Beiträge von Phonhaus

    Ich hab gestern schon angefangen, fürs Grillen heute und Reste essen die nächsten Tage vorzubereiten.

    Mann grillt sich (und SchwieMu) Bratwürstchen-Auswahl in verschiedensten Variation vom Nobelmetzger. Ich bekomme Ratatouille-Gemüse im Schälchen (sie auch als Beilage) und für die nächsten Tage ist noch ein Blech mit eingelegtem Gemüse vorbereitet, das mit der Restwärme grillen soll. Dazu gibts:

    - Curry-Reis Salat mit Spargel, Garnelen, Mandarinchen und Gemüsewürfeln

    - Kartoffelsalat mit Kräutern (Grie Soß), Gurke, Ei und Remoulade

    - Nudelsalat mit getrockneter Tomate, Gemüsewürfelchen und hausgemachtem groben Pesto aus Edelnussmischung, Rucola, Basilikum, Parmigiano, getrockneter Tomate, Chipotle Chili und Olivenöl)

    - Melonensalat mit Rucola, Chipotle Chili und Minze.

    Aioli und Weißbrot.

    Und als Nachtisch Beerentiramisu. Bilder gibts später, bin zu faul, das Zeug zum Fotografieren aus dem Kühlschrank zu holen.

    Ich freu mich :applaus:

    Das klingt doch schonmal gut. Eins ist vielleicht etwas zu kurz gekommen - vor allem in dem anderen Thread: Es soll ja auch ein schönes Leben für die Hunde sein, also freundlich loben und bestätigen, was richtig läuft :smile: Gemeinsam Spaß und Spiel mit dem Menschen mit etwas, was dem Hund richtig Fez macht (ohne wieder Eifersüchteleien ins Spiel zu bringen, ggf. also auch getrennt). Guck einfach, ob sie gerne suchen, draußen „Erkundungsvorlieben“ haben, Rätsel lösen, rennen, klettern etc. (bei meiner etwas anspruchsvollen Althündin wars Apportieren) und bietet da was an. Indoor vielleicht ganz gelegentlich mal was ruhiges wie ZOS, Schnüffelteppich. Dem Alter des Kleinen angepasst. Und in Maßen.

    Die Kombi aus klaren Regeln und Freude miteinander (bezogen auf Hund/Mensch) machts. Wenn sich die Zwei nur langweilen und gedeckelt werden, ist der nächste Keim für Ärger gelegt.

    Zu Deiner Frage, ob es „falsch“ war, wie Du reagiert hast: Das Problem liegt eher im „Reagieren“. Ist aber echt schwer zu erklären. Wichtig wäre, dass Ihr aus der Reaktion in die Aktion kommt. Heißt: Ihr habt eine klare Vorstellung davon, was Ihr indoor am Verhalten der Hunde zueinander und zu Euch erwartet und vermittelt ihnen das klar, eindeutig und hundeverständlich zu vermitteln. Dafür müsst Ihr einander kennen und gut kommunizieren.

    Ich verlink Dir hier mal einen Thread: Beitrag 122 von Die Swiffer bringt es sehr gut auf den Punkt:

    Zwei Hunde haben plötzlich Probleme

    Hummel

    Mag sein, dass ich da einfach ein Wortklauber bin. „Eu-Thanos“: Das ist „der schöne Tod“ und über den reden wir hier meiner Meinung nach nicht. Euthanasie ist die Erlösung nach einem Leidensweg vor einem weiteren Leidensweg. Hier geht es um die Tötung von nicht mehr Passendem und Unerwünschtem.

    Ich bin nicht grundsätzlich dagegen. Aber ich mag haben, dass Jeder, der das fordert, sich auch ein ganz klares Bild ohne rosa Wölkchen, Blümchen und Schleifen davon macht (und nein, Dich meine ich damit nicht :smile:), was er da fordert. Von den Leuten, an denen die Drecksarbeit dann letztlich auch wieder hängt. Und da lese ich hier unterm Strich wieder den Tuerschutz als Favoriten, auch wenns nicht explizit ausgesprochen wird.

    Das hat was mit meinem Gefühl für Verantwortung und Respekt vorm Leben zu tun. Als Gesellschaft reden wir uns so viel schön und verdrängen, was faktisch täglich passiert, obwohl es himmelweit gegen den gängigen Moralkodex passiert. Ich erwarte ja gar nicht, dass sich da grundlegend was ändert. Aber man kann doch offen hinschauen.

    Ich fürchte, der Trainer weiß sich selbst nicht anders zu helfen als via Wasser.

    Ich hab gestern auch über diesen Trainer nachgedacht und mir die Frage gestellt, ob die mangelnde Motivation für ein angemessenes Training möglicherweise dem Wunsch entstammt, nichts mit potentiellen Listenhunden zu tun zu haben? Wie sieht das aus? Kann ein Trainer sich hinstellen und sagen "ich hab nicht erkannt, dass das ein Hund ist, der hier nicht gehalten werden darf." ohne Konsequenzen befürchte zu müssen, wenn irgendwann doch mal der Amtsweg ins Spiel kommt?

    Dem Trainer droht rein rechtlich nichts, soweit ich weiß. Aber es kratzt natürlich am Ruf.

    Lisabello

    Wenn all das eintritt, ist es für eine Feinsteuerung schon viel zu spät. Möppern und Stänkern fängt viel früher an - gestisch und mimisch. Als Beispiel: Scheele Seitenblicke. Sich in Positionen bringen, die den Bewegungsradius des anderen Hunds begrenzen oder sein Sichtfeld einschränken. Vom anderen geplante Bewegungen durch „in den Weg stellen“ verhindern Körpersprachliches Drohen, Provozieren oder Zurechtweisen (Kopfschnicken, Kinnheben, Mund Kräuseln...). Wichtige Plätze des Anderen okkupieren...

    ...

    Meine Frage ist: Wer zieht die Grenze, entscheidet es und setzt es um?

    Dafür gibt es zuständige Stellen, einer alleine wird und muss das nicht entscheiden. Ich gehe davon aus, dass in DE nicht leichtfertig euthanasiert wird, vorkommen tut es aber.

    Ja, Einschläferungen (bitte nicht das Wort Euthanasie) gibt es: Glaubhafte Begründung einer Privatperson bzw. Agierenden außerhalb der Ordnung des Deutschen Tuerschutzbunds gegenüber dem Tierheim. Amtliche Anordnung bei Privathunden. Ethikkommission in Tierheimen und ähnlichem, die den Regelungen des Deutschen Tierschutzbunds folgen (Vorstandsmitglied des Vereins, Leitung des Tierheims bzw. der Pfleger des Hund, zwei Tierärzte, von denen möglichst einer ein Amtstierarzt ist).

    Und illegale Entsorgung.