Beiträge von Phonhaus

    Auch hier kann ich nur aus meinen eigenen Erfahrungen sprechen, ohne Dich zu kennen: Für mich ist die Leine, wenn ich sie nutze, quasi ein verlängertes „an die Hand“ nehmen. Über die Leine interagiere ich mit den Hunden und gebe ihnen Signale. Und bekomme sie auch. Das heißt, für mich ist die Leine ein Hilfsmittel da, wo ich meine Hunde führen muss.

    Da, wo ich das nicht brauche, sondern sie tatsächlich ihren eigenständigen Entscheidungen überlassen kann, laufen sie ohne Leine. Gut, wenn ich in einem Naturschutzgebiet unterwegs bin oder an Orten mit Leinenpflicht, dann kommen sie an Flexi oder Schlepp. Aber das ist selten. Und je nachdem, wo Du sein wirst, ist es vom Gelände her auch nicht darstellbar. Und ich finde es etwas paradox, einerseits die Freiheit und Unabhängigkeit eines Hunds zu lieben, ihm aber andererseits die freie Bewegung beständig zu verwehren.

    Gerade beim Wandern genießen wir es hier sehr, dass wir zwar Kontakt halten, aber jeder auch ein Stück weit sein Ding machen kann. Auch das hat ja viel mit Freiheit zu tun. Die ich hier habe und sehr schätze. Und die ich meinen Hunden einräumen kann, weil sie nicht durchgehen jagen :smile:

    Das einfach noch als Gedankenanstoß: Ich würde mich bei dem engen Beieinander, das Du beschreibst, definitiv zu begrenzt und eingeschränkt fühlen. Quasi selbst dauernd an der Leine. Das ist ja nochmal was ganz Anderes, als hier bei Leuten, die Hunde zwar bei Spaziergängen im Gelände anleinen müssen, aber dafür Auslauf und Bewegungsspielraum im Garten oder auf entsprechenden Plätzen bieten.

    Ich mag Dir Deinen Rassewunsch nicht ausreden. Denke halt nur, Du könntest es schöner haben. Und natürlich kannst Du Glück haben und doch an einen ableinbaren Kandidaten geraten.

    Aber dem Glück würde ich persönlich versuchen, auf die Sprünge zu helfen. Just my 2 Cent :smile:

    Ich hatte Jonagold über und Apfelkompott gekocht. Da ich den nur mit Kartoffelpuffer esse, also auch Kartoffelpuffer geplant. Und da mein Mann wiederum Kartoffelpuffer nur zu „Quer durch den Garten - Gemüsesuppe isst“ (ja, wie Brötchen dazu), hab ich einen Riesentopf gekocht. Was so alles aus zwei Jonagold wird.

    Für mich gabs dann einen Teller Gemüsesuppe als Vorspeise und einen Puffer mit Apfelkompott als Nachspeise.

    Und jetzt hab ich Rosenkohl, Wirsing, Pastinaken, Bohnen, Möhren und Sellerie über. Aber das wird eine andere Geschichte :smile:

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    Wenn Du anleinen musst, würde ich bei Touren drauf achten, dass Du auf trittsicheren Pfaden unterwegs bist oder an wirklich guter Leinenführigkeit trainiert hast. Wir sind mit Freunden vor ein paar Jahren gebirgig wandern gewesen. Deren Hündin war nicht ableinbar, aber auch nicht verlässlich leinenführig, was beinahe in einem Freiflug für Mensch und Hund geendet wäre und dafür gesorgt hat, dass bei solchen Wanderungen einer mit diesem Hund im Hotel geblieben ist.

    Gutes Equipment für Leine und Geschirr/Halsband. Ggf. was mit professionellen Karabinern fertigen lassen, wenn Du Platz sparen und nicht viel Ersatz dabeihaben willst. Ein Geschirr mit Haltegriff könnte praktisch sein, wenn Du den Hund doch mal heben musst. Achte beim Geschirr auf gute Passform, da gibts hier einige Threads zu.

    Und falls er/sie doch mal stiften geht, wäre ein Tracker ggf. nicht schlecht. Ich weiß aber nicht, obs da welche gibt, die international funktionieren.

    Sorry, aber nein. Aus „Protest“ werden Hunde nicht unsauber - Kot abzusetzen mit dem Ziel, den Menschen zu ärgern, ist menschlich gedacht. Stress kann es sein oder Angst und Unsicherheit. Beginnende Demenz. Oder organische Ursachen, sei es nun Magen-Darmtrakt, oder Wirbelsäule bzw. Gelenke. Schmerzen. Entzündungsherde.

    Aber definitiv wird die Situation nicht besser dadurch, den Alltag des alternden Tiers noch zusätzlich durcheinander zu bringen. Falls das Abbauerscheinungen sein sollten, dann sind die Hunde umso mehr auf Eure Nähe angewiesen. Weil Ihr Diejenigen seid, die ihnen Sicherheit geben.

    Wie gesagt: Lasst sie mal wirklich gründlich von Kopf- bis Schwanzspitze untersuchen. Denkt drüber nach, ob es eine Option wäre, sie doch nachts mal rauszulassen. Oder mit Windeln zu arbeiten. Und schützt das Laminat mir irgendwas, das halt weg kann, wenn die Hunde nicht mehr da sind.

    Wir haben hier überall Schmutzfangmatten ausliegen, weil unsere alte Hündin darauf am Besten halt hat. In zumindest einem Zimmer machen die unseren Boden kaputt, das werden wir renovieren können, wenn die Matte weg ist. Aber Laminat dürfte diese Matten unbeschadet überstehen - und die gibts günstig in jedem Baumarkt.

    Nein, schön aussehen tut das nicht. Aber das ist wurscht. Dieser Hund hatns sein ganzes Leben geschenkt.

    Ich verstehe schon, dass die Nerven blank liegen. Doch es gibt so viele Hilfsmittel. Und Menschen sind flexibel und können sich auch an solche Situationen gewöhnen.