Beiträge von Phonhaus

    Und muss mit einem Shitstorm rechnen, wenns bekannt wird. Und damit, dass in Folge finanzielle Unterstützung ausbleibt bzw. es handfesten Knatsch im Trägerverein gibt.

    Denn auch da gehen die Köpfe auseinander.

    @Vakuole

    In der Schweiz habt Ihr eine Meldepflicht seitens Arzt oder Tierarzt für jeden Bissvorfall, oder? Sowas gibts in Deutschland (bisher) nicht. Und unserer Vetämter sind jetzt schon chronisch überlastet.

    Für diese Modell müsste also Einiges passieren.

    Gibts da Praxiserfahrungen oder Statistiken, wie gut das funktioniert?

    Also nicht „weg ins Tierheim“, sondern „eingeschläfert“?

    Ich nehme an das bezieht sich auf meinen Beitrag.

    Genau, nicht weg ins Tierheim sondern eingeschläfert. Das ist jetzt nicht meine persönliche Meinung dazu sondern das was die Allgemeinheit von so Hunden hält. Zumindest zeigt sich das ja immer wieder.

    Aber auch für mich gibt es Hunde bei denen ich es besser finden würde sie würden eingeschläfert werden sofern es nicht zufällig genau DEN perfekten Platz für sie gibt wo sie immer noch Hund sein dürfen und nicht nur 3 mal am Tag für 10min gesichert kurz an die Luft dürfen und ansonsten in einem Hochsicherheitstrakt ohne jegliche Kontakte leben müssen.

    Und auch @Vakuole

    Ja, auch ich bin der Meinung, dass es solche Hunde gibt. Das stelle ich nicht in Frage.

    Meine Frage ist: Wer zieht die Grenze, entscheidet es und setzt es um?

    Ich kenne jetzt Deine anderen Threads nicht. Aber aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass es bei Euch insgesamt mit dem Gleichgewicht nicht stimmt. Und das ist vermutlich der Ansatz Eurer Trainerin: Dass Ihr ein paar Hausregeln aufstellen sollt, um jedem der Hunde einen guten Platz innerhalb der Struktur zu sichern und gleichzeitig klar macht, welches Benehmen zueinander Ihr indoor erwartet.

    Da ist das Thema „getrennte und fest zugewiesene Liegeplätze“ ein minimaler Baustein. Der wichtige Punkt daran ist, dass die Hunde sich nicht be- oder wegdrängen, sondern jeder (erstmal) eine Ruhezone hat, die vom Anderen respektiert und beachtet wird. Dazulegen gerne, aber nicht stänkern und mobben. Da die Grenzen für Menschen nicht immer ganz klar sind, ist es halt einfacher, über getrennte Plätze zu arbeiten.

    Nicht nur das. Loki ist ja noch nicht lange da und hat wahrscheinlich überhaupt noch nicht sein ganzes Spektrum gezeigt. Das Wasser irritiert ihn wohl, aber wenn da eine handfeste Artgenossenunverträglichkeit mit der Kompromisslosigkeit des Terriers angelegt ist, dann wird das vermutlich völlig uninteressant sein, wenn er erstmal richtig gesettelt ist. So aus der Glaskugel gesprochen. „Positive Unterbrecher“ jucken in dem Fall aber auch wenig.

    Da ist eine Kombination aus ganz klarer und sehr souveräner Führung, Aufmerksamkeit, Vermeidung von Triggersituationen und gutem Equipment angeraten. Gekoppelt mit einer gemeinsamen Tätigkeit, die den Hund auslastet, ohne ihn hochzupushen.