Ich hab für mich erkannt: „Meine Hunde kann ich erziehen, beim Mann ist Hopfen und Malz verloren“
Im Großen und Ganzen sind wir uns einig. Aber manche Sachen macht er einfach anders als ich, wertet sie auch anders. Das kann ich ihm ja auch schlecht verbieten. Und mir wäre auch grottenlangweilig, würde er immer alles so sehen wie ich.
Und ja, die Hunde wissen, was sie wo dürfen und was nicht. Und natürlich erkennen und sichern sie sich ihre Vorteile, das ist gute Überlebensstrategie ![]()
Für mich löse ich das so, dass ich entscheide, was mir wirklich, wirklich wichtig ist und warum und entsprechend meinen Schlachten wähle (auch eine gute Überlebensstrategie
). Also Sachen, bei denen ich die Unversehrtheit von uns/den Hunden/beteiligten dritten Lebewesen gefährdet sehe. Das debattiere ich mit ihm aus.
Bei allem anderen lebe ich - meistens - damit, dass er es anders macht. Und erwarte es umgekehrt auch von ihm. Kommandos oder Tricks, die er aus meiner Sicht „verbrannt“ hat, baue ich neu mit anderem Wort auf.
Ich habe allerdings den Vorteil, dass sich beide Hunde mehr an mir orientieren. Wenn wir zusammen unterwegs sind, werden eher meine Regeln beachtet. Ansonsten gilt: Wer die jeweilige Leine hält, der führt auch den Hund und der andere schreitet nur ein , wenns verpennt wird oder gefährlich. Gilt für ihn und für mich Damit fahren wir ganz gut.
An Deiner Stelle würde ich mir erstmal einen Überblick verschaffen, was wirklich wichtig ist und vor allem, warum es wichtig ist. Mit gut vorbereiteten Argumenten kann man auch besser punkten.
Und für alles Andere würde uch die hessische Grundweisheit üben: „Bevor ich mich uffreesch isses mir lieber egal.“ Wäre so nein Weg.
Ich wünsche Euch viel Spaß beim gemeinsamen Weg, das ist spannend und man kann täglich was über sich, Partner hnd Hund lernen. Ist es Euer erster gemeinsamer Hund?