Beiträge von Phonhaus
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Spaghetti. Für mich mit den Resten vom veganen Kürbis-Pilz-Kohlrabigulschnvon Freitag, für den Mann mit frischer Totentrompeten-Steinpilzrahmsauce:
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Und hier haben wir - gerade ganz aktuell - Lilly, die fragt, ob wir nicht alle in mein Zimmerchen wollen. Sie macht das schon echt profimäßig

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Ist mal Zeit für ein Update mit Madame Lilly. Jetzt ist sie 9 Jahre bei uns und immer noch verändert sich was
Vor ein paar Wochen hat Lilly angefangen, sich an Ronja alte Wohnzimmerkörbchen ranzutasten, also abends nicht mehr kontinuierlich in ihrer Höhle zu sein. Weil Lilly halt Lilly ist und sich extrem schwertut mit Veränderungen - auch solchen, die komplett von ihr selbst ausgehen - hat das einige Zeit Umherschleichen, unglückliche Blicke, meidiges Verhalten, Unruhe mit andauendem Aufstehen und Zimmerwechsel und Rückfragen bei uns nach sich gezogen. Tierarzt meinte, dass alles okay sei.
Ich hab also beschlossen, das eine Zeit lang einfach ruhig zu beobachten, ob es sich bessert. Den Mann auch dazu verdonnert, der sich ziemlich von ihr hat stressen lassen. Bringt aber nix, je mehr man ihr in solchen Momenten an „Lösungen“ anbietet, desto größer wird ihre Unruhe. Sie muss in neues Verhalten „reinwachsen“ und das dauert. Und wenn man sich stressen lässt und entsprechend gestresst reagiert, bringt das natürlich auch nichts.Aktuell sieht es so aus

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Ist noch nicht richtig entspannt, aber es wird. Sie kommt immer noch höflich vorschlagen, dass wir doch allesamt mit ihr in mein Zimmerchen umziehen könnten, wo ihre Höhle steht (scheinbar gehts also aktuell um mehr Nähe zur Gruppe), aber sie fängt auch an, sich im Wohnzimmer zu entspannen.Und letzten Samstag haben wir Lolalotta besucht. Ich hab damit gerechnet und schon alle darauf vorbereitet, dass sie wie eigentlich für gewöhnlich in fremden Wohnungen erstmal unglücklich in einer Ecke sitzt und heim will. Stattdessen hat sie sich in ein großes Hundebett verzogen und hat Momo und Ove mal kurzerhand erklärt, dass das vorübergehend ihr Tanzbereich ist und sie da gefälligst Abstand zu halten haben
Gsd. ist Ove ein ausnehmend höflicher Hund und hat das akzeptiert und ihr den Platz überlassen. Und Momo kennt Zurechtweisungen von Lilly mit Fräulein Rottenmeier Anwandlungen schon.
Auch bei einer Runde im Städtchen war sie trotz lautstarker Glocke zwar nicht entspannt, blieb aber ansprechbar und ist nicht in Panik verfallen. War schön, danke nochmal für die Einladung
.Hier im Umfeld ist sie mittlerweile super kompetent, geht auch mal auf fremde Leute zu und nimmt Leckerchen. Wir kriegen im Moment laufend zu hören, dass sie ein ganz, ganz anderer Hund ist als am Anfang. Macht schon Spaß mit ihr

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Ich brauch noch ein bisschen.. Sorry!
Keine Eile

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Eine etwas ausgeuferte gelbviolette Möhre vom Bioladen zu 3 Sorten Bötchen, veganem Frischkäse und Billie Green Snacks

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Wir sind heute recht früh für eine längere Runde aufgebrochen, deshalb gabs Kraftfutter für unterwegs
Bananenchips und hausgedörrtes Rindfleisch vom Biorind. Riecht ganz anders als das, was es zu kaufen gibt und die Hunde lueben es. Wasser gabs unterwegs genug.Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. -
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Zu Mittag gabs Japchae vegan mit Kürbis statt Fleisch. Heute Abend bekommt der Mann Reste von der Gänsebrust mit Kloß und Sauce. Da er so lieb war, mich nach der Gassirunde zum Bioladen zu fahren, kriege ich von deren weltbesten hausgemachten Brötchen. Ein Oliveniss, ein Kartoffel-Cranberrie-Brötchen und einen Punpkin-Spice-Knoten. Freue mich schon wie ein Schneekönig und bin happy, dass wir 4 Stunden unterwegs waren und ich mächtig Hunger habe.
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. Die Hunde lieben Glasnudeln
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Spoiler anzeigen
Mir geht es so, dass dieses Übermaß an Derbheit und Negativem es mir irgendwann sogar einfacher gemacht hat, mich vom Gelesenem zu distanzieren. Die Sprache allein hat schon dafür gesorgt, dass ich mich nach wenigen Seiten emotional distanziert habe, weils mich geekelt hat.
Wäre da irgendwas an Momenten „unschuldiger Freude“ gewesen, an das ich mich gerne mitempfindend gehängt hätte, dann wäre es mir vermutlich emotional noch deutlich näher gegangen. Weiß nicht, Szenen wie ein gemeinsamer Kinogang von Jugendlichen, zärtliche familiäre Zuwendung, die für einen Moment das Elend ausblendet, gemeinsames Lachen, das nicht Verachtung für Andere als Grundlage hat. Das gibts real ja auch im größten Elend. Aber die Figuren in diesem Roman bekommen keine solche Atempause.
Oder wäre da ein Moment gewesen, der den Gedanken zugelassen hätte, dass die Figur es aus dem Elend rausschafft, irgendwo hin, wo es besser für sie wird. Irgendeine Chance. Doch so wurde noch nicht mal eine Hoffnung zerschlagen.
So habe ich mich nach dem Lesen zwar erstmal gefühlt, als hätte ich Hals über Kopf in etwas sehr, sehr Unangenehmen gesteckt. Aber es ist mir mehr im Kopf stecken geblieben als im Empfinden. Im Kopf dafür sehr. Ich bin aktuell zu müde bzw. ohnehin andauernd fassungslos und zornig, um nochmal wirklich wütend bewegt auf diese Lektüre zu reagieren. Aber es macht wütend.