodie ein sobald er auf dem Tisch steht. Ich nehm ihn dann vorn in den Arm und er erträgt die Behandlung. Von der früheren Fröhlichkeit ist seit besagtem TA-Termin aber nix mehr da. Da hilft es auch nicht, dass ich zu Hause alles mit ihm machen kann und alles Üben der Welt ändert da nichts dran.

    in solchen Situationen direkt am Halsband.

    Das hat bei uns nur zu noch mehr Anspannung geführt, genau wie Leine kurz halten („oh, der Hund da ist anscheinend RICHTIG komisch, alles klar, da häng ich mich mal noch mehr rein“).

    Geklappt hat am Ende, als ein Baustein von vielen, weiter auszuweichen, größere Bögen zu gehen, den anderen Hund überhaupt nicht beachten, den Collie dafür freundlich fürs Nicht-Explodieren zu loben, die freie Hand wie eine Scheuklappe zu nutzen und auch die gewünschte Richtung damit zusätzlich vorzugeben.

    War learning by doing.

    Ein Trainertipp war, wenn die Raumvorgabe „abgewandte Seite“ nicht reicht (ich wünschte ja, es wäre so einfach gewesen), schon beim kleinsten Fixieren einmal schnell in die Seite zu treten, um die Erregung zu unterbrechen :ugly: Das hätte sicher super funktioniert! (Und sowas auch noch von ner ehemaligen Dogs-Trainerin.)