Beiträge von Phonhaus

    Mal die andere Diskussion beiseite: Hier leben im Augenblick nur noch Hunde, mein Mann möchte keine Katzen mehr. Ich rufe gerade mal Sambo71 und Mortizia . Da weiß ich auf Anhieb, dass es eine mehrartliche WG gibt.

    Und Hektorine hat gerade die schöne Katzenwelpenzeit hinter sich und vielleicht noch ganz frische Erfahrungen.

    Meine Strategie war eigentlich immer „drinnen mobben ist verboten, da herrscht Frieden“. Egal ob bei der Vergesellschaftung von Katzen, Katzen mit Hunden oder demletzt mit zwei Hunden. Dass das mit jungen Kätzchen erstmal so nicht umsetzbar ist, ist klar. Aber das war so mein Ziel. Ich würde mich daher eher darauf fokussieren, dass Kontaktaufnahme entspannt/vorsichtig stattfindet bzw. dass man auch nebeneinander gut und entspannt zur Ruhe kommen und sich wohlwollend ignorieren kann. Es gibt da auch mal dicke Freundschaften, ha - wäre aber bei meiner Terrier/Aussie/Labbi-Mixhündin nicht mein Mittel der Wahl gewesen xD

    Also Katzenausgucke in der Wohnung (die möglichst so platziert sind, dass man da nicht von oben dem vorbeigehenden Hund mal schnell eins auf die Rübe hauen kann, nur weils cool ist). Fensterplätze sind begehrt und ein katzensicherer Balkon. Viele verschiedene Kratzmöglichkeiten, es wird nicht alles gleich gut und gerne angeboten. Mittlerweile gibts auch ganz viele Geduldsspiele für Katzen, mit denen gezieltes Handeln und Nachdenken trainiert werden kann. Die Toiletten - das klang hier ja schon an - sollten vor Hunden geschützt stehen, damit die Katzen sich sicher fühlen.

    Aber auch die Hunde haben das Recht auf ihren geschützten Rückzugsraum. Heißt, da wo Hundeplätze sind sollten nicht die Katzenattraktionen sein. Schöne Zeit mit den Hunden draußen und drinnen Pause - und die Kätzchen erstmal machen lassen.

    Ach ja, und diese ganzen Tipps von wegen Anpusten, mit Wasser bespritzen etc. Ich würde das bleiben lassen.

    Das freut mich sehr. Es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass da noch etwas kommt, wenn er bis jetzt symptomfrei ist.

    Auf den Schreck hin noch kleine Tipps - wobei ich davon ausgehe, dass das nicht mehr passiert:

    Wenn möglich, auch immer ein Bild der Umgebung machen. Wenn da mehrere Pilze sind, mitfotografieren. Das hilft ungemein beim Bestimmen.

    Wenn ein Tierarzt/eine Tierklinik offen oder Notdienst hat, würde ich nach Absprache möglichst gleich dahin. Es ist nicht immer ratsam, den Hund erbrechen zu lassen, aber das kann der Tierarzt am Besten beurteilen. Auch, ob man Kohlekompretten geben sollte. Wunder sollte man natürlich nicht erwarten, als Tierarzt braucht man kein Pilzkenner zu sein :smile:

    Ich drücke mal weiter die Daumen.

    Ich bin ja sehr angetan von Cairns - meine alte Hundedame ist auch ein halber Cairn. Das sind auch diskussionsbereite Hunde, jedenfalls die, die ich kennengelernt habe. Aber sie haben ein recht stabiles Wesen und gutes Nervenkostüm. Und ich finde, dass mit viel liebevoller Konsequenz, Beharrlichkeit und Humor erzogene Terrier (aus der nicht strikt jagdlichen Sparte) tolle Weggefährten für Kinder sind, ich finde es immer schade, wenn Familien von vorneherein einen Terrier ausgeredet bekommen (vom Welsh würde ich allerdings die Finger lassen, die mir bekannten Welshies können alle ziemliche Miststücke sein - die Cousine von meinem Mann hatte welche und hier im Dorf leben auch zwei).

    Zum Cairn kann bestimmt mairi noch etwas schreiben.

    Aus dem, was Du schreibst, lese ich so ein bisschen raus: Die Hunde nicht viel„Hausregeln“ gelernt? Damit meine ich jetzt nicht so Sachen wie Stubenreinheit oder nichts anknabbern, sondern drinnen Pause und Ruhe halten, mal weggeschickt werden und dann auf seinem Platz zur Ruhe zu kommen, insgesamt gelassen und sicher zu akzeptieren, dass sie jetzt eben nicht an der Reihe sind, auch wenn es gerade spannend ist? Ist kein Vorwurf. Nicht alle Hunde und deren Halter brauchen das. Aber es wäre halt eine gute Grundlage für die gegenwärtige Situation. Denn dann könntest Du die Hunde ohne Grummelgefühl in ihre Ruhepause schicken, während Du den Katzen etwas zuschnickst.

    Hast Du was, was Du outdoor mit den Hunden unternimmst und was denen richtig Spaß macht? Das würde ich die nächste Zeit intensivieren, so dass die Hunde ihre Spielzeit mit Euch draußen haben. Und gleichzeitig - falls Ihr da bisher noch nicht so viel gemacht habt - an Frustrationstoleranz und Impulskontrolle arbeiten. Haben Deine Hunde innerartlich gelernt, sauber Bescheid zu geben, wenn sie was nicht möchten? Oder kennen sie es gar nicht, sich - angepasst ans Gegenüber - zur Wehr zu setzen, ohne zu eskalieren?

    Die Katzen sind noch hirnlose Jungspunde, die sind noch völlig unter Kontrolle ihrer Impulse. Und die heißen nunmal haschen, jagen, quietschen lassen, raufen, schnell sein und Flusen im Kopf haben. Da kannst Du im Moment erstmal hauptsächlich Samenkörner legen, aber durch die Phase musst Du durch. Spielende Kätzchen, die dem schlafenden oder kuschelnden Hund zu Nahe kommen wollen, würde ich abhalten. Ohne Anspruch auf Perfektion. Aber wie gesagt, wenn Du die im Blick behältst, dann siehst Du im Lauf der Zeit, was die vorhaben. Und Du wirst schneller :lol:

    Ach Mensch - muss man denn gleich Jemanden vergraulen? Klar ist die Situation gerade nicht so günstig, aber Nerven können auch mal blank liegen. Und Meister sind auch noch nocht vom Himmel gefallen.

    Amylinchen

    Hier will Dir keiner was Böses. Nur gibts halt solche Konstellationen, die nicht gut ausgehen - entweder mit Verletzungen für Hund oder Katze oder damit, dass einer oder mehrere der Beteiligten halt vor sich hin leiden. Und wenn man das mal miterlebt hat, spricht man halt auch nicht immer jedes Wort gelassen aus.

    Hmh - danke, aber mit Lamellenpilzen bin ich nicht so firm.

    Mach Dich auf den Weg zum Tierarzt. Nimm den Pilz mit. Mit der Pilze 123 App kann man gut bestimmen, aber in so einem Fall würde ich das nur mit Liveansicht des Pilzes machen wollen.

    Ob die Giftnotrufzentrale in so einem Fall auch weiterhilft weiß ich ad hoc nicht, das weiß aber vielleicht der Tierarzt.