Beiträge von Panini

    Könnt ihr wasserdichte Schuhe (keine Gummistiefel) empfehlen, die bezahlbar sind, aber trotzdem auch nach Monaten noch wasserdicht sind?

    Die Baak Dogwalker. Habe meine seit 2 (? mindestens) Jahren, noch nicht ein Mal geputzt oder imprägniert, und sie sind immer noch perfekt wasserdicht, dabei laufe ich regelmäßig durch Matsch und über nasse Wiesen.

    Ich hätte hier auch eher an nen gemäßigten Herdenschutz(mix)hund aus dem Tierschutz gedacht.

    Danke, ich dachte schon ich wäre die einzige.

    Würde hier meiner Meinung nach auch perfekt passen. Nicht als Direktimport, aber von einer Pflegestelle, wo man den Hund kennenlernen kann definitiv. In dem Fall dann aber auch kein Jungspund, sondern ein erwachsener Hund ab ca. 3 Jahren, der besser einschätzbar ist und weniger "Junghundenergie" hat.

    Wir sind mindestens zu dritt xD

    Ich sehe hier einen der typischen osteuropäischen kniehohen Mixe, wo häufig zwar irgendwann mal was hsh-mäßiges mitgemischt hat, deren Eigenschaften aber eher gemäßigt vorhanden sind. In der Regel sind diese Hunde ausgeglichen, super mit anderen Hunden und sehr genügsam was Beschäftigung angeht. Klingt oft so negativ, aber wenn man ehrlich ist, wollen 95% der Hundehaltenden einfach „nur“ einen Hund, der mit Spaziergängen und Alltagsleben zufrieden ist, und das ist auch überhaupt nicht verwerflich.

    Dafür muss man bloß mal in die Hundesportvereine schauen. In unserem HSV sind wenn’s hochkommt 70 aktive Mitglieder vs über 10.000 bei der Stadt angemeldete Hunde.

    Meine Rumänin würde perfekt zu euren Wünschen passen ;)  Die kam als bereits erwachsener Hund zu uns. Nach dem erstenJahr waren ihre kleinen Unsicherheiten, die Skepsis gegenüber Fremden usw. kein Thema mehr. Das Jagdinteresse war etwas mehr Arbeit, aber heute kann sie zu 99% ohne Leine laufen.

    Im Gegensatz zu meinem Kurzhaarcollie. Den empfinde ich als anspruchsvoller und von anderen Leuten wird das auch gespiegelt.

    Natürlich gibt es aber auch ruhigere Rassevertreter und er ist auch ein wunderbarer Hund, super lieb, jagt null, aber eben das Gegenteil von geduldig und sehr impulsiv, muss häufig gebremst werden. Und er wäre sehr unglücklich, wenn er allein im Erdgeschoss schlafen müsste :sweet:

    Wo in Niedersachsen wohnt ihr denn? Falls ihr mal ein paar Exemplare live sehen möchtet, in Wagenfeld gibt es eine gute Züchterin, bei der u.a ein Sohn meines Rüden lebt.

    Also meines Wissens nach brauchtces mehr wie wenig Meldungen für einen Titel. Denn selbst alleine reicht nur V nicht sondern man braucht V olus Anwartschaft und die gibt es nicht automatisch gratis dazu

    Die gibt es in Deutschland in den allermeisten Fällen dazu. Wir haben nicht einmal das V1 gemacht und keine Anwartschaft bekommen.

    Mit 3x V1 ist man dann Deutscher Jugendchampion und mit 5x V1 Deutscher Champion. Also wirklich keine mega Leistung.

    Zusätzlich dürfen sich bei den großen Shows die beiden erwachsenen Rassebesten und die beiden besten Junghunde außerdem Bundessieger bzw. Bundesjugendsieger nennen.

    Klar ist es ein katastrophales Signal, wenn QZ-Vertreter auch noch BIG oder BIS werden. Aber wie ein Mops aussehen „muss“ ist in den Köpfen der Menschen verankert, ohne dass die meisten davon je ein Ausstellungsergebnis gesehen haben.

    die vielen positiven Schaubewertungen, die ausgerechnet diese maximale Extremform mit Titeln, Schleifen und Pokalen auszeichnen. Und das eben nicht auf der Vermehrerschau in Hintertupfingen, sondern auf VDH-FCI Scauen.

    Bei den paar Möpsen, die noch ausgestellt werden, bedeutet das ähnlich viel wie bei all den seltenen Rassen mit kaum Meldezahlen - so gut wie nichts.

    Bei der Bundessieger-Show in Dortmund im November waren ganze 8 Möpse gemeldet (zum Vergleich: Beim Black and Tan Coonhound waren es genauso viele Meldungen), davon waren 6 auch tatsächlich da.

    Jede Rasse wird für die Bewertung nach Geschlecht und dann noch mal nach Altersklassen getrennt.

    Diese 6 Hunde sind dadurch jeweils ganz allein in ihrer Klasse gestartet und haben sie deshalb, welch Wunder, auch gewonnen. 4 davon haben ein V bekommen. Dafür gibt es eine Schleife oder einen Pokal, je nachdem was der die Rasse an dem Tag betreuende Verein gekauft hat.

    So einfach wird man „Sieger“ und geht dekoriert nach Hause.

    Das soll nicht heißen, dass ich pro Mops bin, gewiss nicht. Das soll bloß den „Wert“ dieser Titel etwas einordnen. Es bedeutet nichts, taugt aber dennoch zur Profilierung und sieht nach außen hin schlecht aus.

    Chesapeake Bay Retriever

    Hat uns auch mal interessiert. Aber was man so liest, deutet alles darauf hin, dass das deutlich schwierigere Hunde sein können (!) als Kurzhaarcollies. Zumindest ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie jagen, spezifischere Auslastung benötigen und nicht so freundlich und verträglich sind, definitiv höher..

    Ridgeback fänd ich vom dem was ihr euch wünscht tatsächlich ebenfalls passender als Kurzhaarcollie. Wiegen ca. 10 Kilo mehr, aber trotzdem viel weniger als ein IW.

    Es gibt absolut von - bis, sowohl wesenstechnisch (meiner hat zB gar keine Geräuschangst) als auch optisch.

    Die optischen Unterschiede fallen natürlich sofort auf, gerade im direkten Vergleich.

    Sturm von Fuchshexchen :

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    Ole, ebenfalls Deckrüde mit VDH-Papieren, aber von einem Züchter der den anderen Typ bevorzugt:

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    Mag jemand etwas mehr zu der Collie-Zucht in der DDR schreiben?

    So mega viel findet sich nicht zum Nachlesen. Hier zB ein Interview mit einem früheren Colliezüchter:

    https://issuu.com/cfbrh/docs/cr_2023_04/s/29377834

    Zitate:

    "Die Zuchteinstufung untergliederte sich in Körung und Zuchttauglichkeitsprüfung (ZTP). Für die Körung waren die Anforderungen höher angesetzt als bei der Zuchttauglichkeitsprüfung.
    Der größte Knackpunkt bei der Vorbereitung eines Collies zur Körung war der Schutzdienst.

    Viele schöne Collies kamen nicht in die Zucht, da sie die Anforderungen im Schutzdienst nicht erfüllten.

    ...

    Wir wussten, dass man nur DDR-Sieger werden konnte mit einer bestandenen Schutzhund- oder Fährtenhund Prüfung.
    Unser erster Collie-Rüde „Amor“, hatte im Alter von 15 Monaten die Schutzhundeprüfung I bestanden.
    Im Jahre 1980 wurde unser Collie-Rüde „Greif vom Schloß Ramstedt“ das 1. Mal DDR-Sieger.

    „Greif“ war zu DDR-Zeiten der erfolgreichste Deckrüde. Er hatte 108 Deckakte zu verzeichnen, darunter waren 104 Hündinnen trächtig."

    -> 104 Würfe, wtf! Wundert sich noch jemand über die hohen Inzuchtwerte beim Collie?

    Einer der Söhne dieses Greif war Andy vom Königshof:

    https://www.yumpu.com/de/document/vi…google_vignette

    Lucifers Mama

    Spannend, ihr Vater kommt ja aus Israel. In dem Kennel sind auch einige KHC-Würfe gezogen worden.

    In den Bopparder Hamm-Collies findet sich außerdem eine amerikanische Linie, die ebenso in zig Kurzhaarcollies (meinem zB) ist, da gleich mehrere Nachkommen nach Deutschland, u.a. von der aktivsten KHC-Züchterin, importiert wurden und es immer einen Run auf die Ami-Importe gibt.

    Sowas herauszufinden dauert aber. Ich hab dafür gerade noch mal akribisch diverse Pedigrees durchgesehen und verglichen. Mir kann keiner erzählen, dass man sowas als "normaler" Welpenkäufer einer vermeintlichen Begleithunderasse im Vorfeld macht. Man muss dafür ja auch wissen, wo man die - teilweise nicht vollständigen - Datenbanken findet (LHC und KHC haben auch noch verschiedene), wie man Name XY einschätzen kann, und wie die Nachkommen sind weiß man idR auch nicht. Ist ja nicht so, als würde das bei den Collies irgendwo offiziell und am besten auch noch für beide Varianten nachgehalten ;)

    Bzgl Collies :

    Immer wieder wenn ich einen sehe fallen die dadurch auf dass sie nicht auffallen.

    Daraus kann man nur überhaupt nichts schließen. Die Malis, die ich hier ab und an sehe, sind auch unauffällig.

    hier steht ja bspw auch dass es beim Collie wohl Unterschiede gibt

    Genau. Das steht dann zufällig mal in Threads wie diesem, den gäbe es aber ja nicht, wenn Yelly nicht auch die Leute angesprochen hätte, die nicht die easy going Exemplare erwischt haben. Und so richtig hilft es ja auch nicht, zu wissen, dass es in der Rasse von total drüber bis Schlaftablette alles gibt, wenn man nicht weiß woran man das vorher erkennen kann. Der Rüde von Solumna hat bspw. einen Vollbruder, der das ziemliche Gegenteil von ihm ist (damit will ich nicht sagen, dass Caelan total drüber ist, das trifft eher auf meinen Hund zu ;) ).
    Beim (KH-)Collie ist es ein bisschen wie Lotto spielen. Es gibt gerade beim KHC nicht mal wirklich Linien, viele Züchter machen halt 1-5 Würfe mit der Familienhündin und hören wieder auf. Es gibt keine Wesenstests, es gibt keine Datenbanken wo Prüfungsergebnisse von Vorfahren direkt ersichtlich sind etc.
    Auf vielen Züchterseiten stehen dieselben nichtssagenden Sätze, sowas wie "wir achten auf Wesen, Gesundheit und Typ", manche Züchter bezeichnen sich als Züchter von Sporthunden, weil die Hunde halt bewegungsfreudig sind, machen aber gar keinen Sport mit ihnen und die Nachkommen sind auch nicht im Sport.. Bei dem ein oder anderen LHC-Züchter steht zumindest, dass sie den "amerikanischen Typ" mit weniger Fell züchten. Auf der Seite der Züchter von Lani und Lucifer steht übrigens überhaupt nichts.