Beiträge von Panini

    Ich finde blocken bei etwas härteren und wesensfesten Hunden schon nahezu nutzlos weil einfach viel zu wenig aversiv und nachhaltig. Da bist doch dauernd am korrigieren wie in Dauerschleife und sobald die Außenreize auch nur etwas stärker werden verpufft der Effekt wieder. Absolut null nachhaltig,

    Wirklich exakt meine Erfahrung mit meinem KHC.

    Bei meiner Rumänin dagegen hat blocken super funktioniert. Die ist aber auch nicht so schnell unterwegs, deutlich gemütlicher, sanfter und viel weniger reizoffen.

    (Ein mMn schönes Beispiel dafür, dass man nicht vom vermeintlichen Hundetyp auf die passende Methode schließen kann. Die meisten würden wahrscheinlich denken, dass so ein rumänischer Hofhundmix deutlich „härter“ sein müsste als ein Kurzhaarcollie).

    Ich kenne S.F. auch nur dank Instagram und folge ihr aus Gründen nicht. Diese one-fits-all-nurmeinemethodebringtdasglück-Trainer finde ich echt anstrengend.

    Habt ihr damit Erfahrung bei großen Hunden?

    Ja, ich hatte so eine Box eine Zeitlang, weil unsere Hündin anfangs absolut nicht in den Kofferraum zu bekommen war. Meine Hündin ist 55cm hoch und wog damals 32 Kilo (später dann immerhin noch 23).

    Die Boxen sind hübsch und auch gemütlich, im Grunde eben die schicke Version dieser Rücksitzdecken, die man an Vordersitzen und Rückbank befestigt.

    Mich hat etwas gestört, dass die Rücksitze damit quasi unbenutzbar waren. Aber schlechtes kann ich nicht berichten. Durch die hohen Wände flogen nicht mal besonders viele Haare im Auto herum.

    Welche Erfahrungen habt ihr gemacht mit unterschiedlichen Konstellationen Gleichgeschlechtlich oder Rüde-Hündin.

    Unsere Hündin kam kastriert zu uns und 2 Jahre später zog ein bis heute intakter Rüde ein. Gibt keinerlei Probleme, die beiden verstehen sich super, obwohl sie sehr verschieden sind.

    Aus verschiedenen Gründen kommen für uns künftig aber nur noch Hündinnen in Frage.

    Bin mega zufrieden. Nach etwa 2 Jahren Pöbelei inklusive dabei in die Leine rasen scheint es nun mit 3,5 Jahren tatsächlich überstanden. Seit Wochen ist kein nerviger Vorfall mehr gewesen. Gestern dann noch ein ungeplanter Härtetest: Im Wald fuhr auf dem unteren Weg, keine 20 Meter von uns, eine Radfahrerin mit unangeleintem, sehr spannigem Weimaraner her. Also alles, was Brodie total triggert: Fixierender Fremdrüde plus (Hunde-)Dynamik. Ich hab vorsichtshalber in Halsband und Geschirr gegriffen und er hat auch tatsächlich minimal nach vorn gezuckt, aber auf ein "nein" weggeguckt und sich sehr schnell abgeregt. Man. Echt super. Früher wäre er einfach losgeschossen und der Spaziergang wäre danach quasi vorbei gewesen.

    :laola:

    Ich sehe weder einen Hütehund im Allgemeinen noch diesen Hund im Speziellen im MT. Der Hund entscheidet die Richtung, der HF ist meistens nur ein limitierender Faktor. Und der Hund soll sich auch deutlich gegen den Hundeführer durchsetzen können. Ich gebe die Führung an den Hund ab.

    ach krass … muss ich meinem Hütehund mal erzählen, dass sie ab jetzt bitte nicht mehr so gut darin sein darf, weil das steht nicht in der Beschreibung

    Wie ich das verstanden habe, ging es ja nicht unbedingt darum, dass Hütehunde nicht - zumindest fun-mäßig - gut darin sein können, sondern dass der Hund dabei eigenständig arbeitet und das je nach Typ und Themen nicht so förderlich ist (ich würde genau deswegen mit meinem auch nie MT machen).

    So wendig wie Border ( und in gleicher Größenordnung Mali/Herder) sind die halt nicht

    Nicht so wendig wie ein Border und „zu behäbig für Agility“ ist aber ein großer Unterschied.

    Und weniger wendig als ein Mali.. kommt auch drauf an. Der Mali in unserer Gruppe mit seinen 37 Kilo hat von seiner Besitzerin den Beinamen „Traktor“ bekommen.