Hallo,
Erstmal herzlich willkommen
Ja, das ist ein Schock, wenn alles in bester Ordnung war und man gefühlt Schlag auf Fall einen alten Hund hat. Haben wir so auch erlebt.
Zum Thema Schonen: Das ist jetzt eine Frage aus Balance zur Vermeidung von Überbelastung, aber auch zur Vermeidung von „in Watte packen und den Muskulaturabbau beschleunigen.“
Achtet darauf, was der Hund Euch signalisiert. Wenn das Risiko einer Narkose aus tierärztlicher Sicht vertretbar ist, würde ich auch röntgen lassen. Und lasst Euch von einem Physiotherapeuten und ggf. von einem Osteopathen beraten (und gleich nach Blockaden gucken), welche Bewegungsabläufe Körper und Muskulatur in Gang halten und welche Bewegungsabläufe Schwachpunkte bei Eurem Hund triggern und entzündliche Prozesse begünstigen.
Ggf. nehmt ihr bei längeren Wanderungen einen Buggy mit? Es gibt auch Terrier, die das dulden
Unsere alte Dame war frühere Wanderungen zwischen 15 und 30 Kilometer gewohnt. Das geht nicht mehr. Aber zum Beispiel mit kleinen dem Leistungsniveau angepassten Apporteinheiten, ganz leichten Kletter- und Balanceübungen (sie hat ein geschädigtes Gleichgewichtsorgan), Suchspielen etc. können wir sie immer noch gut beschäftigen und fit halten.
Und gelegentlich darf sie auch mal über die Stränge schlagen, mit der Jüngeren rüpeln oder auch mal einem Ball hinterherjagen. Sie ist schon so, dass sie da zumindest auf sich „aufpasst“ (trotz halber Terrier und Viertel Aussie). Aber wir müssen mit aufpassen und auch mal den Daumen draufhalten.
Hier hat sich viel ihrem Rhythmus und ihren Bedürfnissen angepasst. Die Menschen stecken zurück. Und auch die Jüngere muss damit umgehen, dass die Graue Eminenz nicht mehr so kann. Das ist nicht immer einfach.
Aber wir feiern jeden Tag, den wir mit ihr haben. Es ist anders, nicht schlechter
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Wir hatten nach Rücksprache mit unserer Tierärztin Grünlippmuschelpulver gegeben. Aber wirklich was reißen kann das bei schon vorhandener Arthrose nicht mehr. Warme Rollen und angepasste Bewegungsübungen helfen da mehr.