Hier fehlen so unendlich viele Grundlagen, Verständnis fürs Tier, Körpersprache, Bedürfnisse und Intuition,...
Da wüsste ich überhaupt nicht was man raten soll (außer jemand vor Ort der einem grundlegende Dinger über Welpen/Hunde nahebringt)
Das ist mein erster hund, da darf sowas fehlen 😁 !!!! Deshalb geht man auch in eine Hundeschule.. was ich tun werde..
Das ist richtig, aber in Kombi mit einem Junghund, der nicht für hiesige Verhältnisse sozialisiert ist, eine recht ungünstige Ausgangslage.
Ich denke, bei bestimmten Themen musst Du Deine Erwartungen auf 0 setzen und damit Druck rausnehmen. Der bei Dir und beim Hundchen besteht. Mein früherer Trainer sagte mal nach einer ähnlichen Frage: „Die meisten Hunde werden nicht wegen, sondern trotz ihrer Sauberkeitserziehung stubenrein.“
Das Kerlchen hat 1. eine kleine Blase, 2. wenig Kontrolle, 3. Stress, der zusätzlich auf Blase und Kontrolle haut und 4. kein Konzept davon, dass es sich nicht in der Wohnung bzw. auf Klamotten lösen soll/darf. Woher auch?
Aktuell tätest Du besser daran, die Umgebung des Hunds so zu gestalten, dass die Pfützen, knabbern oder sonstiges Verhalten zum Stressabbau keinen dauerhaften Schaden anrichten, Sidolin und Zewa bereit zu halten und Dich mental darauf einzurichten, dass Du noch ein paar Monate zwischendurch wegwischen musst, ohne dass das ein Drama ist. Muss nicht so kommen, aber kann halt passieren. Wenns schneller geht, umso besser, aber entspannen kannst Du Dich mit runtergeschraubten Erwartungen 
Den Versuch, dem Hund Deine Erwartungen zu vermitteln, den kannst Du dann starten, wenn Du 1. selbst gelernt hast wie und 2. nicht so angespannt ist.
Bei allem, was Du vermitteln willst, wenn Du unausgeglichen, nervös, gereizt, frustriert oder gar richtig sauer bist, schwingt Deine Verfassung mit. Die gibst Du dem Hundchen auch mit auf den Weg. Du willst aber vermutlich nicht, dass es lernt, dass Du eine unberechenbare Person bist. Deshalb auch hier: Schaue auf Dich, schraube Deine Erwartungen runter. Guck Dir das Kerlchen an und schau, was es leisten kann. Was es braucht, um sich zu entspannen, wie Ihr gemeinsam Spaß haben könnt, was Du ihm geben kannst, um ihm wichtig zu werden. Das schafft Vertrauen. Und das ist die Basis für gutes Lernen.
Da gehören Regeln und Grenzen auch dazu. Aber um die gut setzen zu können, musst Du schon mit Deinem Hund angepasst kommunizieren können und eine Vorstellung haben, wie es lernt und was es überhaupt leisten kann. Mitbedacht, dass Du nicht erwarten kannst, dass die Grundlagen die gleichen sind wie bei einem Hund, der die Basics für gute Zusammenleben in der Wohnung schon vom Züchter mitbekommen hat.
Und ja: Ein Gesundheitscheck sollte vorher stattfinden 