Beiträge von Phonhaus

    Ich hab letztes Jahr, als Ronja ihr erstes Vestibularsysndrom hatte, 18 KG Hund 3 Kilometer durchs Gelände nach Hause getragen. Geschafft habe ich es, aber gemerkt hab ich es noch 3 Tage. Und berechne mit ein, dass Du bei Deinen Plänen dann ja noch erstmal einen Tierarzt suchen, dorthin fahren und in fremder Sprache bzw. mit Gebärden klären musst, was zu tun ist. Vorher ggf. noch beim Geldautomaten vorbei falls vorhanden - wenn Du im mongolischen Hintertupfingen sein solltest und ggf. keine Karten akzeptiert werden ...

    Hört sich romantisch an, dass Du den Hund trägst, bis Du zusammenbrichst. Nur zusammengebrochen nutzt Du ihm nix. Bei dem, was Du vorhast, ist ganz viel nüchternes und pragmatischesBetrachten gefragt, der Postkartenromantik würde ich da so weit wie geht auf die Finger hauen

    Wie gesagt: Das wäre ein Risiko. Das Du minimieren könntest, wenn Du einen eher kleineren Hund nimmst. Ob Du es minimieren willst, musst Du wissen.

    Ihr seid so schlimm - ich hab den jetzt auch geordert :fluchen:

    By the way: Beim Weihnachtswichteln sind bestimmt auch tolle Überraschungen für die Hunde dein - und es macht Spaß. Mag nicht vielleicht noch jemand? :sweet:

    Wie jetzt? Hier gibt's ein Foren-Weihnachtswichteln?? :rollsmile:

    Geh auf Deinen Avatar, dann auf „Einstellungen“, scrolle zu den „Benutzergruppen“ und da hast Du die „Wanderpakete- und Wichtelecke“ (und noch ein paar andere nette Gruppen wie die Kreativecke etc.)

    Da auf „Gruppenbeitritt bewerben“ gehen und den Mods ein bisserl Zeit zum freischalten geben.

    Noch ein kurzes Wort zum Welpen aus dem Shelter: Die tatsächlich vorhandenen Defizite sieht man oft erst im späten Junghundalter, lass Dich also bitte nicht verführen, wenn Du ein paar nette Bilder oder Videos von aufgeweckt umherwuselnden Welpen siehst. Mit einem festen Vorhaben wie Deinem würde ich - obwohl selbst Tierschutz- und Promenadenmixbesitzer - definitiv zu einem Hund vom Züchter raten.

    Rassen gibts genug, die da passen. Wichtig finde ich, dass Du das Vorhaben auch gleich mit dem Züchter besprichst, damit der nach einem passenden Welpen gucken kann.

    Hier gabs auch nur einen tiierisch Adventskalender für Beide, der Zweite wird gebastelt. Und dann wird jeden Morgen abgewechselt.

    Ich krieg schon seit Jahren keinen Adventskalender mehr. Vor zwei Jahren hab ich mir daher mal einen beleuchteten Holzkalender zum Selbstbefüllen gekauft. Sieht schick aus - nur sind die blöden Türchen so mini, dass nicht mal ein kleines Schokoei reingeht.

    Aber - hmm - kleine Leckerchenknöchelchen dürften passen. Problem gelöst :nicken::D

    Also Fazit aus diesem Thread wäre ja mittlerweile fast, dass man einer eher ruhigen sensiblen und nicht hundeerfahrenen Familie am Besten gar keinen Hund zumutet. Ach Mensch - ernsthaft jetzt? Jeder Hund kann problematisch werden, natürlich. Und man höre und staune: Die allergrößte Zahl ist es aber nicht.

    Dass man ganz unabhängig davon bei diesem Anforderungsprofil nicht unbedingt an eine Arbeitsrasse denkt - auch nicht zur Showlinie einer Arbeitsrasse - steht nochmal auf einem ganz anderen Blatt.

    Ja: Für das Leben mit Hund ist Anpassungsfähigkeit auch beim Menschen gefragt und es wird so manches anders kommen, als man denkt. Wer damit nun überhaupt nicht umgehen kann, für den ist ein Hund eher nicht das Richtige. Aber so klingts für mich hier nicht. Dass man erstmal Wünsche und idealistische Vorstellungen hat, ist doch ganz normal. Wichtig ist, dass man die später anpassen kann ;)

    Sorgsam zu gucken finde ich gut. Und sich dabei nicht entmutigen zu lassen.