Beiträge von Phonhaus

    Ich bin der völlig falsche Ansprechpartner für irgendwelche „Szenen“, da kenne ich mich schlicht nicht aus.

    Es war halt mit der Auslegung der TSchHVO nicht das erste mal, dass das Thema aufgekommen ist. Selbst wenn es jetzt wieder aus dem Gesichtsfeld gerät, muss das nicht heißen, dass es so bleibt. Vielleicht trifft ja doch irgendwann der Blitz der Erkenntnis die Menschheit und es kristallisiert sich eine Gesellschaft heraus, die Wert auf realen Tierschutz (und Menschenrechte) legt. Oder es kocht ganz banal das Thema Tierschutz/Qualzucht emotional wieder hoch und eben auch an solchen Einzelthemen. Und dann wird man sich eben wieder mit dieser Frage befassen müssen, ggf. unter nich deutlich strikteren Vorzeichen als das letzte Mal. Wäre es nicht sinnvoller, jetzt weiter dran zu bleiben?

    Ich hab nun auch überhaupt keine Ahnung, ob sich züchterisch gegen die negativen Aspekte, die das Pudelfell mit sich bringt, gegensteuern ließe. Und wie einschränkend es für die Sinnesleistung real ist. Aber die Frage halte ich persönlich für wichtig, egal, wie der aktuelle Umgang im „Außen“ damit ist. Und ja: Auch mich lässt es an der Rassewahl grübeln, weil es sich im Fall meines Hunds nunmal tatsächlich nicht von der Hand weisen lässt, dass die Vibrissen in ihrer Funktionalität eingeschränkt sind. Ich sehe da keine Einschränkung für den Hund, aber sicher wissen kann ich es nicht.

    Hier gab es einen veganen Burger von Vegetarian Butcher, dazu Sprossen, Gurken und Tomaten. Zum Mittagessen gab es Obst mit Kokosjoghurt:


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    Mehrhund


    Ich nehme an, Du hast Deinen Beitrag gar nicht direkt auf Dog_Loverin bezogen, sondern auf die von ihr erwähnte Groomerin.

    Es ist halt trotzdem einfach schwierig. Wertet man das Kürzen der Vibrissen als Amputation und würde entsprechend auch das Fell in Vibrissennähe gar nicht kürzen, würde man tierschutzwidrig handeln, weil der Hund unter den Folgen leiden würde. In dem Zwiespalt befinden sich Halter von entsprechenden Hunden eh immer - irgendwie hinbiegen muss man es sowieso. Was prinzipiell schon mal schlecht für die Compliance ist. Damit ist auch der Gedanke „wird schon passen, wie ich es mache und interessiert letztlich eh nicht wirklich irgendwen“ auch das naheliegende Pflaster fürs eigene Störgefühl.

    Ich kann die Bedenken auch gut nachvollziehen. Mit Momo lebe ich damit so gut ich kann. Und hier wird voraussichtlich zumindest kein schwarzer Pudel mehr einziehen, bei einer anderen Farbe würde ich hoffen, die Vibrissen doch vom Fell unterscheiden und aussparen zu können.

    Es ist auch nicht so einfach, weil es letztlich „nur“ eine Auslegung des Amputationsverbots ist. Was das Thema aus meiner Sicht eigentlich noch problematischer macht, als stünde es explizit in der Verordnung oder im TSchG. Es fehlt die Rechtssicherheit und einheitliche Auslegung.

    Hier gabs zum Mittagessen Obst mit Kokosjoghurt. Zum Abendbrot den Rest Thai-Gemüsecurry mit Reis, Sprossen, Gurkensalat und Kimchi, damit ist der Gemüseberg vom Samstag fast komplett gegessen (und teils eingefroren). Morgen gibts dafür bestimmt Fastfood :smile:

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    Persönlich erlebe ich dieses Thema im Alltag überhaupt nicht da wir weder im Hundesport unterwegs sind noch ausstellen. Noch nie hat jemand die rasierte Schnute vom Großen angesprochen. Nichtmal die Tierärzte interessiert es. Manchmal glaube ich Leute denken Pudel hätten kurzes Fell im Gesicht. 😅

    Das neue Tierschutzgesetz kommt ja nicht, durch den Koalitionsbruch 2024, und daher wird dieser Punkt nur in der Tierschutzhundeverordnung erwähnt. Im Grunde ist das nichts und ich denke bald ist das wie früher einfach kein Thema mehr.

    Das ist so nicht ganz richtig. In der TSchHVO wird das Amputationsverbot festgehalten, nicht explizit die Vibrissen. Und das Amputationsverbot steht auch im TSchG. Die Frage bleibt also auch ohne neues TSchG relevant.

    Mit dem neuen TSchG wäre die Liste der Qualzuchtmerkmale gekommen, die da sicher auch noch mal Fragen aufgeworfen hätte hinsichtlich des Passuses zur Funktionsfähigkeiten von Organen. Aber das ist erstmal vom Tisch.

    Ich persönlich kann mich nicht darüber freuen, dass das verschärfte TSchG vom Tisch ist. Auch wenn es unter den Dingen, die der Koalitionsbruch mit sich gebracht hat, nicht das Schlimmste ist.