…
Ich weiß auch keine allumfassende Lösung. Was ich allerdings mit Sicherheit weiß, ist, dass sich auf die menschliche Vernunft zu berufen nicht funktioniert.
Ja. Sehen und erleben wir alle in Themen, die weitaus schmerzlicher sind, als die Frage nach privatem Hundebesitz ![]()
Ist bei Letzterem der Regulierungsbedarf wirklich so gigantisch hoch, dass das Einschränkungen im Bereich rechtlich gesicherter persönlicher Freiheiten rechtfertigt? Ich sehe das - derzeit - nicht. Jedenfalls nicht im Bereich der Gefahrenabwehr. Es fehlt aber letztlich eine aussagekräftige statistische Grundlage. Dass nicht jeder ultimativ vernünftigen Gebrauch von persönlichen Freiheiten macht - bzw. jeder mir persönlich bekannte Mensch definitiv seinen Bereich hat, wo er das nicht tut - das gehört im menschlichen Zusammenleben dazu.
Aber von dem her, was ich mir bei nüchterner Betrachtung an Infos ziehen kann, ist das gesamtgesellschaftliche Risiko aus privater Hundehaltung höher im Bereich Zukunftsgefährdung anzusiedeln, also bei den Folgen von Ressourcen- und Energieverbrauch. Da ist es aber nur ein winzig kleiner Baustein des Risikos aus den allgemeinen Konsumverhalten. Und da besteht kaum Bereitschaft zur Regulation und größere politische Bestrebungen dahin sind gerade auch nicht groß angesagt. Sehe ich auch nicht am Horizont.