Zu Sonee Dosoruth gabs hier schon einmal einen Thread, zu ihrem Onlineangebot.
Bin nicht aktiv bei Instagram, kann die Story leider nicht sehen.
Zu Sonee Dosoruth gabs hier schon einmal einen Thread, zu ihrem Onlineangebot.
Bin nicht aktiv bei Instagram, kann die Story leider nicht sehen.
Ich nochmal... eigentlich wollten wir im Buchclub jetzt endlich mal Sword of Kaigen anfangen, wo es endlich auf Deutsch übersetzt wurde, aber... es gibt keine Kindle-Version?
Ist das üblich? Kommt die vielleicht noch? Bin verwirrt, ist mir bisher nicht passiert.
Da müsstest Du ggf. mal beim Verlag nachfragen. Ich kenne vom das vom Adrian und Wimmelbuchverlag, dass da ein ebook mal später kommt als die Printausgabe. War bei „The tainted cup“ auch so.
Bin krank und gestern mit sehr reduzierter Wahrnehmung eine kleine Runde mit den Hunden recht dicht am Dorf gegangen. Der Weg liegt oberhalb von Gärten und einem Bauernhof. An dem sind wir vorbeigegangen Richtung Heimat.
Auf der nicht abgezäunten Wiese direkt neben dem Bauernhof saßen die zum Hof gehörenden Hühner direkt am Wegrand (würde Momo gerne fressen). Mittendrin die zum Hof gehörende Katze (würde Momo gerne jagen). Im Garten daneben bellten Momos zwei meistgehasste Zaunkläffer am Zaun und luden zu einem Pöbelwettbewerb ein (da ist sie nicht abgeneigt). Und den Weg hoch kam Momos hündische Kindheitsliebe samt schick gekleidetem Herrchen (sprich: Ohne Kontaktwunsch zu Pudelpfoten).
Während mein umnebeltes Hirn noch versuchte, zu enträtseln, was es da nun zuerst verbieten soll, warf Momo sich schonmal in Imponierpositur. Guckte dann aber zu mir und meinte klar erkennbar: „ Und? Worauf wartest Du noch?“ Ich noch recht desorientiert: „Weißt Du - einfach alles nein.“ Und sie ließ die Imponierpositur fallen und ging zu mir, um sich anleinen und kurz tätscheln zu lassen. So ein nettes Pudelchen
.
Und um Lilly nicht zu vergessen: Die weiss, dass das alles unerwünscht ist und interessiert sich gar nicht erst bzw. ignoriert es und hält Abstand, so lange auch respektvoller Abstand zu uns gehalten wird. Halt mit viel weniger Bohei als der Pudel, deshalb muss ich es mir immer wieder extra ins Bewusstsein rufen ![]()
Ich war heute früh im Büro, hab allerdings wohl so krank ausgesehen, dass ich heimgeschickt worden bin. Was den Vorteil hatte, dass ich am Bahnhof Zeit hatte und mein Mittagessen in Form eines veganen Zimt- und eines veganen Franzbrötchens gefunden habe
Leider war ich nicht clever genug, es gleich im Zug zu essen. Daheim hat Lilly beim Hören der raschelnden Tüte mit Aussicht auf süßes Gebäck die Karte gespielt: „Hier ist ein armer verhungerter kleiner Straßenhund, der von so was Gutem nicht geträumt hätte, weil er es nicht kannte und der es auch nicht gewagt hätte, davon zu träumen, wenn er es gekannt hätte.
Sie kriegt mich damit. Jedes! verdammte! Mal! Obwohl ich ganz genau weiß, wie sie seit mittlerweile 9 Jahren lebt. Also wurde brav geteilt. Gsd. spielt sie die Karte nur bei süßem Gebäck ![]()
Zu Abend gab es Bouillonkartoffeln, gedünstete Flower Sprouts, Gurke und Tomate mit einem Dip aus Kokos-Joghurtersatz, Creme Vega und Kräutern:
Ich weiß nicht, was Du mit Deinem letzten Satz meinst. An die Diskussion hier wegen des Imagevideos erinnere ich mich noch gut. Und an die über sein „Premium-Angebot“ zur Ausbildung zum Hundetrainer.
Man sollte meinen, dass diese Faszination für autoritäre Dominanz- und Machtausübung und Härte heute angreifbarer denn je wäre, aber leider ist das ein hartnäckiges, einfach nicht totzukriegendes Biest und die Rückschläge sind ja auf unterschiedlichsten Ebenen spürbar. Manchmal könnte man verzweifeln.
Können wir von DE aus etwas unternehmen?
Tierquälerei kann man mWn unabhängig davon melden, ob man seinen Wohnsitz im Österreich hat. Das läuft aber schon. Protestnoten ans zuständige Amt sind auch möglich.
Ob man verbraucherrechtlich gegen das Online-Angebot vorgehen kann weiß ich allerdings nicht.
Nach seinen eigenen Eingaben war der Herr etliche Jahre Ausbilder bei der Polizei und Angehöriger des Einsatzkommando Cobra. Der gesamte Kontext ist schon sehr gruselig.
Ich sollte mir wohl mal überlegen, warum meine Omma uns immer Tüten voll davon mitgegeben hat ![]()
Leider kann ich sie nicht mehr fragen, um Dir das Ausschlussrezept zu liefern. Aber ich wünsche Dir viel Erfolg.
Und falls es nicht klappt: Ich hätte da eine Liste
![]()
Einheimische des Bergischen Lands vereinigt euch. Welches Rezept für Berliner Brot ist denn jetzt das Richtige? Und warum heißt das Berliner Brot und nicht Bergisches Brot?
Vermutlich, um sich vom Endprodukt distanzieren zu können. Zumindest wenn meine Omma es gebacken hatte. Boah war das widerlich. Und knochenhart.
Mit Rezept kann ich daher auch nicht dienen, habe es im Giftschrank verlegt ![]()
Manns Burger gestern hatten mich etwas futterneidisch gemacht. Hatte keine veganen Patties und keine Zeit zum aufwändiger Kochen oder Einkaufen. Aber joch Beyond vegane Würstchen, also gab es Würstchenburfer. Mann hatte noch Frikadellen und Colcannon.
und warum es wichtig ist, keine Angst vor der Angst zu haben
Sagt sie so leicht in einem Nebensatz und ist zumindest für mich das Schwierigste bei dem Thema überhaupt.
…
Aus Menschenperspektive, sucht euch so schnell es geht sichere Inseln, bei denen du weißt es wird schön. Nicht nur der Hund muss Akkus aufladen, auch der Mensch. Ich fand das ganz, ganz wichtig.
Da hast Du schon weiter gedacht als ich, ich war nämlich noch bei Bangbüx selbst. Ich wüsste es zwar nicht zu belegen, bin aber ziemlich überzeugt davon, dass auch Hunde die „Angst vor der Angst“ kennen, die auch bei menschlichen Angststörungen ein Therapiehindernis bildet.
Aber ja: Auch für den mitfühlenden Menschen ist es nicht einfach und es ist wichtig, ein Auge darauf zu haben, welche Last man selbst mitträgt und wo man sich entlasten kann. Im Sinne von Mensch und Hund.
Menschen und Hunde haben die Fähigkeit, sich artübergreifend zu verständigen und die Gefühle des anderen zu erkennen. Das macht das Team so erfolgreich. Und im Schnitt sind Menschen auch empathiebegabt (mal mehr, mal weniger) und wünschen sich und möchten dazu beitragen, dass es dem Umfeld gutgeht (auch mal mehr, mal weniger). Führt dazu, dass die miterlebte Angst Leid beim Menschen aufbaut. Und den Druck, da möglichst schnell Abhilfe zu schaffen.
Und weil man halt im eigenen Kopf feststeckt und das Gegenüber noch nicht wirklich kennt, will man mit dem Abhilfe schaffen, was man selbst als angstverringernd kennt. Die Gefahr dabei ist, dass man aus dem Auge verliert, dass die eigene Wirklichkeit nicht die des Hunds ist. Liebe Threadstartende, ich finde es z. B. klasse, dass Du erkannt hast, dass Dein Hund streicheln bestenfalls duldet und auf dem Arm nicht Sicherheit, sondern Schockstarre findet. Gibt einige Menschen, die das nicht tun bzw. wenn sie es tun falsch (persönlich) verstehen.
Jetzt gilt es, herauszufinden, was ihr hilft. Und dafür muss man den o. g. Druck aushalten, sich nicht in Hektik bringen lassen, sondern genau und aus Sicht des Hunds hingucken und das eigene Verhalten entsprechend anpassen. Bin da ganz optimistisch, dass Du das hinkriegst und Vriff hat da völlig recht: Je besser Ihr zuseht, dass Ihr auch Eure Entspannungszeiten bekommt, desto besser seid Ihr dafür gerüstet. Außerdem soll ja auch eine holprig beginnende Hundehaltung nicht zur Selbstkasteiung führen.
Wie versprochen nich kurz zum Thema generalisierte Ängste und Deprivation. Wobei nochmal angemerkt ist, dass Euch das gar nicht betreffen kann.
Von einer groben generalisierten Angst, wie es bei Lilly der Fall war, würde ich persönlich sprechen, wenn der Hund als vordringliche oder gar einzige Reaktionsmöglichkeit auf einen fremden Reiz Angst bus hin zum Paniktunnel hat. Heißt, der Hund kann auf vermeintlich Bedrohliches oder sehr Fremdes nicht anders reagieren, als mit blinder Flucht, Angststarre oder Angstaggression.
Bei der „klassischen“ Angstbehandlung geht es darum, den Hund in so kleinen Schritten an die angstauslösende Situation heranzuführen, dass er beim Ertragen unterhalb des Levels gravierender Angstsymptome bleibt. Platt gesagt Gewöhnung über fein dosiertes Heranführen. Das ist auch das übliche Training.
Bei einer generalisierten Angststörung wäre mein Weg erstmal ein Anderer. Also die im zweiten Beitrag genannte Basis ist gleich. Dann ginge es mir darum, erstmal zu schauen, welches verschüttete Verhaltensrepertoire da ist und wie man den Hund dazu bringen kann, andere Reaktionen als die blanke Angstreaktion zu zeigen. Im ersten Schritt ist mir da auch erstmal nicht so wichtig, wie gesellschaftskonform diese Reaktion ist, Hauptsache, der Hund probiert was Neues aus (sieht man mal von „Menschen oder andere Mittiere fressen“ ab
Auch Aggression ist ein wichtiger und natürlicher Teil des Verhaltensrepertoires beim Caniden, aber Schaden bei Anderen zu verhindern hat Prio).
Natürlich muss das dann mit Fingerspitzengefühl geleitet werden, aber was Neues an Verhalten ist größtenteils doch erstmal ein Gewinn.
Parallel würde ich das stärken, was man heutzutags die Erfahrung von Selbstwirksamkeit nennt. Also die Erfahrung, dass man mit seinem Handeln etwas bewegen kann. Und gleichzeitig das Selbstbewusstsein im wörtlichen Sinn, denn wer seine eigene Haut gut kennt und fühlt und sich in ihr wohlfühlt, der ist nicht so in Gefahr, durch Außenreize völlig aus der Contenance gebracht zu werden. Also z. B. kleine Übungen, die der Hund versteht, mag und gut lernen kann oder schon gut kann, die Spaß machen und die von einem Erfolgserlebnis und einer Belohnung begleitet werden (auch hier wichtig: Das nutzen, was der Hund auch als Belohnung empfindet, nicht das, was man selbst gerne hätte
). Da gibts auch andere Tolls, wie z. B. konditionierte Entspannung, Thundershirt o. Ä. Wichtig: Der Hund muss es gut finden. Tut er es nicht, ist es in dieser Phase nicht Mittel der Wahl mMn.
Bei Lilly war was ganz Basales höchste Belohnung und gleichzeitig der erste Schritt zur eigenen Angstregulierung: Rennen. Dafür mussten wir erstmal rauskriegen, wann und wie sie sich draußen sicher genug fühlt (Dämmerung außerhalb vom umbauten Gebiet und menschenleer), dann konnten wir das nutzen.
Hier erstmal ein Cut, mehr gerne bei Bedarf, funk mich in dem Fall gerne kurz dazu an.
Noch zur Deprivation und ganz klar angemerkt: Davon würde ich bei Euch nicht ausgehen, die geschilderte Neugier und Bereitschaft zur Orientierung an Euch schon in der ersten Woche spricht erstmal dagegen. Aber ich will der Vollständigkeit halber darauf eingehen:
Es gibt eine eng begrenzte Phase im Leben eines Hunds, in den ersten Lebenswochen, in der das Gehirn die neuralen Verknüpfungen ausbildet, die für das Verarbeiten, Speichern und Generalisieren von Reizen zuständig sind. Also platt gesagt die Verknüpfungen, die das Lernen als Solches ermöglichen. Damit das gut gelingt, muss der Hund 1. genug Reizinput zur Verarbeitung bekommen und 2. der Metabolismus auch die Möglichkeit zur Verarbeitung bekommen. Also Ruhe, Sicherheit und Schlaf, denn da werden die Verknüpfungen gebildet.
Ist eins von beiden nachhaltig und fortwährend gestört, dann kann es sein, dass sich diese neuronalen Verknüpfungen nicht so ausbilden, wie es idealerweise der Fall wäre. Die Folge ist ein bleibender Schaden an der Fähigkeit zum Erwerb von Lernerfahrungen.
Das heißt nicht, dass der Hund im Verlauf seines Lebens nicht lernen kann. Aber er braucht ggf. andere Möglichkeiten, mehr Zeit und hat vielleicht auch längere Grenzen. Wenn Du magst, schreibe ich nochmal was dazu, wie sich das bei Lilly gezeigt hat (ein wie schon angemerkt sehr glücklicher und kompetenter Hund. Nur eben etwas anders
Was für uns überhaupt kein Problem ist).