Klassische Tierschutzerfahrung: Groß, schwarz, langhaarig ist das, an dem die meisten Leute einfach vorbeigehen.
Ansonsten kommt es sicher darauf an, wer abgeschreckt werden soll und wo das Ganze ist.
Klassische Tierschutzerfahrung: Groß, schwarz, langhaarig ist das, an dem die meisten Leute einfach vorbeigehen.
Ansonsten kommt es sicher darauf an, wer abgeschreckt werden soll und wo das Ganze ist.
Einführen, dass draußen Spiel- und Tobezeit ist und drinnen Ruhe herrscht. Ganz grundsätzlich, auch bei Euch. Und Deine Mutter sollte es mit ihrem Hund ebenso machen.
Wenn die Hunde gelernt haben, dass Drinnen Ruhe und Entspannung herrscht, wird es viel leichter für sie, das auch gemeinsam umzusetzen.
Wichtig ist dann aber, dass sie genug Zeit draußen zum Toben zur Verfügung haben. Wie beschäftigt Ihr Euch miteinander?
Dem Threadstarter gehts ja, wenn ich ihn richtig verstanden habe, eher um menschenentfeente Gegenden![]()
Aber mit dem Wachaspekt im Hinterkopf wäre ein Herdenschützer bzw. ein Mix davon einen Gedanken wert. Und die trifft man in Osteuropa gut an.
Ich hab leider nur ein gemäßigtes Bild, wenns beim Wandern blöd wird, fotografier ich meistens nicht
Aber das unten - wir mussten für die Wanderung da drüber - war so ein kleines Beispiel dafür, dass es einfach leichter (und für Mensch sicherer trocken) ist, wenn sich Mensch und Hund jeweils um die eigenen Füße kümmern.
Klar ist mal ausrutschen und im Matsch landen kein Drama. Aber es ist schöner, wenn man es vermeiden kann.
Hier gibts heute Mittag Reste Gemüsesuppe und Kartoffelpfannkuchen. Und für heute Abend backe ich ein frisches Hafer-Walnuss-Brot. Mein Mann hat Bäckchen ergattert und es sind noch Soleier da.
Wenn Du das Gefühl hast, dass Dein Hund teilnahmsloser und lethargischer wird: Zum Tierarzt und durchchecken lassen, ob gesundheitlich alles stimmt.
Ansonsten wäre es gut, wenn Du mehr schreibst, wie er eigentlich ist, wo er herkommt, wie er sich sonst so verhält und wie Euer Tagesablauf aussieht.
Auf den Fotos sieht man kaum was.
Die Terrieristen haben die hier schonmal geantwortet mit Vorschlägen
Gemäßigte HSH kamen von einer, die es wissen muss
Alles Hunde mit einem eigenständigen Wesen. Ähm - äund durchaus anspruchsvoll.
Gegen Border oder Amstaff und Co sprechen halt wirklich einige Vernunftgründe. Dingo erübrigt sich. Der Aussie stand noch im Raum.
Nur so wirklich geäußert hast Du Dich dazu halt nicht. Außer meine ich einmal durch die Blume, dass Du ja Deine Auswahlliste hast. Das hat vermutlich so ein wenig den Eindruck gesteigert, dass Du Dich da schon ziemlich „eingeschossen“ hast.
Und sollte es so sein: Nun, dann ist das so
es kann Dir ja Keiner außer Dir einen Hund ans Bein binden. Nur damit, dass Leute eigene und andere Meinungen und einen anderen Fokus haben, damit musst Du in einem Forum halt rechnen.
Oder eben andere Erfahrungen. Ich hab im Verwandtenkreis eine richtig schief gegangene Aussteigergeschichte, die „unzerdacht“ begonnen wurde (und der Hund ist nicht wieder mit heimgekommen ohne bekannte nähere Umstände, dafür zwei sehr kranke Menschen). Aber das ist nicht die Deine und soll es auch nicht sein. Nur solche Erlebnisse schaffen halt Assoziationen. Und die können gerade die nicht ausblenden, die es gut mit Dir und Deinem künftigen Begleiter meinen.
Yepp. Aber es gibt nunmal durch die Genetik bedingte Wahrscheinlichkeiten
Es macht nunmal einen Unterschied, ob der Hund lange Zeit als Selbstversorger gebaut war, oder der Jagdtrieb in Kooperation mit dem Menschen kanalisiert und darauf selektiert wurde, oder ob der Hund gar möglichst ohne selektiert wurde.
Glück oder Pech kann man immer haben, aber ein reines Würfelspiel ist es auch nicht.
Und nochmal: Ist nicht bös gemeint. Hier wurde ja explizit nach Rat für genau diesesVorhaben geplant. Noch mit dem Hintergrund, dass es als langfristiges, ggf. sogar lebenslanges Vorhaben angedacht ist.
Da wirds der Anstrengungen und Stolpersteine genug geben. Und daher fände ich - aber das ist nur meine Meinung - es unheimlich erleichternd, wenn ich wüsste, das mein Hund so weit wie möglich auf sich selbst aufpassen kann und dabei in meiner Nähe bleibt. Nach einer entsprechenden Ausbildung.
Und die Gegenstellung, die Du beschreibst, kam vom Nordischen, wenn ich es noch recht im Kopf hab.
Edit: Hat sich mit allen Beiträgen nach 155 überschnitten
Wäre ein Hund „immer angeleint“, dann wäre da trotzdem der Mehrplatz in der Wohnung. Aber „immer angeleint“ werden hier, denke ich, wenige als die gewünschte Haltung für ihren Hund definieren ![]()
Die „unsichtbare Leine“ nennt sich, wenns gut gemacht ist, Bindung. Das ist keine Fessel für den Hund. Sondern das, was das Verhältnis Mensch/Hund so besonders macht und zusammen mit der Kommunikations- und Anpassungsfähigkeit das ist, was Hunden ihre spezielle Nische als Begleiter des Menschen evolutionär gesichert hat. Und die funktioniert übrigens in beide Richtungen.
Hier können sich die Hunde in der Wohnung aussuchen, ob sie Kontakt oder ihre Ruhe wollen. Draußen ist der Freilauf die Zeit, wo sie völlig abschalten und in ihre eigenen Welt eintauchen können. Ja, im Rahmen der durch Erziehung gesteckten Grenzen. Aber außer dem „Bindungsgrundrauschen“ brauchen sie keine Konzentration auf mich.
Leine beinhaltet Konzentration. Und Einschränkung der freien Bewegung. Mit der Schlepp oder Flexi sicher weitaus weniger als mit der kurzen Leine, aber trotzdem da. Die kurzen Rennorgien, z. B. mit denen meine Angsthundine ihren Hormonhaushalt reguliert, könnte sie an der Leine nicht üben. Die ausgiebigen Schnüffelpausen, die meine alte Hundine zelebriert, wären an der Leine nicht so selbstversunken.
Nochmal: Hier will Dir glaube ich keine Vorwürfe machen. Sondern einfach Gründe dafür aufzeigen, dass gerade mit Deiner Vorstellung von Ungebundenheit und Freiheit und mit Deinem Vorhaben ein ableinbarer Hundebegleiter richtig viele Vorteile hätte - für beide Beteiligten.