Auch hier kann ich nur aus meinen eigenen Erfahrungen sprechen, ohne Dich zu kennen: Für mich ist die Leine, wenn ich sie nutze, quasi ein verlängertes „an die Hand“ nehmen. Über die Leine interagiere ich mit den Hunden und gebe ihnen Signale. Und bekomme sie auch. Das heißt, für mich ist die Leine ein Hilfsmittel da, wo ich meine Hunde führen muss.
Da, wo ich das nicht brauche, sondern sie tatsächlich ihren eigenständigen Entscheidungen überlassen kann, laufen sie ohne Leine. Gut, wenn ich in einem Naturschutzgebiet unterwegs bin oder an Orten mit Leinenpflicht, dann kommen sie an Flexi oder Schlepp. Aber das ist selten. Und je nachdem, wo Du sein wirst, ist es vom Gelände her auch nicht darstellbar. Und ich finde es etwas paradox, einerseits die Freiheit und Unabhängigkeit eines Hunds zu lieben, ihm aber andererseits die freie Bewegung beständig zu verwehren.
Gerade beim Wandern genießen wir es hier sehr, dass wir zwar Kontakt halten, aber jeder auch ein Stück weit sein Ding machen kann. Auch das hat ja viel mit Freiheit zu tun. Die ich hier habe und sehr schätze. Und die ich meinen Hunden einräumen kann, weil sie nicht durchgehen jagen 
Das einfach noch als Gedankenanstoß: Ich würde mich bei dem engen Beieinander, das Du beschreibst, definitiv zu begrenzt und eingeschränkt fühlen. Quasi selbst dauernd an der Leine. Das ist ja nochmal was ganz Anderes, als hier bei Leuten, die Hunde zwar bei Spaziergängen im Gelände anleinen müssen, aber dafür Auslauf und Bewegungsspielraum im Garten oder auf entsprechenden Plätzen bieten.
Ich mag Dir Deinen Rassewunsch nicht ausreden. Denke halt nur, Du könntest es schöner haben. Und natürlich kannst Du Glück haben und doch an einen ableinbaren Kandidaten geraten.
Aber dem Glück würde ich persönlich versuchen, auf die Sprünge zu helfen. Just my 2 Cent 