Beiträge von Panini

    Beide Elterntiere des zu erwartenden Wurfs sind CEA-Träger (N/mut (carrier). Ich kenne mich nicht genauer aus aber heißt das nicht, dass zumindest bei einem Teil der Welpen CEA erwartet werden kann? :-/ Und nun?

    Gibt gerade bei den LHCs einige CEA-Träger und auch -/- und leider verpaaren manche Züchter so, dass weiterhin -/- Welpen fallen können. Ob der Hund dann auch tatsächlich an CEA erkrankt ist nicht gesagt, ob du das Risiko eingehen möchtest kannst nur du entscheiden.
    Werden die Welpen vor Abgabe getestet?
    Wie sieht es mit den anderen Werten aus? Teilweise werden sogar DM-Träger miteinander verpaart.

    meinst du zu wenig Bewegungsenergie?

    Ja. Der muss doch auch einfach mal rumflitzen können. Ihr macht schon genug mit dem, aber dabei muss er ja auch immer "gesittet" sein (Hundeschule, Cafébesuch, drinnen an der Hausleine, angeleint im Garten etc.)

    Ich würde übrigens kein Welpengehege kaufen um den Welpen dann da rein zu setzen. Die sind, auch wenn du ein größeres nimmst, WINZIG, da kann sich kein lebhafter Welpe drin "auspowern". Ich würde die Gitterelemente aber dazu nutzen, mir wichtige Bereich damit abzusichern (zum Beispiel sowas wie Topfpflanzen, oder wir haben zum Beispiel zwei Gitter vor die bodentiefen Fenster im Schlafzimmer gestellt, damit der Welpe nicht die Bändchen der Plissess anknabbern kann ;)).

    Unten im Wohnzimmer scheint das Gewusel von uns (Küche hier, da aufstehen, hinlegen, Fernseher läuft) ihn irgendwie "aufzupuschen". Jedenfalls kommt er da nicht zur Ruhe und schläft auch längst nicht so viel, als wenn wir arbeiten.

    Naja er MUSS ja irgendwann auch mal aufdrehen und Energie loswerden. So wie du das beschrieben hast, pennt er ja eigentlich fast den ganzen Tag, von den kurzen Lösegängen abgesehen.

    Ich habe hier in dem Thread eigentlich immer nur positives über die Verträglichkeit der KHC gelesen oder sollte ich noch etwas wissen?

    Sind es tatsächlich keine nervösen oder hibbeligen Hunde ? Laut Rassebeschreibung nicht.

    Sind Probleme mit dem Alleinbleiben bekannt?

    Ich würde sagen, sie sind im Allgemeinen schon sehr verträglich.
    Mein Rüde legt allerdings großen Wert auf seine Individualdistanz beim Kennenlernen. Fremde Rüden, die straight direkt auf ihn zukommen und dann auch noch vor ihm stehenbleiben, kriegen eine Ansage, da verschafft er sich mit lautem Getöse und nem Scheinangriff den Raum den er braucht.
    Was man häufiger hört ist, dass Rüden in der Pubertät gerne mal die Lederjacke auspacken und andere Hunde anpöbeln, das Thema hat uns auch einige Zeit begleitet. War aber auch falscher Anleitung unsererseits geschuldet.

    Nervös/hibbelig ist schwierig zu beantworten, darunter versteht ja jeder was anderes. Aufregung generell würde ich aber als eins DER KHC-Themen nennen, gerade in der Pubertät, und diese Rasse zeigt es hörbar, wenn sie aufgeregt ist xD
    Das schließt sowas wie "entspannt eine Pause beim Spaziergang einlegen" mit ein, ich würds fast schon als rassetypisch bezeichnen, dass das schwierig sein kann :D Das hat sich bei uns erst dieses Jahr gelegt (Brodie ist im Mai 4 Jahre alt geworden).

    Von Problemen mit dem Alleinsein habe ich auch noch nie gehört. Brodie hatte als Junghund eine Phase, wo er gern mal was zerstört hat wenn er allein war, allerdings würde ich das eher Langeweile zuschreiben als Trennungsangst. Im Welpenalter und jetzt als erwachsener Hund macht ihm Alleinsein nichts aus, auch die Kleine kann schon gut eine Stunde problemlos alleinbleiben (vielleicht auch länger, haben wir aber noch nicht ausprobiert).

    Mit Hibbeln habe ich mich vielleicht auch doof ausgedrückt. Ich möchte gerne einen aktiven Hund und keine Schlaftablette, der darf auch situativ gerne energetisch sein. Was ich eher nicht möchte ist ein Hund, der bei dem kleinsten ‚oh wie süß‘ eines Passanten sofort in endloses fiddlen verfällt oder beim kennenlernen eines Hundes den anderen Hund umwuselt. Also eher sensibler und höflicher ist :nicken:

    Das könnte schon passen.
    Man kann ja nur von seinen eigenen Hunden wirklich ausführlich berichten, deshalb mach ich das mal: Brodie macht mit mir Agility, würde aber wahrscheinlich auch alles andere freudig mitmachen. Fremde Menschen sind ihm mittlerweile egal. Wenn er zB in der Stadt mal angesprochen/angelockt wird, guckt er kurz hin und trottet weiter. Bei bekannten Menschen kommt es drauf an. Kurz streicheln lassen geht meist klar, mehr muss nicht sein und er geht selten von selbst hin. Meine Eltern sind immer sehr enttäuscht, dass er sogar von ihnen nicht wirklich viel angefasst werden möchte ;) Dafür kuschelt er mit uns umso mehr. (Ich finde das ja perfekt so..)
    Fremde Hunde werden kurz abgecheckt, dann ist sein Interesse meist auch schon befriedigt. Mit bekannten Hunden legt er aber sehr gern mal ne Renneinlage hin.

    Zum Züchter… die Kalalassies sind bei mir etwa in der Nähe und Website sieht ja echt toll aus. Hat jemand einen Hund von dort? Irgendwer hat hier geschrieben, dass er die Hunde von da nicht so mag (ich weiß leider nicht mehr wer). Da würde mich natürlich der Grund interessieren :smile:

    Hi :winken:

    Wie Solumna sagte, lebt bei mir seit knapp 2 Monaten ein Kalalassie, eine Tochter meines Rüden mit der wir hoffentlich, wenn alles klappt, irgendwann unsere eigene Zucht beginnen können =)
    Und ich bin vielleicht nicht ganz objektiv :p , aber dieser Hund ist wirklich ein Geschenk. Total fröhlich, neugierig, aufgeschlossen, und kommt - im Gegensatz zu ihrem Vater in dem Alter |) - auch überall schnell von selbst zur Ruhe.

    Ganz viel ist natürlich einfach der individuelle Charakter, wie schon geschrieben wurde sind selbst Geschwister teilweise ganz unterschiedlich.
    Aber ich würde sagen, dass man die Aufzucht kaum besser machen kann als dort. Die Welpen bekommen viel Besuch, machen einige Ausflüge und kennen beim Auszug eigentlich alles, was sie später auch in ihren Familien erwartet. Und was ich richtig super finde: Die Zucht ist sehr transparent. Es gibt für jeden Wurf ein ausführliches Wurf-Tagebuch (hier das vom S-Wurf, da siehst du auch uns ganz oben in der Mitte ;) https://kalalassies.de/tagebuch-s-wurf/ ) , sie haben einen YouTube-Kanal mit vielen Videos und über den Ablauf der Welpenaufzucht findet sich ja auf der Seite ein ganzes Kapitel.
    Es gibt einige "Wiederholungstäter" unter den Welpenkäufern, sprich, viele, die einen Kalalassie haben, möchten/nehmen irgendwann noch einen zweiten von dort. Dass jemand die Hunde nicht so mag, hab ich wirklich noch nie gehört und könnte ich mir auch gar nicht erklären.
    Neben allem anderen sind die Verpaarungen mMn auch gut gewählt, es wird zB darauf geachtet, dass KEINE MDR1, CEA, DM etc. betroffenen Welpen fallen können.

    Wenn du also dort in der Nähe wohnst, kann ich dir absolut nur raten, einfach mal Kontakt aufzunehmen. (Man merkt vielleicht, dass ich ein kleines Bisschen überzeugt bin von der Zucht :D)

    Ich bin nicht 100% in den Linien von Lani bewandert, aber war das nicht eher so Linienmix?

    Alte europäische Linien und neue britische?

    Ja, total gemischt. Väterlicherseits teils kanadisch (zB Glasgowhills, auch häufig in KHCs zu finden) + britisch (Wicani), mütterlicherseits je weiter man zurück geht viele Amis und deutsche Vorfahren.

    Sunhills Collies

    Rose River Collies

    Collies von der Ölmühle

    Sind alles Dissidenz-Züchter - aber auch da gibt es seriöse Züchter. Von den Rose River Collies war mal einer bei „die Welpen kommen“ :D

    Wenn es eine VDH-Zucht sein soll, wo nicht der „moderne“ britische LHC gezüchtet wird, sind vielleicht diese Züchter was für euch:

    Immortal Lady‘s

    Collies von der Osteraue

    Wallstreet Collies

    Ohl Family

    Vom Schwarzen Feuer