Beiträge von Panini

    War zu spät zum Editieren.

    Hier passt der Collie auf während ich im Bad bin. Kurz drauf hat er sich dabei hingelegt:

    Externer Inhalt i.ibb.co
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Die Rumänin beim Aufpassen:

    Externer Inhalt i.ibb.co
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    loader deutsch

    Und beide gemeinsam im Garten, wobei sie eben meist nicht lange „aktiv“ aufpasst, sondern sich zum Dösen hinlegt:

    Externer Inhalt i.ibb.co
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    an strategisch günstigen Plätzen hingesetzt

    hochkonzentriert die Umgebung beobachtet

    baut sich zu Hause als erstes wieder auf seinen Lieblings-Ausguckplätzen auf

    Danke für die Antwort =)

    Mein Collie hält sich also für einen Spitz xD

    Seine Art des Aufpassens ist „sichtbarer“ als zB die meiner Hündin.

    Er macht das aber nur, wenn ich in dem Moment beschäftigt bin, zB weil ich im Bad bin, liegt idR dabei, fährt nicht hoch und hört auf wenn ich es sage. Deswegen darf er das. Gerne sogar.

    Hätte einfach gedacht, dass das jeder Hund so oder ähnlich macht.

    Ein Hund der jede Bewegung draußen meldet ist aber doch kein (guter) Wachhund.

    +

    Bewachen ist halt in erster Linie das Zuordnen von Außenreizen ohne herumzubrüllen.

    So seh ich das auch.

    Meine Hündin ist ja aus Rumänien und mMn dafür ein gutes Beispiel. Sie liegt am liebsten den ganzen Tag einfach rum und döst, bekommt dabei alles mit, reagiert aber auf so gut wie nichts. Auch bei Spaziergängen registriert sie ALLES, ordnet aber 99% völlig korrekt als unwichtig ein und bleibt ruhig.

    Der Collie ist draußen noch zu abgelenkt von den Gerüchen um immer alles mitzukriegen, passt drinnen aber auch gut auf (soll er auch). Er meldet uns ebenfalls nur die Dinge, die er richtig seltsam findet. Da lernt er noch, also statt 1% hält er einfach gesagt vielleicht so 3% für meldenswichtig.

    Jetzt frag ich mich: Ist Aufpassen und im Ernstfall melden denn nicht völlig normales Hundeverhalten?

    Collies, obwohl ehemalige Bauernhofhunde, fallen den meisten Menschen ja nicht als erstes ein, wenn von Wachhunden die Rede ist. Meine Hündin als typischer rumänischer Hofhund-Mix schon eher.

    Inwiefern ist das Wachverhalten eines „echten“ Wachhundes wie zB Hovawart denn noch mal anders?

    Bei der DSH Hündin im Crufts Video löst sich der Buckel, der abfallende Rücken, die schlackerige, überlange Hinterhand ja auch im Laufen nicht plötzlich in Luft auf.

    Es wirkt immer so, als hätten diese Show-DSH zu lange Hinterpfoten und zu starke Winkelungen. Funktional sieht das definitiv nicht aus, zumal sie in Bewegung ja wie du auch sagst nicht besser aussehen.

    Kennt er denn das Prinzip der Umorientierung überhaupt? Also dreht er sich bei anderen Reizen zu dir um? Wenn nicht, dann würde ich ihm erstmal beibringen, dass es diese Möglichkeit überhaupt gibt. Und das erstmal nicht bei Hunden, sondern anderen leichteren Reizen.

    Absolut. Ich hab das auch von kleinauf immer bestätigt. Er hält sehr viel Rücksprache mit mir, egal ob an der Leine oder im Freilauf und bei fast allem was er sieht. Nur bei Hunden nicht :ugly:

    Sie denken nicht nur, sie werden!
    kenne mit Tiny ja auch solche Szenarien, mit Tut nix auf dem Boden. Da gibt es ordentlich negatives Feedback, wenn dem Hund aufgeholfen wird und auf Abstand gebracht wird.

    Ich zeige oder sage halt schon deutlich, dass wir keinen Kontakt an der Leine möchten. Da müsste eigentlich jedem klar sein, dass ich definitiv nicht negativ urteile :sweet:

    Und es geht ja auch nicht nur um große Hunde die sich hinlegen. Wenn zB (ist wirklich so passiert) jemand mit seinem super aufgeregten, brüllfiependen 5 Kilo-Chinese Crested bei uns stehen bleibt (weil sein Hund so unhaltbar "stark" zu uns gezogen hat), obwohl ich extra ausgewichen und zu einer Bank gegangen bin, wodurch mein 25 Kilo-Hund sich auch langsam aufregt und obwohl mein 22 Kilo-Hund einfach überhaupt kein Interesse zeigt, frag ich mich schon, wieso man denn nicht einfach weitergehen kann, sondern lächelnd fragt, ob die Hunde sich nicht doch Hallo sagen können :rollsmile:

    Dazu ist zum einen nicht jeder bereit und wenn Publikum dabei zusieht, wie man Schroff mit einem "Tut nix" umgeht, braucht man auch etwas dickeres Fell.

    Ja, ich denke auch, dass das wohl der Grund ist.

    Wobei man ja gar nicht zwingend schroff werden muss. Mit den Füßen leicht unter den Hund um es ihm ungemütlich zu machen reicht ja oft schon, damit sie doch lieber aufstehen.

    Aber vielleicht denken die Leute, dass sie selbst dann schon negativ beurteilt werden.

    Hundebegegnungen sind ja im Moment noch Thema bei uns.

    Bei uns auch. Nicht nur im Moment :lol: Manchmal denk ich, das wird vielleicht immer Thema bleiben.

    Man sagt ja, den Hund bei Umorientierung belohnen. Nur guckt er wenn er einen Hund sieht, meist nicht mehr woanders hin, also auch nicht zu mir. Nicht bei 10 Meter Entfernung, nicht bei 20 und auch nicht auf Ansprache. Nicht nach 5 Sekunden und auch nicht nach 50. Wenn ich nicht umdrehe oder weitergehe und ihn mitnehme, starrt er wirklich so lange einfach dahin, bis der andere komplett verschwunden ist.

    Ich fürchte, das haben u.a. wir dadurch verbockt, dass wir "früher" fremde Hunde immer rigoros vertrieben haben. Je länger wir das so gemacht haben, desto aufgeregter wurde er bei Hundebegegnungen (und wir haben es ewig nicht verstanden und immer gedacht "Mensch, wir machen es genau nach Anleitung, aber es ändert sich nichts" :roll: ).

    Gestern kam mal alles zusammen. Uns entgegen kam ein Mann mit einem Golden Retriever.

    Wegbreite keine 2 Meter, rechts ein steiler Abhang nach unten, links ein mit Brombeeren bewachsener Steilhang nach oben.

    Hinter uns näherte sich ein Mann mit einem unverträglichen Schäferhund.

    Also sind wir weiter gegangen.

    Der Golden Retriever wurde natürlich nicht auf die abgwandte Seite genommen und legte sich plötzlich einfach in der Mitte des Weges hin.

    Der Besitzer blieb prompt stehen und sagte lächelnd "das macht er immer". Er hatte noch nicht ganz ausgesprochen, da sprang sein Hund auf in unsere Richtung, was wegen der kurzen Leine nicht richtig funktionierte, und legte sich direkt erneut hin. Daraufhin ist Brodie dann explodiert. Sprang bellend und knurrend in die Leine und war völlig außer sich. Was immerhin dazu geführt hat, dass der Mann seinen Hund nicht noch näher heranließ.

    Mittlerweile bin ich in solchen Situationen gelassen. Ich hab ihn einfach weiter auf der abgewandten Seite vorbei geführt, unser Weiter-Signal gegeben und dann waren wir auch schon vorbei.

    Schön ist natürlich anders. So richtig weiß ich für solche zum Glück sehr seltenen Situationen aber auch keine Lösung, außer stumpf weitergehen.

    (Übrigens generell so ein Phänomen: Wieso gehen Leute nicht weiter wenn ihre Hunde stehen bleiben oder sich hinlegen bzw. bewegen ihre Hunde zum Aufstehen? Hab das mittlerweile schon oft erlebt. In der Kombi 50 Kilo-Frau und 35 Kilo-Hund kann ich das ja noch zumindest nachvollziehen, aber meist sind die Gewichtsverhältnisse deutlich zugunsten der Menschen verteilt oder, wie in diesem Fall, es sind kräftige Besitzer, die in der Lage sein sollten, den Hund zu bewegen. Zumindest ein Stück.)