Ok. An einem festen Wunsch kommt man argumentativ meistens nicht vorbei
Bei einem „Boxermischling“ aus dem Tierheim habe ich schon welche erlebt, die bzw. deren Besitzer sich dann doch den Auflagen stellen mussten, weil der Boxer von Amts wegen als was Anderes begutachtet wurde, die Möglichkeit sollte Euch bewusst sein, wenn ihr den phänotypischen Boxermischling möchtet.
Wenns der Schäferhund - in welcher Ausprägung auch immer - denn dringend sein soll, dann macht Euch in Vorfeld Gedanken über die worst cases, da sollte zumindest der Ansatz eines Plans da sein. Zu Denen haben die Gebrauchshundehalter hier ja schon ein bisschen was gesagt..
Wohnt Ihr Parterre bzw. mit mehreren Fahrstühlen? Falls nicht, gibts einen Ausweichplan, wenn der Hund krankheits-/verletzungsbedingt keine Treppen laufen kann.
Könnt und wollt Ihr Platztraining mit dem Hund machen, wenn er es von seiner Veranlagung tatsächlich braucht? Könnt und möchtet Ihr es managen, wenn der Hund doch ausgeprägten Wach-/Schutztrieb oder Artgenossenunverträglichkeit entwickelt und Ihr ihn immer wachsam führen müsst? Habt Ihr die Möglichkeit, zu ungewöhnlichen Zeiten in der Pampa zu laufen? Könnt Ihr damit leben, wenn der Hund Fremde in Eurer Wohnung doof findet? Wenn Ihr unter Umständen im Notfall nicht einfach so einen „Hundesitter“ oder „Gassigänger“ engagieren könnt, sondern eine sachkundige Unterbringung braucht?
Edit: Hat sich mit Deiner letzten Frage überschnitten.