Beiträge von Phonhaus

    Und ja, letztlich kommt es auf die Situation an und das, was man erreichen will.

    Beim Bild vor 3 Seiten scheint der Konflikt scheint letztlich sauber gelöst worden zu sein. Sollte das jetzt eine Trainingsstunde gewesen sein oder eine Verhaltenseinschätzung - oder sollten die Hunde wegen Bekanntschaft oder gar Leben im gleichen Haushalt miteinander auskommen müssen - dann kann es ja sehr sinnvoll sein, so etwas länger laufen zu lassen.

    Doch zur Ausgangsfrage: Als Zufallsbegegnung bei einer angepeilten entspannten Gassirunde: Da würde ich auf solche Begegnungen tatsächlich lieber verzichten. Und als Halterin des schwarzen Hund lieber dafür sorgen, dass erlernt, dass er sich gar nicht in solche Begegnungen zu begeben braucht. Wenn das vom Umfeld her möglich ist.

    Aber es geht doch um Fremdhunde, die sich bei Sichtung ablegen… und natürlich gehört zur Absichts-Interpretation mehr als nur ‚Hund liegt‘. Da muss der Rest der Körperhaltung mit rein.

    Dass Hunde sich auch im Spiel ablegen, so als rücksichtsvolle Geste gegenüber kleineren o.ä., das kenn ich auch. Aber so als ‚Willkommensgeste‘ der freundlichen Art hab ich das auch noch nie erlebt und zwanzig Jahren Gassigeherei.

    Klar, deshalb schrieb ich ja „anderer Kontext, andere Situation.“ Mir gehts drum, dass man - in jetzt egal welchem Kontext - für die Interpretation einer Interaktion alle Teilnehmer im Blick haben muss, nicht nur den einen Hund. Weil das, was der/die anderen Hunde machen, einem genauso viel über das sagt, was der eigene Hund gerade macht wie der eigene Hund selbst.

    Sich im Spiel kleiner machen, um sich dem Spielpartner anzupassen. Sieht dann so aus wie unten. Da ist dann aber schon jegliche Spannung des Erstkontakts bzw. das Abchecken schon raus. Das sieht dann so aus:

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    Zurimor

    Du siehst nicht, dass dem schwarzen Hund die Muffe geht und er ganz kleine Brötchen backt?

    Zu einer Interaktion gehören immer mindestens Zwei. Und deshalb sollte man sich auch immer alle Beteiligten angucken, wenn man einschätzen will, wie die Interaktion läuft :ka: . Deshalb verstehe ich auch Dein Beispiel. Zurimor , nicht so ganz.

    Auch ein nicht „jagdlich lauerndes“ Liegen kann ziemlich Druck aufbauen. Ich hab hier mal eine alte Bildserie von mir, Zitat aus einen anderen Thread. Andere Situation, anderer Kontext mit Hunden, die zusammenleben und sich wirklich nie! auch nur mal angekeift haben.

    Und die uralte Hündin liegt nur …

    Im üchsten Schritt ist sie dann vom Sessel gehüpft und verschwunden.

    Bei Tegut gabs Bio-Kalb im Angebot. Bin also nachts um 4 mal kurz aufgestanden, habe für meinen Mann einen mit Trüffellardo eingeriebenen Kalbsbraten angebraten und bei Niedertemperatur in den Ofen gesteckt und für die Hunde Karotte, Butternut Kürbis und Fenchel mit Kalbfleich angebraten, Kombu Algen und Flohsamenschale dazu.

    Momo hat gehofft, dass sich die Unterbrechung ihres Schönheitsschlafs gleich lohnt:

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    Nachgefragt, damit ich hier nicht was fehlinterpretiere: Siehst Du auf diesem Bildern, dass der Malamute sich entspannt höflich/deeskalierend hingelegt hat?

    Hier erstmal Aktualisierung:

    35. Lies ein Buch von einem Autor, dessen Vor- und Nachname mit dem gleichen Buchstaben endet

    Michael McDowell: Blackwater Saga Buch 1


    Gut und atmosphärisch geschriebene Milieustudie mit phantastisch/gruseligem Einschlag. Sehr amerikanisch. Ich hab die letzte Zeit - gerade auch jetzt im Rahmen der Challenge - sehr viele sehr amerikanische Bücher gelesen. Deshalb hats mich jetzt nicht so wirklich gepackt.

    36. Lies ein Buch, das Sonderzeichen im Titel enthält ( !?*%“ usw)

    Hellmuth Wachtel: Rassehund wohin?

    Hinterlässt mich etwas ratlos bzw. gehöre ich wohl nicht in die Zielgruppe für das Buch. Für eine wissenschaftliche Abhandlung ist es mir zu ideologisch, für eine Kritik/Polemik zu wissenschaftlich. Allgemein etwas zu ausschweifend und die Struktur zu eklektisch. Sehr informativ (wobei ich jetzt tatsächlich nichts neues gelesen habe, aber das mag ja durchaus ein Verdienst auch genau dieses Buchs gewesen sein). Ein wirklich gutes, auf wissenschaftliche Standards ausgerichtetes Lektorat hätte dem Buch mMn sehr gut getan. Für Züchter und sehr Zuchtinteressierte aber mit Sicherheit lesenswert.

    37. Lies ein Buch, auf dessen Cover eine Lichtquelle zu sehen ist ( Sonne, Kerze, Lichtschein, Feuer, usw)

    Natasha Pulley: Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit

    Ich mag die Autorin. Finde das Buch zwar schwächer, als ihre anderen beiden in deutsch erschienenen Romane, aber trotzdem besonders, atmosphärisch und zum Eintauchen. Es geht um Zeitreisen, die Schrecken des Kriegs und die Schrecken der Liebe. Und um Menschlichkeit.

    41. Lies ein Buch, in dem Musik eine wichtige Rolle spielt

    Ryka Aoki: Das Licht ungewöhnlicher Sterne

    Noch ein auf ähnliche Weise besonderes Buch und zauberhaft. Als Kritikpunkt vorneweg: Das musikalische Genie der jungen Protagonistin lässt an Realismus zu wünschen übrig. Und der Teufelspakt des Virtuosen ist ein altbekanntes Thema, dem hier auch nicht viel Neues abgewonnen wird (außer am Ende :smile: ). Aber es ist ja auch eine phantastische Geschichte für eher jüngere Leser. Als solche: Eine Liebeserklärung an die Musik, speziell an die Geige, an Vielfältigkeit, an Freundschaft und das Leben. Ein Plädoyer gegen Hass, für Akzeptanz und (Selbst-)Liebe. Bunt gemischte Zutaten, die trotzdem passen und nicht beliebig wirken.

    Ich hab jetzt 4 freie Tage, die ich fast völlig der Challenge widmen kann und freue mich drauf :smile: